„Marx in Marxloh“ (Bildungsreihe der DFV-Gruppe Duisburg)

Mit Karl Marx gilt es einen der einflussreichsten und streitbarsten Denker des 19. Jahrhunderts wiederzuentdecken. Im Juni 2013, hat die UNESCO Werke von Karl Marx in das Weltregister des Dokumentenerbes – auch Gedächtnis der Menschheit genannt – aufgenommen. Die Duisburger Freidenkergruppe hat diese Auszeichnung zum Anlass genommen, an jedem 1. Sonntag im Monat mit „Marx in Marxloh“ eine Bildungsreihe anzubieten, die sich nicht nur mit dem theoretischen und  praktischen Wirken von Karl Marx sondern auch mit aktuellen gesellschaftlichen Themen befasst.

Die Veranstaltung findet an jedem 1. Sonntag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen des Jugend- und Kulturzentrums Duisburg-Marxloh in 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284 statt. Gegen eine Spende gibt es ein Frühstück. Telefonische Anmeldungen nimmt Hannah Schönig (0160 95665021) oder Elfie Reiners (0203/597388) entgegen.

Deutscher Freidenker-Verband NRW – Duisburg

Hat Deutschland die dümmste Regierung in Europa?

Grüß Gott, da sind wir wieder …

die nächste Ausgabe unserer Bildungsreihe „Marx in Marxloh“ in Zusammenarbeit mit der VVN/BdA findet statt am

Sonntag, den 4. 12. 2022, von 11 – 13 Uhr im Kultur- und Freizeitzentrum Wehofen (Dr. Hans-Böckler-Str. 289, 47169 DU.

Zum Thema „Hat Deutschland die dümmste Regierung in Europa?“ haben wir interessante Gäste eingeladen!

Deutschland steuert auf eine wirtschaftliche und soziale Katastrophe zu. Eine Insolvenzwelle beutelt die kleinen und mittleren Unternehmen und die Bevölkerung stöhnt unter den finanziellen Belastungen durch Preissteigerungen bes. bei Sprit, Strom und Lebensmitteln. Die sogenannten „Entlastungen“ wiegen noch nicht einmal den Verlust durch die Inflation auf.

Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung steigt und es macht sich die Erkenntnis breit, dass nicht der Krieg, sondern falsche Entscheidungen der Politik unsere Misere zu verantworten haben.

Wie immer bieten wir gegen eine kleine Spende ein Frühstück an. Rückfragen bitte an Hannah Schönig (0203 440 107 21 / 0160 956 650 21)

Auf Euch freuen sich Hannah Schönig – Edith Fröse – Ottmar Lippik – Christa Bröcher

US-Hegemonie oder multipolare Weltordnung?

Klaus Wagener: ‚Die Erosion des Giganten‘

Montag, 5. Dezember 2022, 19:30

Salzmannbau – Himmelgeister Str. 107, Raum 112

40225 Düsseldorf

Spätestens seit Beginn des neuen Jahrtausends taumeln die USA und die mit ihr verbün­deten EU-Staaten von einer Wirtschaftskrise in die nächste. Versuche, mittels der Privati­sierung möglichst aller Bereiche der öffentlichen Daseinsvorsorge Renditen zu generie­ren, haben zu einem weiteren Niedergang geführt: das Fehlen langfristig wirkender Inves­titionen in die Infrastruktur, insbesondere in die Bildung und Forschung als Grundlage zu­kunftsfähiger Innovationen, hat die Konkurrenzfähigkeit der USA/EU auf dem Weltmarkt geschwächt. Die USA/EU sind wirtschaftlich und politisch im Niedergang. Aber fallende Riesen sind gefährlich: mit aggressiven Schlägen gegen diejenigen Länder, die sie jahr­hundertelang ausgeplündert haben, versuchen sie, den eigenen Fall aufzuhalten.

Aber gibt es überhaupt eine Rettung für ein in Fäulnis übergegangenes System oder sind nicht vielmehr die als ‚Systemkonkurrenten‘ bekämpften Länder, insbesonder China und die Russische Föderation, die Lösung des Problems?

Klaus Wagener ist Mitglied der DKP und Autor vieler Beiträge in der Wochenzeitung UZ, der Tageszeitung Junge Welt und den Marxistischen Blättern.

EINTRITT FREI – SPENDEN WILLKOMMEN

dfv-nordrhein-westfalen@freidenker.org

Putin über die neue Weltordnung: Russland reicht allen Staaten die Hand

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter,

unser nächstes monatliches Treffen findet statt am

Mittwoch, 9. November 2022 im Restaurant „Olive“ (Brüdergasse 12, 53113 Bonn)

Beginn: 19:00 Uhr

Ich schlage vor, dass es in unserer Diskussion – neben jedem sonst gewünschten Thema – wieder um die globale Lage gehen sollte. Zwei bemerkenswerte Ereignisse, von denen jedoch in der mainstream-Presse nichts Substanzielles zu erfahren war, können als Ausdruck einer rasanten Entwicklung weg von der westlich dominierten unipolaren hin zu einer neuen multipolaren Welt angesehen werden.

Das eine Ereignis ist die Rede, die Wladimir Putin auf dem diesjährigen Valdai-Forum am 27. Oktober 2022 gehalten hat. Hier zeichnet er den ökonomischen, politischen und auch moralischen Niedergang der ‚westlichen Wertegemeinschaft‘ nach, die verzweifelt versucht, sich den neuen Formaten einer mulitipolaren Weltordnung zu widersetzen. Aber nur diese ist „…die wirkliche und tatsächlich einzige Chance für Europa …“:

https://russische-botschaft.ru/de/2022/10/28/valdai-international-discussion-club-meeting/

Putin geht mit der Unfähigkeit der Vereinigten Staaten ins Gericht – ein Kommentar von Ray:McGovern: https://www.nachdenkseiten.de/?p=89969

Das zweite Ereignis ist ein Treffen von Vertretern von 14 kommunistischen Parteien in Paris am 14. Oktober 2022  Auf diesem Treffen wurde eine Antiimperialistische Weltplattform gegründet, deren Programm auf unserer Kampagnen-Seite dokumentiert ist: „Die Erklärung fasst die gemeinsame Position gegenüber den imperialistischen Kriegstreibern zusammen und bietet die dringend benötigte Klarheit über die Ursachen und das Wesen des Krieges, während sie gleichzeitig aufzeigt, was nach Ansicht von Sozialisten und Antiimperialisten unsere Herangehensweise an die wachsende Bewegung gegen die Auswirkungen von Krise und Krieg auf die Arbeiter überall sein sollte.“ (Communist Party of Great Britain (Marxist-Leninist)).

https://neinzurnato.de/pariser-erklaerung-kommunistischer-parteien/#more-1300

Mit freundschaftlichen Grüßen Klaus v. Raussendorff

Die Friedensbewegung am Scheideweg

für den 7. November 2022 um 19:30 haben wir Björn Schmidt, den Referenten für
Frieden/Internationales unseres Verbandes, eingeladen (*)

Der offene Krieg in der Ukraine hat nicht im Februar 2022 begonnen. Er begann nach dem sog. Maidan-Putsch, der eine von den USA unterstützte nationalistische Regierung in Kiev an die Macht brachte. In Folge versuchte sie mittels administrativer Verordnungen und militärischer Gewalt die seit Jahrhunderten russischsprachigen Regionen im Süden der Ukraine, die diese Kiever Regierung nicht anerkannten, zu befrieden. Ca. 15000 vorwiegend zivile Tote auf der Seite dieser Regionen waren das Resultat.

Gleichzeitig bauten die NATO-Staaten, insbesondere die USA und die BRD, die Ukraine als Aufmarschgebiet gegen Russland auf – wir erinnern uns an die NATO-Übungen Defender 20/21, deren Stossrichtung eindeutig gegen Russland gerichtet waren. Sämtliche Verhandlungsangebote seitens Russlands – Minsk 2 sowie Verhandlungen über eine kollektive Sicherheitsarchitektur – wurden vom Westen ignoriert.

Nur auf der Grundlage dieser Vorgeschichte ist die Sezession der südlichen Republiken des Donbass-Gebietes und der militärische Beistand Russlands zu verstehen.

Ein nicht unwesentlicher Teil der deutschen Friedensbewegung jedoch blendet diese Vorgeschichte aus und bedient die von den Herrschenden verlangte Pflichtübung der ‚Verurteilung des völkerrechtswidrigen russischen  Angriffskrieges‘. Diejenigen jedoch, deren materielle Existenz unmittelbar durch den Wirtschaftskrieg des Westens gegen Russland bedroht ist, greifen den vergessenen Grundsatz der deutschen Friedensbewegung – Frieden mit Russland – wieder auf und mobilisieren nun Woche für Woche Tausende von Demonstranten in Ost und West mit den Forderungen: Nein zu den Russlandsanktionen, ja zu Instandsetzung und Öffnung von Nord Stream!

Wir wollen gemeinsam mit Björn Schmidt der Frage nachgehen, wie es innerhalb der Friedensbewegung zu dieser Niederlage kommen konnte und was wir, der Deutsche Freidenker-Verband, zur Stärkung der antiimperialistischen Kräfte beitragen können.

(*) Bürgerhaus Bilk (Salzmannbau)
40225 Düsseldorf, Himmelgeister Str. 107, Raum 112

Es gibt kein Zurück mehr

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter,

unser nächstes monatliches Treffen findet statt am

Mittwoch, 12. Oktober 2022 im Restaurant „Olive“ (Brüdergasse 12, 53113 Bonn)

Beginn: 19:00 Uhr

Die Rede an die Nation, die Wladimir Putin anlässlich der Vereinigung der Gebiete Donezk, Lugansk, Cherson und Saporoschje mit Russland gehalten hat (1), markiert einen Wendepunkt in der Aussenpolitik Russlands gegenüber dem Westen.

Der Brasilianische Journalist Pepe Escobar (2) wertet (3) diese Rede als eine Wiederbelebung der Ideen der Bewegung der Blockfreien Staaten in den sechziger Jahren des letzten Jahrhunderts, in dem er die direkte Verbindung zwischen Multipolarität und der Stärkung der Souveränität herstellt: „… die Welt in eine Periode revolutionärer Veränderungen eingetreten ist, die von grundlegender Natur sind. Es bilden sich neue Zentren der Entwicklung, in denen die Mehrheit der Weltbevölkerung lebt“.

Mit freundschaftlichen Grüßen Klaus von Raussendorff

(1) Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin anlässlich des Beitritts der Gebiete Donezk, Lugansk, Cherson und Saporoschje zur Russischen Föderation

https://www.anti-spiegel.ru/2022/putins-rede-zur-vereinigung-russlands-mit-den-ehemals-ukrainischen-gebieten/

(2) https://free21.org/author/pepe-escobar/

(3) Pepe Escobar, Pipeline-Terror: Das 9/11 der wilden Zwanziger Jahre

https://meinungsfreiheit.rtde.life/meinung/150890-pipeline-terror-911-wilden-zwanziger/

 

„Unsere europäischen Werte“: 1,21 Euro Mindestlohn in der Ukraine

Ab Oktober wird der Landesverband an jedem 1. Montag im Monat um 19:30 einen Gesprächskreis im Düsseldorfer Bügerhaus Bilk (*) durchführen. Der erste Gesprächskreis findet am 3. Oktober 2022  um 19:30 statt.

In der Ukraine werden „unsere Werte verteidigt“, so die Begründung der deutschen Aussenministerin für die deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine. Aber von welchen Werten spricht sie? Schauen wir auf eines der fundamentalsten Rechte, die das Leben der Mehrheit bestimmt: das Arbeitsrecht. Wie ist es in der Ukraine damit bestellt? Könnten diese ‚Unrechte‘ eine Blaupause für unser Land sein?

Auch ohne EU-Mitgliedschaft wurde die Ukraine nach der Trennung von der Sowjetunion seit den 1990er Jahren zum Standort für Niedrigstlöhnerei: für US-Agrar- und Zigarettenkonzerne, für westeuropäische Autozulieferer, für den Export von Arbeitsmigranten und auch für kommerzielle Leihmutterschaft. Der erste gesetzliche Mindestlohn wurde 2015 eingeführt: 37 Cent. Mit Präsident Zelensky wurden Tarifverträge praktisch abgeschafft, Gewerkschaften sollen enteignet werden. Die ukrainische Bevölkerung schrumpft, ist die ärmste und kränkeste Europas.

Hierzu wird unser Mitglied Werner Rügemer am 3.10. referieren. Zur Vorbereitung für die Diskussion kann schon mal hier nachgelesen werden: https://www.nachdenkseiten.de/?p=86079

Brigitte Streicher

(*) Bürgerhaus Bilk (Salzmannbau)
40225 Düsseldorf, Himmelgeister Str. 107, Raum 112

„Russen und Ukrainer sind ein Volk“

Sonntag, 6. November 2022 um 11:00 Uhr

Kultur- und Freizeitzentrum Wehofen
Dr. Hans Böckler Str. 289
47179 Duisburg

Brigitte Queck, Dipl.-Staatswissenschaftlerin Außenpolitik, stellt die Neuerscheinung ihres Buches „Russen und Ukrainer sind ein Volk“ vor.

  • Es greift ein wichtiges Thema unserer Zeit auf, nämlich den vor unseren Augen ablaufenden Krieg zwischen Russland und der Ukraine.
  • Es gibt einen ausführlichen Einblick in die gemeinsame Geschichte und zeigt die gemeinsamen Wurzeln beider Staaten auf.
  • Es weist auf begangene Verbrechen seit dem vom Westen finanzierten Regimechange in der Ukraine im Jahre 2014 an den Bewohnern des Donbass hin.
  • Es zeigt die Verwicklung des Westens in die Vorbereitung von Kriegsverbrechen auf, die er bisher auf dem Gebiet der heutigen Ukraine (Biolabore) ungestraft vorbereiten konnte.
  • Es räumt mit wichtigen Vorwürfen und Lügen gegenüber den Russen seitens westlicher Politiker und Medien auf, in diesen Krieg völlig rücksichtlos gegenüber der Zivilbevölkerung vorzugehen (Butscha, Mariupol).
  • Es gibt einen Ausblick, wie die Staaten der Welt nach diesem Krieg zusammenarbeiten könnten und sollten.

Wir bieten gegen eine Spende ein Frühstück an und bitten um telefonische Anmeldung bei Hannah Schönig unter 0160 95 66 50 21 oder 0203 440 107 21.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen nach einer langen pandemiebedingten Pause.

Hannah Schönig      Edith Fröse      Ottmar Lippik

Wladimir Putin: „Eine neue Etappe der Weltgeschichte steht bevor“

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter,

unser nächstes monatliches Treffen wird am Mittwoch, dem 10. August, im Restaurant „Olive“, Brüdergasse 12, 53113 Bonn stattfinden. Beginn: 19 Uhr

Ich schlage folgendes Thema zur Diskussion vor:

Wladimir Putin: „Eine neue Etappe der Weltgeschichte steht bevor“

Im November 2020 fand das Forum „Starke Ideen für eine neue Zeit“, organisiert von der Stiftung Roscongress und der Agentur für strategische Initiativen in der Russischen Föderation statt mit dem Ziel, die nationalen Entwicklungsziele Russlands bis 2030 zu formulieren.

Eine der grundlegenden Entwicklungen, die es zu berücksichten gilt, ist die Abkehr von der Herrschaft der ‚goldenen Milliarde‘ hin zu einer mulitipolaren Welt, in der die Entwicklungsmöglichkeiten aller souveräner Nationalstaaten garantiert wird. „Ja, natürlich, die ‚goldene Milliarde‘ ist nicht zufällig golden geworden, sie hat viel erreicht. Aber sie hat ihren Platz nicht nur dank einiger umgesetzter Ideen eingenommen. Sie verdankt ihre Position zu einem großen Teil der Ausplünderung anderer Nationen in Asien und Afrika.“ (*)

Wie die Herausbildung einer neuen Weltordnung ökonomisch vonstatten gehen könnte, wird hier beleuchtet: glaziev

Mit freundschaftlichen Grüßen Klaus von Raussendorff

(*)Wladimir Putin: „Eine neue Etappe der Weltgeschichte steht bevor“

https://test.rtde.tech/russland/144008-wladimir-putin-bezeichnet-modell-goldenen/

 

Weltwirtschaft: Deutschland auf dem falschen Dampfer

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter,

unser nächstes monatliches Treffen wird am Mittwoch, dem 8. Juni 2022, im Restaurant „Olive“, Brüdergasse 12, 53113 Bonn stattfinden. Beginn: 19 Uhr

Ich schlage folgendes Thema zur Diskussion vor: Weltwirtschaft: Deutschland auf dem falschen Dampfer

Russland hat sich auf den hybriden Krieg gegen den Westen besser vorbereitet, als es manch einer für möglich hielt. Die Folgen werden in Deutschland („mitgegangen – mitgehangen“) bald spürbar werden, zumal die Unterwerfung oder Zerstörung der deutschen Industrie durchaus eines der US-Kriegsziele ist.

Grundlage der Diskussion wird ein Artikel von Max Erdinger sein:

https://ansage.org/weltwirtschaft-deutsche-auf-dem-falschen-dampfer

Freundschaftliche Grüße Klaus v. Raussendorff

Totaler Krieg

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter,

am Mittwoch, dem 11. Mai 2022, um 19 Uhr (Restaurant „Olive“, Brüdergasse 12, 53113 Bonn) werden die Bonner Freidenker auf der Grundlage eines Artikels des brasilianischen Journalisten Pepe Escobar (*) die Bedeutung des Ukraine-Konfliktes für die Herausbildung einer Mulipolaren Welt diskutieren.

https://linkezeitung.de/2022/05/09/megalopolis-x-russland-totaler-krieg

freundschaftliche Grüße Klaus v. Raussendorff

(*) weitere Artikel von ihm sind auch hier zu finden:

https://free21.org/author/pepe-escobar/