Marx in Marxloh am 1. März 2026: offene Diskussion nach Wunsch

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Unser Märztreffen von Marx in Marxloh hat nun schon traditionell den Internationalen Frauentag zum Thema. Wir haben in diesem Jahr eine 86jährige Ratsfrau aus Bottrop gewinnen können, die über ihr lebenslanges, politisches Engagement für Frieden und Demokratie berichten und sich zur aktuellen Entwicklung und der fortdauernden Benachteiligung der Frauen äußern wollte. Nun liegt sie leider im Krankenhaus und wir wünschen ihr auch von hier aus gute Besserung. Vielleicht können wir ja am Ende der Veranstaltung eine Resolution zum Frauentag 2026, die dann auf unserer Webseite veröffentlicht wird, verabschieden?

Der Termin der Absage kam zu spät, um noch einen Ersatz zu finden. Wir haben es versucht, das könnt Ihr uns glauben!!! Irgendwann nach einer MiM-Veranstaltung äußerten Teilnehmer den Wunsch, dass man doch auch einmal ohne festes Thema und vorangehendes Referat eine sozusagen offene Diskussion nach dem Wunsch der Teilnehmer planen sollte. Das wollen wir tatsächlich versuchen. Wie findet Ihr das?

Hans-Dieter Gimbel hat sich bereit erklärt, durch eine gruppendynamische Diskussionsleitung zur Themenfindung zu kommen und uns in der anschließenden Diskussion weiter zu begleiten. Wir sind sehr dankbar dafür und sind neugierig darauf, ob wir damit eine gute Erfahrung machen. Hoffentlich vergesst Ihr dabei nicht, das Frühstück zu Euch zu nehmen!

Nun, dann kommt doch in Scharen zum

Jugend- und Kulturzentrum Marxloh, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg
und zwar am 1.3.2026 um 11 Uhr MEZ, ok?

Und denkt dran, vorher nicht frühstücken, das können wir doch auch gemeinsam!

Erwartungs- und hoffnungsvolle Grüße von
Hannah Schönig und Edith

Marx in Marxloh am 1. Februar 2026 mit Jürgen Schütte: Abbau demokratischer Rechte als Vorbote einer „Kriegssituation“?

Liebe Freundinnen und Freunde von Marx in Marxloh!

Die Kennzeichen mehren sich, dass die Bundesrepublik und andere Staaten Westeuropas – über die Ukraine – auf einen Krieg mit Russland zusteuern. 67 Mrd. € hat allein die Bundesrepublik der Ukraine bisher gezahlt, 11,6 Mrd. sollen demnächst schon wieder folgen. Bundeskanzler Merz sieht uns zwar noch nicht im Krieg, aber auch nicht im Frieden mit Russland; der Verteidigungsminister will uns unumwunden „kriegstüchtig“ machen. Die Militarisierung unseres Landes schreitet auf allen Ebenen fort.

Seit zwei Jahren nimmt die Repression gegen Kriegsgegner in Deutschland zu. Verfahren wegen „Volksverhetzung“ und „Billigung von Straftaten“ mehren sich, wie auch die seit 2025 zu beobachtenden Personenaktionen. Der Korridor der Meinungsfreiheit wird merklich eingeschränkt.

Wer keinen Kotau vor der russophoben Grundstimmung macht, wird diffamiert, gilt als „Putinversteher“ und muss oft auch mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen. Kritische Journalisten werden auf die Sanktionsliste für „russische Destabilisierungsversuche“ gesetzt, ohne ordentliches Gerichtsverfahren oder rechtliches Gehör. Eine einfache technische Verordnung der EU setzt alle Grundrechte außer Kraft und führt faktisch zu einer „extralegalen Existenzvernichtung“ bestimmter Personen.

Im Gleichklang der politischen Äußerungen betrommeln Radio, TV und Tageszeitungen eine wie auch immer definierte Staatsraison und betreiben die gesellschaftliche Ächtung und Kriminalisierung von Gegenpositionen. Berichte von oppositionellen Gruppen, Aktivitäten und Veranstaltungsankündigungen werden nicht abgedruckt. Neuerdings gibt es Kündigungen von Konten, deren Inhaber durch Spendenaktionen „auffällig“ wurden. Die Banken und Sparkassen folgen offenbar in vorauseilendem Gehorsam den Vorgaben der repressiven Regierungspolitik.

Ob die zunehmende Repression im Inneren nur die Kehrseite der kriegerischen Außenpolitik ist und welche Ausmaße und Formen diese Repression mittlerweile angenommen hat, dazu wird

Rechtsanwalt Jürgen Schütte

im Rahmen einer Marx-in-Marxloh-Veranstaltung
am 1. Februar 2026, von 11-13 Uhr
im Jugend- und Kulturzentrum Marxloh,
Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg

mit anschließender Diskussion – referieren.

In der Hoffnung, dass Ihr alle gesund, neugierig und wütend genug seid, hoffen wir Euch in großer Runde wiederzusehen!!!

Mit kämpferischen Grüßen
Eure Hannah Schönig und Edith Fröse

 

Bericht von Hannah Schönig

In den Morgenstunden des ersten Sonntags im Februar erlebten vierzig Teilnehmer einen erschütternden Bericht über eine bedrohliche Entwicklung von „Rechtssprechung“ in der EU und der BRD. Kopfschütteln und Verweiflungsseufzer begleiteten das Referat von Rechtsanwalt Jürgen Schütte. Nach Beendigung der Versammlung gab es ratlose und ungläubige Blicke und den Wunsch, den Referenten noch einmal zu bitten, an dem Thema dranzubleiben und es zu vertiefen.

Umfragen nach der Bürgermeinung zur „Meinungsfreiheit“ zeigen ein vorhandenes Bewußtsein über die Einschränkung und den Abbau demokratischer Rechte. Wo das festzustellen ist? Auffallend sind doch die gleichlautenden Berichte und Äußerungen von Tageszeitungen, Rundfunk und Fernsehen! In allen überwiegt die Dämonisierung Russlands und die unbedingte Notwendigkeit, schnell und umfassend aufzurüsten, weil ja in drei bis fünf Jahren „der Russe kommt“. Gebetsmühlenartig wird diese Lüge immer und immer wiederholt und als selbstverständlich vorrausgesetzt.

Gegenpositionen werden nicht nur nicht veröffentlicht, nein, sie werden u. U. auch mit Strafe belegt. Eine Strafmaßnahme ist das De-Banking, d.h. wegen abweichlerischen Verhaltens (z.B. Spende an Kuba) wird das Konto gekündigt. Hallo? Hier maßen sich Dienstleistunginstitutionen die Wache über politisch korrektes Verhalten an! Betroffen sind bisher: AfD, SGP, DKP, MLPD, CGB, Ethecon, Mehring-Verlag und Flavio von Witzleben!

Wie sieht hier der rechtliche Hintergrund aus? Seit 2022 werden in der BRD die Artikel 130 und 140 GG massiv angewendet. Eine andere Beurteilung des Krieges in der Ukraine wird geahndet durch den Vorwurf der Volksverhetzung (§130) und der Billigung und Belohnung von Straftaten (§140). Neu dazu in § 140, Abs. 5: wer Verbrechen gegen die Menschlichkeit, Kriegsverbrechen usw billigt, leugnet oder gröblich verharmlost, macht sich strafbar. Nachdem Donezk und Lugansk als Terrororganisationen erklärt wurden, werden Spender von humanitärer Hilfe aufgrund des § 129a mit Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren bedroht! Es muss festgehalten werden, dass es tatsächlich eine spürbare Strafrechtsverschärfung gibt, die die Meinungsfreiheit erheblich einschränkt.

Wie sieht das nun auf EU-Ebene aus? Der Grundgesetzartikel 24 regelt die Möglichkeit der Übertragung von Hoheitsrechten. Hoheitsrechte sind der Kern der staatlichen Souveränität und legitimieren somit das Handeln eines Staates von oben herab. Hoheitsrechte können an Organisationen oder supranationale Einrichtungen wie die EU übertragen werden. Das hat zur Folge, dass sich jedes EU-Land den Beschlüssen der EU anpassen muss. EU-Beschlüsse müssen in sensiblen Bereichen Einstimmigkeit haben, dazu gehören Außenpolitik, Steuerfragen, Sicherheit und der Beitritt neuer Mitglieder.

Im November 2022 ist die EU-Verordnung über den Binnenmarkt für digitale Dienste in Kraft getreten, seit dem 17.2.2024 gilt sie in allen EU-Mitgliedsstaaten. Der DSA -Digital Service Act – gilt für Twitter, facebook, instagram, youtube usw und sie alle müssen ihre Inhalte kontrollieren und gegebenenfalls löschen. Dabei sind Informationen zu werten, die zwar nicht verboten sind, die aber „zu den in dieser Verordnung ermittelten systemischen Risiken beitragen“. Also, auf den Dunstkreis um die „TÄTER“ hat man es auch abgesehen! Schädliche Informationen in ihrem Sinne bezeichnen sie als Desinformation.

Es gibt auch tatsächlich schon ein Senderverbot! Der Sender RT mit all seinen Ablegern ist seit 2022 verboten!! Das ist Zensur und eine massive Verletzung der Medien- und Pressefreiheit.

Der Gipfel kam zum Schluss: Sanktionen der EU gegen Personen! Sie sind ein grober Verstoß gegen das deutsche Verfassungsgesetz, EU-Recht und Internationales Recht. Auch die BRD hat vor Kurzem diesem Unrecht zugestimmt! EU-Sanktionen sind die systematische Zerstörung eines normalen Lebens: alle Bankkonten der Betroffenen werden eingefroren – deutsche Behörden gestatten 506 € für den Monat aus den eigenen Mitteln – jeder Bedarf und jede Zahlung bedarf einer Genehmigung – völlige Isolation –  darf nicht arbeiten – darf nichts von anderen, auch nicht von Verwandten oder Ehepartnern, etwas annehmen – Helfer machen sich strafbar (bis zu 5 Jahren Haft) – darf keinen Anwalt nehmen! Das ist nicht nur geeignet, eine Persönlichkeit zu zerstören, die Berichterstatterin bezeichnet das als Aufruf zum Mord. Wie kann ein gesunder Menschenverstand dem zustimmen???

Die Sanktionen gegen Personen sind nicht nur in jeder Hinsicht verfassungswidrig. Sie sind mit einer Zivilgesellschaft unvereinbar!

04.06-07.06.2026 – Schlaumeier-Reise nach Wien

Logo der Schlaumeier-Reisen des DFV NRW

11. Januar 2026

Seit nunmehr 10 Jahren führen die Duisburger Freidenker kulturpolitische Bildungsfahrten unter dem Label „Schlaumeier-Reisen“ durch. Die Jubiläumstour geht vom 04. bis 07.06.2026 nach Wien. Dort wird uns der KPÖ-Bezirksrat Wolf-Goetz Jurjans die mieterfreundlichste Hauptstadt Europas und die Neutralität Österreichs in Theorie und Praxis vorstellen. Auf dem Programm stehen neben dem Besuch des 5. Stadtbezirks Margareten mit seiner Mischung aus Szene, Multikulturalität und Arbeiterklasse, eine Führung durch die UNO-City, eines der vier Amtssitze der Vereinten Nationen. Cafe- und Prater- sowie Theaterbesuche sind ebenfalls geplant.

Für die Hin- und Rückfahrt mit der Bahn, 3 Übernachtungen mit Frühstück und das Wien-Ticket fallen 400 € pro Person an.

Verbindliche Anmeldungen unter Verwendung des beigefügten PDF-Formulars und einer Anzahlung von 150 € pro Person auf das Konto des Deutschen Freidenkerverbandes bei der Volksbank Köln Bonn

IBAN DE06 3806 0186 1902 4930 14 Stichwort: Wien

nehmen wir bis zum 28.02.2026 per Email unter DFV-Nordrhein-Westfalen@freidenker.org entgegen. Die bereits vorliegenden unverbindlichen Anmeldungen werden vorrangig berücksichtigt.

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Marx in Marxloh am 4. Januar 2026 mit Andrej Hunko: Bist Du geimpft – oder etwa nicht???

Liebe Freundinnen und Freunde von Marx in Marxloh!

Eine folgenschwere Frage seinerzeit! Die Geimpften konnten sicher sein, überall Einlass zu finden. Die Ungeimpften nicht und sie kämpfen zum Teil noch heute in Prozessen wegen des Verstoßes gegen Erlasse, Auflagen und Ge- und Verbote. „Outgesourct“ waren sie ja eh schon. Die Politik in der BRD machte doch tatsächlich der Wissenschaft Vorschriften, um sich danach dahinter zu verstecken!!! Kann das wirklich wahr sein? Wie konnte es dazu kommen, dass die Wissenschaft der Politik gefolgt ist??? Die Pandemiepolitik war die größte Grundrechtseinschränkung in der Geschichte dieser Republik! Und begründet wurde alles mit der pandemischen Notlage!

Werden jetzt Konsequenzen gezogen, gemachte Fehler demnächst zu verhindern? Da ist kräftige Skepsis angesagt! Erkennt die aktuelle Politik überhaupt an, dass vermeidbare Fehler gemacht wurden? Man hört von Regierungsseite, „nationale Strukturen“ zur Vorbereitung auf die nächste Pandemie zu planen. Verflucht sei, wer Böses dabei denkt! Da ist schon ein kühler Kopf gefragt. „Marx in Marxloh“ hat so einen kühlen Kopf engagieren können, der uns zu diesem Thema etwas grundsätzlich sagen kann!

Andrej Hunko, von 2009-2025 MdB, 2014-2021 Parteivorsitzender der Partei Die Linke, jetzt Mitglied im BSW und Co-Vorsitzender des BSW in NRW, hat sich bereit erklärt, unsere Kenntnisse über dieses Vorkommen zu erweitern. Er fragt unter anderem: wie lassen Menschen sich steuern? Wie kann man mit Angst und gesellschaftlichem Druck Verhaltensökonomie beeinflussen?

Wir laden Euch herzlich ein:

Sonntag, 4. Januar 2026, 11 bis 13 Uhr
Jugend- und Kulturzentrum Marxloh, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg

Es gibt zwar keine Knallbonbons, aber ein kräftiges Sonntagsmorgenfrühstück – wie immer! Wir Freidenker wünschen Euch harmonische, entspannte Feiertage und einen lustigen Jahreswechsel, danken vielen von Euch für Eure unverbrüchliche Treue und hoffen auf weitere aufschlussreiche Stunden bei und mit „Marx in Marxloh“ im kommenden Jahr!

Hannah Schönig und Edith Fröse

 

Bericht von Hannah Schönig

An die 50 Interessierte waren zu der Veranstaltung, die es Dank des brillanten Redners Andrej Hunko in sich hatte, gekommen. Ein nachdenklicher Satz am Anfang: „Der Blick auf die Corona-Zeit ist vielleicht auch ein Blick in die Zukunft!“ Darauf wurde in der Schlussphase noch einmal eingegangen.

Wer an die Corona-Zeit denkt, denkt zunächst an Einschränkungen, Auflagen, Drohungen und Verfolgung. Unverständliche Entscheidungen verunsicherten die Bevölkerung, z.B. obwohl der R-Wert (Messwert der Ausbreitung) unter 1 gefallen war, wurde der Lockdown durchgeführt! Und warum war die Strategie ausschließlich auf einen bestimmten Impfstoff fokussiert, obwohl es keine ausreichende wissenschaftliche Begründung dafür gab? Wieso konnte die Politik der Wissenschaft Vorschriften machen und warum ist die Wissenschaft der Politik gefolgt?

Permanente Berichte über angebliche Notwendigkeiten und drohende Gefahren schufen eine Stimmung in der Bevölkerung, die darauf ausgerichtet war, Zweifler und Andersdenkende zu verurteilen und auszugrenzen. Das hatte Folgen bis in die kleinste Zelle unserer Gesellschaft, in die Familie. Freundschaften zerbrachen an der Frage, wie man zum Impfen steht. Waren tatsächlich viele Begründungen von Erlassen und Verordnungen konstruiert? An dieser Stelle müssen wir uns alle sagen, dass hier Mechanismen aufzudecken und zu benennen sind, die als Vorlage für kommende Ausnahmesituationen dienen können. Festzustellen ist: „dass die Pandemie die größte Grundrechtseinschränkung in der Geschichte dieses Landes zu verantworten hat!“ Allein schon deswegen ist eine gründliche Aufarbeitung für die Zukunft von großer Bedeutung!

Die Aufspaltung in Geimpfte und Ungeimpfte nahm durchaus groteske Züge an. Bundestagsabgeordnete sollten Armbänder tragen, wenn sie geimpft waren. Wer ungeimpft war, musste oben auf die Tribüne! Andrej hatte sich informiert über diese Frage und erfahren, dass es keine Pflicht zum Tragen dieses Bändchens gab, die aber durchweg beim Betreten des Plenarsaales kontrolliert wurden!!! Andrej ging also ohne Bändchen durch die Kontrolle, wurde zwar kurz angehalten, aber die Kontrolleure wurden fix zurückgerufen mit dem Hinweis, das sei schon so in Ordnung. Mal sehen, wie weit man gehen kann! Und wo keiner eine kritische Haltung hat, wird man weiter unsinnige Auflagen bei der schweigenden Mehrheit durchsetzen.

Immer wieder wurde von unglaublichen Auswüchsen der Pandemiebekämpfung berichtet, erinnert Ihr Euch? Parkbankverbot, nicht mehr als fünf Personen unter freiem Himmel, Besuchsverbote in Altersheimen und in der Folge einsames Sterben, Schul- und Kindergartenschließungen, einrichtungsbezogene Impfpflicht, Berufsverbote gegen Ärzte und einen Richter usw., 15000 Verfahren wurden aufgrund von Verstößen eingeleitet und einige sind noch heute anhängig!

Es gibt keine gesellschaftliche Aufarbeitung, die z.B. die Impfnebenwirkungen und vor allem Langzeitwirkungen wissenschaftlich begleitet. Aber es wird schon wieder für Impfungen geworben! Die Benennung einer Enquete-Kommission ist ein fataler Ausdruck der Unwilligkeit dieser Regierung, an die Aufarbeitung der Corona-Zeit zu gehen. Eine echte Auseinandersetzung mit der Corona-Politik wäre nur mit einem Untersuchungsausschuss möglich. Warum? Weil Letzterer mehr Möglichkeiten hat, an verbindliche Fakten und Aussagen zu kommen. Der Untersuchungsausschuss kann Leute vorladen, und sie können dort für Falschaussagen bestraft werden. Man kann also mit Fug und Recht daraus schließen, dass eine gründliche Aufklärung unerwünscht ist.

Was den Abbau demokratischer Rechte und die Ausgrenzung Andersdenkender angeht, erleben wir eine Renaissance der Corona-Politik: die „Staatsraison“ im Zusammenhang mit dem Genozid an den Palästinensern und – neuerdings – umschreibende Vokabel für die Benennung der Wahrheit als „Desinformation“. Zur Wahrheit gehört immer auch eine Vorgeschichte, z.B. am 7. Oktober 2023 Überfall der Hamas – aber Generationen von Palästinensern wird ein friedliches, menschliches Leben verwehrt, oder Russland, es nimmt nach 14000 toten Russen 2022 die heiße Phase des Krieges auf, um das Einsickern westlicher Interessenten zu verhindern, die die Ukraine in das westliche Bündnis integrieren wollen.

Eine Gegendarstellung zu den Lügen, die hier verbreitet werden, wird als Desinformation bezeichnet und mit Konsequenzen bedroht. Denkt nur an die gebetsmühlenartig verbreitete Lüge, die Russen würden die BRD in etwa vier Jahre überfallen! Es gibt Stimmen aus dem Militär, die das als allergrößten Humbug bezeichnen und dies auch richtig gut begründen können. Die aktuelle Politik der Kriegstreiber in Berlin zeigt, bei Corona haben sie nur geübt…!

Marx in Marxloh am 7. Dezember 2025 mit Günter Pohl

Liebe Freundinnen und Freunde von Marx in Marxloh!

Im August dieses Jahres gewährte uns Günter Pohl einen Eindruck von seinem marxistischen Blick auf die Philosophiegeschichte und -gegenwart. Der Wunsch der Teilnehmer nach der Veranstaltung war es, eine weitere Veranstaltung zu planen. Und? Hier ist sie!!!

„Die fortschrittlichen Ideen der Philosophie werden gesucht, wenn das Gewohnte nicht mehr oder immer weniger gilt und wenn das, was schon entschieden schien, wieder zur Diskussion steht. Das ist heute der Fall. Das liegt auch daran, dass wohl nur selten etwas je geklärt ist – woraus wiederum folgt, dass weder historisch noch politisch widerspruchsfrei gedacht werden kann. Denn es gibt bleibende Interessen der Klassen, die sich über die Denkweisen der philosophischen Richtungen stellen. … Daher drängt die bürgerliche Philosophie in vernebelnder Absicht in die gesellschaftlichen Diskussionen,…“ Günter Pohl, Band 1, S.7! Soweit unser Referent.

Und was sagen Noem und Myop, die beiden Gesprächspartner, die diese Trilogie locker und ansprechend gestalten? In ihren aufgeräumten Diskussionen ringen sie um Positionen zu Fragen zum Materialismus versus Idealismus!

Günter Pohl ist uns allen ja bekannt, er war schon vor längerer Zeit bei uns und hat zu Kuba gesprochen, im August zur Philosophie! Auf den kann man sich freuen.

Sonntag, 7. Dezember 2025, 11 bis 13 Uhr
Jugend- und Kulturzentrum Marxloh, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg

Und worauf Ihr Euch auch freuen solltet: ein gutes Sonntagmorgenfrühstück nach Marxloher Küche!!! Freudig gespannt auf Einleitung und Diskussion und Euer zahlreiches Erscheinen grüßen Euch mit einem herzlichen GLÜCK AUF

Hannah Schönig und Edith Fröse

Marx in Marxloh: Merz, der Blackrock-Kanzler

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx-in-Marxloh!

Wir freuen uns ganz besonders, Euch für

Sonntag, den 2.November 2025 um 11 Uhr in das Jugend-und-Kulturzentrum Marxloh,

Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg

einladen zu können, weil der allseits bekannte und beliebte Werner Rügemer zu uns kommen wird!!!

Er klärt uns auf, was wir alles über „unseren“(?) Kanzler wissen sollten. Er befindet sich ja derzeit in  der Beliebtheitsskala am unteren Ende. Warum? War seine Blackrock-Tätigkeit nur eine  Jugendsünde? Wird er nur missverstanden, wenn man ihm Wortbruch vorwirft?

Wir sind sehr gespannt auf Vortrag und Diskussion, Ihr auch?

Und ausserdem bieten wir  Euch wie immer ein gutes Sonntagsmorgenfrühstück an!

Glückauf und cherioo!

Eure Hannah Schönig und Edith Fröse

Marx in Marxloh: Wehrpflicht, Kriegsdienstverweigerung – welche Alternativen gibt es dazu?

Sonntag, 5. Oktober 2025, ab 11 Uhr im Jugend- und Kulturzentrum Marxloh

Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg

 Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

„Das kann doch nicht wahr sein“ dachte ich ungläubig, dass es hier wieder ein „richtigen“ Krieg geben soll! Das war 2022, als Russland auf die 8 Jahre andauernden „Nadelstiche“ von den Ukrainern mit einem Angriff reagierte. Seitdem ist die BRD dort überengagiert und sehr bedrohlich in eine regelrechte Kriegshysterie geraten. Da kann einem Angst und Bange werden! Was genau kommt auf unsere jungen Mitbürger zu? Das wollen wir hören von zwei Vertretern der DFG-VK, einer der aktivsten Gruppen für Frieden und Abrüstung.

Michael Roitzsch und Hans-Joachim Brand, beide langjährige Gewerkschafter und Aktive bei der DFG-VK führen uns in die Problematik ein und begleiten unsere anschließende Diskussion.

Ein gutes und ausreichendes Frühstück steht zur Verfügung.!

Glückauf, Ihr Lieben, und bringt die Freunde und Freundinnen Eurer Kinder und Enkel mit!!!
Eure Hannah Schönig und Edith Fröse

Marx in Marxloh am 7. September 2025 mit Reiner Braun: Die Lüge von der russischen Bedrohung

Liebe Freundinnen und Freunde von Marx in Marxloh!

„In spätestens fünf Jahren wird Russland uns überfallen…, dann hat es sich von dem Ukraine-Krieg erholt.“ So tönte der Kanzler, und alle Regierungsvertreter eifern ihm nach: “Wenn die Russen in der Ukraine siegen, dann geht die russische Walze weiter mit dem Ziel Berlin!“. Da muss doch einfach etwas dran sein, denn der Bundestag beschloss die unfassbare Summe von 1.000 Milliarden Euro zur Aufrüstung. Das bedeutet, dass jeder zweite Euro aus dem Bundeshaushalt in die Rüstung fließt!!! Müssen wir diese hysterische Kriegsvorbereitung hinnehmen – oder dieser Kriegstreiberei Einhalt gebieten?

Reiner Braun, den meisten von uns gut bekannt als eindrucksvollster Redner bei Ostermärschen, aber auch als Akteur der Friedensbewegung im ganzen Bundesgebiet, wird uns am

Sonntag, 7. September 2025, ab 11 Uhr
Jugend- und Kulturzentrum Marxloh, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg

in das Thema

Die Lüge von der russischen Bedrohung

einführen und an der anschließenden Diskussion teilnehmen! Ja, Ihr Lieben, wir erwarten Dich und Dich und natürlich auch Dich bei einem echten Sonntagsmorgenfrühstück!

Mit einem hoffungsvollen GLÜCKAUF grüßen Euch
Hannah Schönig und Edith Fröse

Marx in Marxloh am 3. August 2025 mit Günter Pohl: Philosophie im Dialog

Liebe Freundinnen und Freunde von Marx in Marxloh!

„Die Philosophen wollen die Welt erklären. Es gilt aber, sie zu verändern!“ Hat er so oder sehr ähnlich gesagt, der Marx. Und deswegen war die Philosophie bei mir etwas zu Vernachlässigendes und nur punktuell nutzbar. Und nun schlägt der Marxist Günter Pohl, unser Referent und Autor der Trilogie über eine Reise durch die Philosophiegeschichte, vor, uns in sein Werk einzuführen!

Im 1. Band findet durchgehend ein Gespräch zwischen zwei Männern statt: Myop und Noem. Noem: „… ein Teil der Ordnung der Welt. Ich habe große Lust, darüber ein Gedankengebäude anzulegen.“ Myop: „Über die Ordnung der Welt? Ist das nicht selbst für Rheinländer zuviel?“ Noem: „Ist jedenfalls einfacher als einem unglücklich Verliebten auf die Beine zu helfen…“ (Bd 1, S. 91)

Ich bin soo gespannt auf diese Veranstaltung und hoffe, Euch ein wenig mitreißen zu können!

Günter Pohl: Philosophie im Dialog
Sonntag, 3. August 2025, ab 11 Uhr
Jugend- und Kulturzentrum Marxloh, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg

Das Frühstück wird etwas üppiger sein, weil wir vielleicht, wenn alle das wollen, auch länger machen dürfen. Liebe Leute, bringt sie alle mit, Eure Nachbarn und Freunde und…

Es grüßen mit einem herzlichen GLÜCKAUF
Hannah Schönig und Edith Fröse

Marx in Marxloh am 4. Mai 2025 mit Isabelle Casel: european peace project

Liebe Freundinnen und Freunde von Marx in Marxloh!

Stellt Euch vor: es gibt eine europaweite Initiative zur Vernetzung der Friedenskräfte!!! Was für ein Geschenk in dieser Zeit! Wie sehr bedrückt uns diese penetrante Beschwörung eines Krieges durch sämtliche Massenmedien! Kriegsvorbereitungen, wo man auch hinschaut! Sogar die Schulen werden einbezogen – und langsam scheint die Dauerbeschallung Früchte zu tragen: Ja, scheinbar haben sie recht mit den irrsinnigen Schulden für das Militär, die uns überall fehlen! Aber, wenn doch der Putin…! Das hört man jetzt leider öfter. Und jetzt kommt Isabelle Casel und spricht zu uns über die Gründung einer europaweiten Friedensinitiative! Isabelle ist Journalistin und recherchiert in internationalen Krisengebieten wie dem Nahen Osten, den Balkanstaaten und in Südamerika. Sie ist im Vorstand des deutschen Friedensrates und im erweiterten Vorstand von „aufstehen“ und im Gesprächskreis „Frieden und internationale Politik“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung.

Isabelle Casel: european peace project
Wann: Sonntag, 4. Mai 2025, 11 bis 13 Uhr
Wo: Jugend- und Kulturzentrum Marxloh, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg
Warum: Weil es außerdem ein gutes Frühstück gibt!

Es grüßen Euch mit einem herzlichen Glückauf
Edith Fröse und Hannah Schönig