Liebe Freundinnen und Freunde von Marx in Marxloh!
Eine folgenschwere Frage seinerzeit! Die Geimpften konnten sicher sein, überall Einlass zu finden. Die Ungeimpften nicht und sie kämpfen zum Teil noch heute in Prozessen wegen des Verstoßes gegen Erlasse, Auflagen und Ge- und Verbote. „Outgesourct“ waren sie ja eh schon. Die Politik in der BRD machte doch tatsächlich der Wissenschaft Vorschriften, um sich danach dahinter zu verstecken!!! Kann das wirklich wahr sein? Wie konnte es dazu kommen, dass die Wissenschaft der Politik gefolgt ist??? Die Pandemiepolitik war die größte Grundrechtseinschränkung in der Geschichte dieser Republik! Und begründet wurde alles mit der pandemischen Notlage!
Werden jetzt Konsequenzen gezogen, gemachte Fehler demnächst zu verhindern? Da ist kräftige Skepsis angesagt! Erkennt die aktuelle Politik überhaupt an, dass vermeidbare Fehler gemacht wurden? Man hört von Regierungsseite, „nationale Strukturen“ zur Vorbereitung auf die nächste Pandemie zu planen. Verflucht sei, wer Böses dabei denkt! Da ist schon ein kühler Kopf gefragt. „Marx in Marxloh“ hat so einen kühlen Kopf engagieren können, der uns zu diesem Thema etwas grundsätzlich sagen kann!
Andrej Hunko, von 2009-2025 MdB, 2014-2021 Parteivorsitzender der Partei Die Linke, jetzt Mitglied im BSW und Co-Vorsitzender des BSW in NRW, hat sich bereit erklärt, unsere Kenntnisse über dieses Vorkommen zu erweitern. Er fragt unter anderem: wie lassen Menschen sich steuern? Wie kann man mit Angst und gesellschaftlichem Druck Verhaltensökonomie beeinflussen?
Wir laden Euch herzlich ein:
Sonntag, 4. Januar 2026, 11 bis 13 Uhr
Jugend- und Kulturzentrum Marxloh, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg
Es gibt zwar keine Knallbonbons, aber ein kräftiges Sonntagsmorgenfrühstück – wie immer! Wir Freidenker wünschen Euch harmonische, entspannte Feiertage und einen lustigen Jahreswechsel, danken vielen von Euch für Eure unverbrüchliche Treue und hoffen auf weitere aufschlussreiche Stunden bei und mit „Marx in Marxloh“ im kommenden Jahr!
Hannah Schönig und Edith Fröse
Bericht von Hannah Schönig
An die 50 Interessierte waren zu der Veranstaltung, die es Dank des brillanten Redners Andrej Hunko in sich hatte, gekommen. Ein nachdenklicher Satz am Anfang: „Der Blick auf die Corona-Zeit ist vielleicht auch ein Blick in die Zukunft!“ Darauf wurde in der Schlussphase noch einmal eingegangen.
Wer an die Corona-Zeit denkt, denkt zunächst an Einschränkungen, Auflagen, Drohungen und Verfolgung. Unverständliche Entscheidungen verunsicherten die Bevölkerung, z.B. obwohl der R-Wert (Messwert der Ausbreitung) unter 1 gefallen war, wurde der Lockdown durchgeführt! Und warum war die Strategie ausschließlich auf einen bestimmten Impfstoff fokussiert, obwohl es keine ausreichende wissenschaftliche Begründung dafür gab? Wieso konnte die Politik der Wissenschaft Vorschriften machen und warum ist die Wissenschaft der Politik gefolgt?
Permanente Berichte über angebliche Notwendigkeiten und drohende Gefahren schufen eine Stimmung in der Bevölkerung, die darauf ausgerichtet war, Zweifler und Andersdenkende zu verurteilen und auszugrenzen. Das hatte Folgen bis in die kleinste Zelle unserer Gesellschaft, in die Familie. Freundschaften zerbrachen an der Frage, wie man zum Impfen steht. Waren tatsächlich viele Begründungen von Erlassen und Verordnungen konstruiert? An dieser Stelle müssen wir uns alle sagen, dass hier Mechanismen aufzudecken und zu benennen sind, die als Vorlage für kommende Ausnahmesituationen dienen können. Festzustellen ist: „dass die Pandemie die größte Grundrechtseinschränkung in der Geschichte dieses Landes zu verantworten hat!“ Allein schon deswegen ist eine gründliche Aufarbeitung für die Zukunft von großer Bedeutung!
Die Aufspaltung in Geimpfte und Ungeimpfte nahm durchaus groteske Züge an. Bundestagsabgeordnete sollten Armbänder tragen, wenn sie geimpft waren. Wer ungeimpft war, musste oben auf die Tribüne! Andrej hatte sich informiert über diese Frage und erfahren, dass es keine Pflicht zum Tragen dieses Bändchens gab, die aber durchweg beim Betreten des Plenarsaales kontrolliert wurden!!! Andrej ging also ohne Bändchen durch die Kontrolle, wurde zwar kurz angehalten, aber die Kontrolleure wurden fix zurückgerufen mit dem Hinweis, das sei schon so in Ordnung. Mal sehen, wie weit man gehen kann! Und wo keiner eine kritische Haltung hat, wird man weiter unsinnige Auflagen bei der schweigenden Mehrheit durchsetzen.
Immer wieder wurde von unglaublichen Auswüchsen der Pandemiebekämpfung berichtet, erinnert Ihr Euch? Parkbankverbot, nicht mehr als fünf Personen unter freiem Himmel, Besuchsverbote in Altersheimen und in der Folge einsames Sterben, Schul- und Kindergartenschließungen, einrichtungsbezogene Impfpflicht, Berufsverbote gegen Ärzte und einen Richter usw., 15000 Verfahren wurden aufgrund von Verstößen eingeleitet und einige sind noch heute anhängig!
Es gibt keine gesellschaftliche Aufarbeitung, die z.B. die Impfnebenwirkungen und vor allem Langzeitwirkungen wissenschaftlich begleitet. Aber es wird schon wieder für Impfungen geworben! Die Benennung einer Enquete-Kommission ist ein fataler Ausdruck der Unwilligkeit dieser Regierung, an die Aufarbeitung der Corona-Zeit zu gehen. Eine echte Auseinandersetzung mit der Corona-Politik wäre nur mit einem Untersuchungsausschuss möglich. Warum? Weil Letzterer mehr Möglichkeiten hat, an verbindliche Fakten und Aussagen zu kommen. Der Untersuchungsausschuss kann Leute vorladen, und sie können dort für Falschaussagen bestraft werden. Man kann also mit Fug und Recht daraus schließen, dass eine gründliche Aufklärung unerwünscht ist.
Was den Abbau demokratischer Rechte und die Ausgrenzung Andersdenkender angeht, erleben wir eine Renaissance der Corona-Politik: die „Staatsraison“ im Zusammenhang mit dem Genozid an den Palästinensern und – neuerdings – umschreibende Vokabel für die Benennung der Wahrheit als „Desinformation“. Zur Wahrheit gehört immer auch eine Vorgeschichte, z.B. am 7. Oktober 2023 Überfall der Hamas – aber Generationen von Palästinensern wird ein friedliches, menschliches Leben verwehrt, oder Russland, es nimmt nach 14000 toten Russen 2022 die heiße Phase des Krieges auf, um das Einsickern westlicher Interessenten zu verhindern, die die Ukraine in das westliche Bündnis integrieren wollen.
Eine Gegendarstellung zu den Lügen, die hier verbreitet werden, wird als Desinformation bezeichnet und mit Konsequenzen bedroht. Denkt nur an die gebetsmühlenartig verbreitete Lüge, die Russen würden die BRD in etwa vier Jahre überfallen! Es gibt Stimmen aus dem Militär, die das als allergrößten Humbug bezeichnen und dies auch richtig gut begründen können. Die aktuelle Politik der Kriegstreiber in Berlin zeigt, bei Corona haben sie nur geübt…!