„Russen und Ukrainer sind ein Volk“

Diese Veranstaltung muss leider wegen Erkrankung der Referentin abgesagt werden

 

Sonntag, 02. Oktober 2022 um 10:00 Uhr

Falkenheim Bauernhaus, Duissernstr. 98, 47058 Duisburg

Brigitte Queck, Dipl.-Staatswissenschaftlerin Außenpolitik, stellt die Neuerscheinung ihres Buches „Russen und Ukrainer sind ein Volk“ vor.

  • Es greift ein wichtiges Thema unserer Zeit auf, nämlich den vor unseren Augen ablaufenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine.
  • Es gibt einen ausführlichen Einblick in die gemeinsame Geschichte und zeigt die gemeinsamen Wurzeln beider Staaten auf.
  • Es weist auf begangene Verbrechen seit dem vom Westen finanzierten Regimechange in der Ukraine im Jahre 2014 an den Bewohnern des Donbass hin.
  • Es zeigt die Verwicklung des Westens in die Vorbereitung von Kriegsverbrechen auf, die er bisher auf dem Gebiet der heutigen Ukraine (Biolabore) ungestraft vorbereiten konnte.
  • Es räumt mit wichtigen Vorwürfen und Lügen gegenüber den Russen seitens westlicher Politiker und Medien auf, in diesen Krieg völlig rücksichtlos gegenüber der Zivilbevölkerung vorzugehen (Butscha, Mariupol).
  • Es gibt einen Ausblick, wie die Staaten der Welt nach diesem Krieg zusammenarbeiten könnten und sollten.

Wir bieten gegen eine Spende ein Frühstück an und bitten um telefonische Anmeldung bei Hannah Schönig unter 0160 95 66 50 21 oder 0203 44010721.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen nach einer langen pandemiebedingten Pause.

Hannah Schönig      Edith Fröse      Ottmar Lippik

Bericht der Fahrt nach Weimar vom 13.-15. Mai 2022

„Seit Jahren organisieren die Duisburger Freidenker, getarnt als „Schlaumeier“, Tagesausflüge, die den Anspruch haben, Bildung und Kultur zu vermitteln. … Nach der Ausschreibung der dreitägigen Fahrt nach Weimar mit den Schwerpunkten Führung durch das ehemalige KZ Buchenwald, Bauhaus-Museum, Goethe-Wohnhaus meldeten sich 25 Teilnehmer verbindlich an ….“

Das Fazit der Teilnehmer:

„Gelobt wurde neben dem Programm die hervorragende Organisation, die vitale und diskussionsfreudige, sympathische und harmonierende Reisegruppe. Ein anderer Kommentar lautete: „Die Reise wurde durch das gute Hintergrundwissen … zu einer 5-Sterne Studienreise“.“

Der vollständige Bericht über die Reise nach Weimar ist hier zu lesen:

Weimar_Bericht

Der Kapp-Putsch – Ruhrarbeiter gegen Reaktion und Militär

Sonntag, 01.03. 2020 von 11 bis 13 Uhr

Jugend- und Kulturverein
Kaiser-Wilhelm-Straße 284, 47169 Duisburg-Marxloh

13. März 1920. Zwei Jahre nach Vertreibung des Kaisers und Gründung der Weimarer Republik geht die Nachricht wie ein Lauffeuer von der Hauptstadt Berlin bis ins Ruhrgebiet: Die Regierung ist aus Berlin geflohen! Ein Landschaftsdirektor Kapp und ein General Lüttwitz haben die Regierungsgeschäfte übernommen! Hinter ihnen große Teile des Heeres und Söldner,die von der republikanischen
Staatsführung entlassen werden sollten. Ein Militärputsch gegen die junge Staatsform.

Vor allem die Bergarbeiter der Zechen im Ruhrgebiet handeln sofort entschlossen. Sie fahren nicht ein, streiken, demonstrieren. Die Gewerkschaften rufen zum Generalstreik auf, es kommt zum größten Streik in der deutschen Geschichte. Nach nur 100 Stunden gibt Kapp auf. Er fand kaum Unterstützer für seine
Pläne. Ist die Republik nun gerettet?

Zu Hintergründen und Folgen des Putsches wird Inge Holzinger referieren. Wieder gemeinsames Frühstück gegen Spende!

mit einem freundschaftlichen Glückauf
Petra Leonartz (0201 782873/ 0163 3163256)
Hannah Schönig (0203 44 01 07 21/ 0160 95 66 50 21)

Marx in Marxloh – Die Seidenstraße von China bis Duisburg…

Sonntag, 01. Dezember 2019, 11 bis 13 Uhr in 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm- Straße 284 – Jugend- und Kulturzentrum.

Thema: „Die Seidenstraße von China bis Duisburg – ein Pfad der Friedenssicherung oder des Handelskrieges?“

Referent: Johannes Pflug, China- Beauftragter der Stadt Duisburg und ehemaliger Bundestagsabgeordneter.

35 Züge pro Woche oder 25.000 pro Jahr fahren zwischen der chinesischen Millionenmetropole Chongqing und dem 12.000 Kilometer entfernten Duisburg. Weil wirtschaftlicher und politischer Aufstieg nicht zu trennen sind, wird China als Hauptkontrahent zum westlichen Kapitalismus begriffen. So stellt sich auch die Frage, ob in Duisburg Außenpolitik auf kommunaler Ebene betrieben wird, vergleichbar mit der Entspannungspolitik von Willy Brandt. Diese und andere Fragen wollen wir diskutieren und freuen uns auf eine interessante Diskussion.

Wie immer mit Frühstück gegen Spende.
Um Anmeldung wird gebeten bei Elfi Reiners unter Telefon 59 73 88.

Edith Fröse 0151/14274934, Hannah Schönig 0160/95665021

Marx in Marxloh – Der Glaube an Hexen im Mittelalter

Der Glaube an Hexen hatte im Mittelalter einen gewaltigen Umfang angenommen, aus dem sich die Hexenverfolgungen heraus entwickelten. Päpstliche Inquisitoren schufen eine Schrift, den „Hexenhammer“, der ein ganzes Lehrgebäude des Hexenwahns und der Hexenbekämpfung darstellte. Unter dem Einfluss dieser Schrift setzte eine Hochflut von Hexenprozessen ein.
Aber es waren nicht nur Frauen betroffen. Männer waren unter dem Vorwurf der Zauberei ebenso vom Tod auf dem Scheiterhaufen bedroht. Jedoch ist die Zahl der verfolgten Frauen wesentlich größer gewesen.

Wir laden herzlich zu unserem politischen Frühstück nach Marxloh ein am Sonntag, 3. November 2019 von 11 Uhr bis 13 Uhr ins Jugend- und Kulturzentrum in Duisburg-Marxloh, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, das dieses Mal unter dem Thema „Hexenverbrennung“ stattfindet. Weiter lesen →

DDR – BRD Zwei deutsche Staaten im Spiegel ihrer Verfassungen

Veranstaltung am Sonntag, 6. Oktober 2019 von 11 bis 13 Uhr in den Räumen des Jugend- und Kulturvereins in 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Vor 70 Jahren wurden die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik gegründet. Die Existenz zweier deutscher Staaten war das Ergebnis der Angriffskriege des faschistischen Deutschlands. Die nächste Ausgabe der Bildungsreihe Marx in Marxloh untersucht die Ereignisse in den Besatzungszonen der westlichen Alliierten und denen der Sowjetunion in den Jahren 1945 bis 1949. Weiter lesen →

Marx in Marxloh – 1. September 1939 – 1. September 2019

Sonntag, 01. September 2019 von 11 bis 13 Uhr – Antikriegstag

Vor 80 Jahren begann der Zweite Weltkrieg mit dem Überfall der deutschen Wehrmacht auf Polen.
Reichskanzler Adolf Hitler gab den Angriff auf Polen als Verteidigungsaktion aus. Angeblich hätten polnische Soldaten den Rundfunksender Gleiwitz, im heutigen Gliwice, überfallen.
Von 1939 bis 1945 steckten die Faschisten die halbe Welt in Brand, verwüsteten ganze Länder, hinterließen Dutzende Millionen von Toten und Verwundeten. Auschwitz, Treblinka, Maidanek, Buchenwald, Bergen-Belsen, Ravensbrück, Sachsenhausen, Mauthausen und andere grausige Stätten unmenschlicher Vernichtung wehrloser Menschen jeden Geschlechts und Alters durch Hunger, Mord, Vergasung blieben stehen: ewige Zeugnisse der unvergleichbaren Bestialität dieser Weltbrandstifter. Weiter lesen →

Marx in Marxloh: Wem genügen zwei Krankenhäuser in Duisburg?

Sonntag, 4.August 2019 von 11 bis 13 Uhr, Jugend- und Kulturverein, 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Als Referent steht uns Tobias Michel, Sachverständiger und Berater für Interessenvertretungen in Kliniken und Heimen zur Verfügung.

Kürzlich wandten sich selbst ernannte Experten der Bertelsmann-Stiftung an die Öffentlichkeit mit dem Vorschlag, gut die Hälfte der bundesweit noch 1.400 auf dann nur noch 600 vorhandene Krankenhäuser zu reduzieren. Vor 15 Jahren gab es noch 2.242, also über 800 Krankenhäuser mehr als heute. Eine flächendeckende und wohnortnahe Versorgung ist in Frage gestellt. Im Ergebnis finden wir heillos überforderte, unterbesetzte Krankenhausstationen vor, in denen nicht selten 5 Betten in 3-Bett-Zimmern stehen oder Betten auf Flure geschoben werden. Wie sieht es erst aus, wenn es nur noch einige wenige zentrale Massenkrankenanstalten gibt.

Marx in Marxloh: Fußballweltmeisterschaft der Frauen

Sonntag, 7.Juli 2019 von 11 bis 13 Uhr, Jugend- und Kultur­verein, 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Aus aktuellem Anlass befassen wir uns mit der Fußballweltmeisterschaft der Frau­en. Sie wird alle vier Jahre jeweils ein Jahr nach dem Turnier der Männer ausge­tragen und findet vom 7.6. bis 7.7.2019 in Frankreich statt.

Unser Freund und Genosse Detlef Hertz, ausgewiesener Fußball-Experte, wird einen Überblick des Kampfes der Frauen in einer von Männern dominierten Sportart ge­ben.

Marx in Marxloh: Juni ohne Ernte – Distomo 1944

Sonntag, 2.Juni 2019 von 11 bis 13 Uhr, Jugend- und Kultur­verein, 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Vor 75 Jahren, am 10. Juni 1944 verübten auf Befehl der SS deutsche Soldaten im griechischen Distomo ein Massaker, dem 218 unschuldige Menschen zum Opfer fie­len.

Aus Anlass des Gedenktages stellt Thomas Keuer das einzigartige Buch seiner Art über das Märtyrer-Dorf Distomo vor. Das Buch behandelt Distomo in Friedenszeiten und das Massaker vom 10. Juni 1944; es beinhaltet Augenzeugenberichte, die wis­senschaftliche Aufarbeitung, tangiert ähnliche Tragödien in anderen europäischen Ländern wie z.B. Oradour oder Lidice sowie die Entschädigungsfrage.