„Marx in Marxloh“ (Bildungsreihe der DFV-Gruppe Duisburg)

150321-Koeln-DFV-LV-Sitzung-Marx-in-Marxloh-EinladungMarx in Marxloh

„Marx ist tot – Jesus lebt“ verkündete 1989 euphorisch der damalige Arbeitsminister Norbert Blüm zum Fall der Mauer.
Der Politikwissenschaftlicher Francis Fukuyama sah sogar das Ende der Geschichte erreicht.
Kein anderer wurde mit so furchtbaren Folgen fehlinterpretiert, kein anderer so oft und so vergeblich totgesagt: Mit Karl Marx gilt es einen der einflussreichsten und streitbarsten Denker des 19. Jahrhunderts wiederzuentdecken. Im Juni 2013, hat die UNESCO Werke von Karl Marx in das Weltregister des Dokumentenerbes aufgenommen. Der Freidenkerverband NRW hat diese Auszeichnung zum Anlass genommen, an jedem 1. Sonntag im Monat mit „Marx in Marxloh“ eine Bildungsreihe anzubieten, die sich mit dem Wirken von  Karl Marx, dem genialen Denker, Humanisten und Revolutionär befasst.
Als Experte steht der langjährige Leiter der Karl-Liebknecht-Schule Leverkusen, Otto Marx, zur Verfügung.
Die Veranstaltung findet an jedem 1. Sonntag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen des Jugend- und Kulturzentrums Duisburg-Marxloh in 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284 statt. Gegen eine Spende gibt es ein Frühstück. Telefonische Anmeldungen nimmt Elfie Reiners unter 0203/597388 entgegen.

Deutscher Freidenker-Verband NRW – Duisburg
Edith Fröse

Das große Vorbeben

Ökonomische Aspekte der Wanderungs- und Fluchtbewegungen
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Manfred Sohn
Samstag, 10. September 2016, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar mit der KVB-Linie 15 u. 16 Haltestelle “Ubierring”
bzw. KVB-Bus-Linie 133 Haltestelle “Rheinauhafen”)

Der Text des Vortrags ist hier dokumentiert.

Die Diskussionen um die große Fluchtbewegung in Richtung Westeuropa, die seit Mitte des letzten Jahres begann, werden in linken Organisationen und Parteien vor allem unter moralischen und politischen Gesichtspunkten geführt.
Diese Diskussionen sind nicht neu. Weiter lesen →

Friedrich Engels: Der Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen

– auch heute noch eine Orientierungshilfe bei der Betrachtung von Mensch und menschlicher Arbeit

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Dr. phil. Elmar Witzgall, Kulmbach
Samstag, 23. Juli 2016, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar mit der KVB-Linie 15 u. 16 Haltestelle “Ubierring”
bzw. KVB-Bus-Linie 133 Haltestelle “Rheinauhafen”)

Der Text des Vortrags ist hier dokumentiert

Etwa 1876 entstand dieses Textfragment, das erst zwanzig Jahre später mit dem bekannten Titel erstmals veröffentlicht wurde. Friedrich Engels selbst hatte den Text in seiner letzten Lebensphase als Material in das zweite Konvolut seiner „Dialektik der Natur“ eingefügt. Weiter lesen →

Wir schaffen das – oder die gefährlichen Aspekte der Willkommenskultur

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referentin: Dagmar Henn
Samstag, 18. Juni 2016, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar mit der KVB-Linie 15 u. 16 Haltestelle “Ubierring”
bzw. KVB-Bus-Linie 133 Haltestelle “Rheinauhafen”)

Der Text des Vortrags ist hier dokumentiert.

Letztes Jahr kamen über eine Million Flüchtlinge nach Deutschland.
Seitdem ist die deutsche Linke mit zwei Dingen beschäftigt – mit karitativer Unterstützung der Flüchtlinge, die von der Bundesregierung etwa so engagiert und erfolgreich versorgt werden, wie der Flughafen Berlin-Brandenburg gebaut wird, und mit der Abwehr rassistischer Übergriffe. Weiter lesen →

Marxismus als Wissenschaft

Vortrags- und Diskussionsverantaltung des Ortsverbands Bonn
Referent: Andreas Hüllinghorst  (der Tageszeitung  „Junge Welt“)
Datum:  Samstag, 4. Juni 2016, 15:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Migrapolis, Seminarraum 2. Stock, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn

Mehr als Karl Marx hat sich Friedrich Engels Gedanken über Aufbau und Struktur des Marxismus als Wissenschaft gemacht. Wie stehen Natur- und Gesellschaftswissenschaften und Philosophie zueinander? Wie ergänzen sich alle drei, damit eine weitgehend gesicherte Erkenntnis entsteht? Schließlich ist die Erkenntnis nicht nur eine Sache der Theorie, denn sie entsteht im Rahmen der gesellschaftlichen Praxis. Wie kommen aber Wissenschaft und Praxis zusammen? Auch das muss der Marxismus wissenschaftlich darlegen. Weiter lesen →

Silicon Valley – Technologische Lösungen für gesellschaftliche Probleme?

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Thomas Wagner
Samstag, 14. Mai 2016, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar mit der KVB-Linie 15 u. 16 Haltestelle “Ubierring”
bzw. KVB-Bus-Linie 133 Haltestelle “Rheinauhafen”)

Im Silicon Valley – dem nordamerikanischen Zentrum der Software-Entwicklung – sind Forschungseinrichtungen entstanden, die die Entwicklung sog. künstlicher Intelligenz vorantreiben. Das Ziel ist die Entwicklung von Maschinen, die nicht nur sich selbst, sondern auch gesellschaftlich relevante Entscheidungen optimieren sollen. Weiter lesen →

Zur Entwicklung der industriellen Revolution

Bildungsveranstaltung
Referent: Michael Seiler, München
Samstag, 26.März 2016, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar  mit der KVB-Linie 15 u. 16  Haltestelle “Ubierring”
bzw. KVB-Bus-Linie 133  Haltestelle “Rheinauhafen”)

„Die Produktivkräfte und gesellschaftlichen Beziehungen – beides verschiedne Seiten der Entwicklung des gesellschaftlichen Individuums – erscheinen dem Kapital nur als Mittel und sind für es nur Mittel, um von seiner bornierten Grundlage aus zu produzieren. In fact aber sind sie die materiellen Bedingungen, um sie in die Luft zu sprengen.“ Karl Marx

Von Revolutionen können die Kapitalisten und ihre Presse gar nicht genug bekommen – solange es sich um industrielle Revolutionen handelt. In unserer Zeit wird bereits die vierte industrielle Revolution angekündigt. Weiter lesen →

Die Sowjetdemokratie und Stalin

Theorie und Praxis in der Sowjetunion 1917 – 1953
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Michael Kubi
Samstag, 19. September 2015, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar mit der KVB-Linie 15 u. 16 Haltestelle “Ubierring”
bzw. KVB-Bus-Linie 133 Haltestelle “Rheinauhafen”)

War es der „Stalinismus“, der den Sozialismus in der UdSSR deformierte und folglich später zu ihrem Untergang führte? Oder befand sich die Sowjetunion in der Stalin-Ära auf einem erfolgreichen den Kommunismus anstrebenden Entwicklungsweg, von dem Stalins Nachfolgern abwichen und so letztlich die Wiederherstellung kapitalistischer Verhältnisse vorbereiteten? Weiter lesen →

Friedrich Engels` Dialektik der Natur

„Ein Blick auf ein unvollendetes Werkstück des Dialektischen Materialismus“
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Dr. phil. Elmar Witzall, Oberfranken
Samstag, 18. Juli 2015, 16 Uhr

Eine Schrift des Referenten zum Thema ist hier dokumentiert.

Karl Marx teilte die Meinung von Friedrich Engels, dass eine dialektisch-materialistische Weltanschauung nicht nur die historisch-gesellschaftliche Wirklichkeit, sondern die gesamte belebte und unbelebte Natur einschließen müsse. Weiter lesen →

Nation und nationale Frage (II. Folge)

Zur Wiederholung und Vertiefung auch für Neu-Einsteiger
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Nico Jühe, Marl
Samstag, 6. Juni 2015, 16 Uhr

Eine Skizze des Referenten zur Herleitung des Begriffs Nation ist hier dokumentiert.

In der ersten Veranstaltung zu diesem Thema am 16. Mai 2015 entwickelte Nico Jühe den Begriff der Nation in zwei dialektischen Drei-Schritten, und zwar über die Begriffe Gesellschaft, Kultur und Staat und über die Begriffe kulturelle Einheit, formelle Einheit und nationale Einheit. Auf dieser abstrakt philosophischen Grundlage behandelte der Referent anschließend drei Fragen: 1. Stellung von Marxisten zur Nation, 2. Veränderungen des nationalen Elements seit der Konterrevolution, 3. Verhältnis von Patriotismus und Internationalismus. Auch wurden die derzeitigen militärischen Konflikte in der Welt unter dem Gesichtspunkt der nationalen Selbstbehauptung in den Blick genommen. Weiter lesen →

Nation und nationale Frage

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Nico Jühe, Marl
Samstag, 16. Mai 2015, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar  mit der KVB-Linie 15 u. 16  Haltestelle „Ubierring“
bzw. KVB-Bus-Linie 133  Haltestelle „Rheinauhafen“)

Das Verhältnis der nationalen Frage zum proletarischen Internationalismus prägte die Diskussionen seit Beginn der Arbeiterbewegung und des Marxismus. Es war insbesondere ein Konflikt zwischen der Nation als Errungenschaft der bürgerlichen Revolution und dem proletarischen Klassenkampf als neue internationale Kraft. Mit dem Sieg der Konterrevolution 1989/90 und der Renaissance eines imperialistischen Weltsystems brachen alte nationale Konflikte wieder auf, sie haben auch die Rolle der Kommunisten darin nicht unberührt gelassen. Wie und inwiefern steht die nationale Frage im Fokus der gegenwärtigen marxistischen Klassenposition und welche Schlussfolgerungen sind dadurch für die Kämpfe der Arbeiterklasse abzuleiten?

Nico Jühe (Jg. 1989) ist Philosoph und Mathematiker im Studium

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung vom Faschismus

Bruch und Kontinuitäten in der Geschichte
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Erik Höhne, Neuss
Samstag, 11. April, 2015, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar  mit der KVB-Linie 15 u. 16  Haltestelle „Ubierring“
bzw. KVB-Bus-Linie 133  Haltestelle „Rheinauhafen“)

Das Manuskript des Vortrags ist hierdokumentiert

Das „Berliner Aktionsbündnis“ hat für Sonntag, 10. Mai 2015, zu einer zentralen Demonstration in Berlin aufgerufen. In dem Aufruf „70 Jahre Tag der Befreiung“ heißt es: „Nach der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg vor 70 Jahren, bestand mit der Stärkung des Völkerrechts die Hoffnung auf die friedliche Lösung von Konflikten in den internationalen Beziehungen. Doch noch nie nach 1945 gab es mehr militärische Aggressionen und bewaffnete Konflikte als heute. Weiter lesen →

„Der Hauptfeind steht im eigenen Land“

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Richard Corell (Publizist), Berlin
Samstag, 21. März 2015, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar  mit der KVB-Linie 15 u. 16  Haltestelle „Ubierring“
bzw. KVB-Bus-Linie 133  Haltestelle „Rheinauhafen“)

Im Mai 1915 verfasste Karl Liebknecht, damals noch Reichstagsabgeordneter der SPD, für die Gruppe „Internationale“ den Aufruf „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“. Das Flugblatt wurde massenhaft verteilt und markiert einen bedeutenden Schritt im Widerstand der deutschen Arbeiterbewegung gegen den großen „Krieg der weißen Männer“.
In dem Referat sollen die Bedeutung des Aufrufs in seiner Zeit herausgearbeitet und daraus einige Lehren für die derzeitige Entwicklung des deutschen Imperialismus gezogen werden.

„Kampf gegen islamistischen Terror“ und Demokratie-Verfall

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
mit Elias Davidsson, Kirchen/Siegerland
7. Februar 2015

Islamfeindliche Propaganda wurde in den 1990er Jahren im Rahmen neuer Weltmachtstrategien der USA als neues propagandistisches Generalthema konzipiert, das zwecks Zusammenhalt der „westlichen Wertegemeinschaft“ an die Stelle der „Bedrohung aus dem Osten“ treten sollte. Die Anschläge des 11. September 2001 und die imperialistischen Invasionen in Afghanistan und Irak bewirkten eine Welle islamfeindlicher Hysterie. Aber „al-Qaida“, das Phantom des neuen Feindes, war in Wirklichkeit keine definierbare Organisationsstruktur, sondern bestand in dem, was westliche Geheimdienste dazu als Datensammlung angelegt hatten. Weiter lesen →