„Marx in Marxloh“ (Bildungsreihe der DFV-Gruppe Duisburg)

Mit Karl Marx gilt es einen der einflussreichsten und streitbarsten Denker des 19. Jahrhunderts wiederzuentdecken. Im Juni 2013, hat die UNESCO Werke von Karl Marx in das Weltregister des Dokumentenerbes – auch Gedächtnis der Menschheit genannt – aufgenommen. Die Duisburger Freidenkergruppe hat diese Auszeichnung zum Anlass genommen, an jedem 1. Sonntag im Monat mit „Marx in Marxloh“ eine Bildungsreihe anzubieten, die sich nicht nur mit dem theoretischen und  praktischen Wirken von Karl Marx sondern auch mit aktuellen gesellschaftlichen Themen befasst.

Die Veranstaltung findet an jedem 1. Sonntag im Monat von 11 bis 13 Uhr in den Räumen des Jugend- und Kulturzentrums Duisburg-Marxloh in 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284 statt. Gegen eine Spende gibt es ein Frühstück.

Ansprechpartner: Hannah Schönig (0160 95665021).

Deutscher Freidenker-Verband NRW – Duisburg

Marx in Marxloh am 3. Mai 2026: Einführung in die erweiterten Grundlagen der Philosophie mit Günter Pohl

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Wie von vielen von Euch eingefordert, kommt erneut Günter Pohl, “Mitarbeiter“ von Myop und Noem, zu einem philosophischen Austausch nach Duisburg zu Marx in Marxloh.

Können uns philosophische Betrachtungen des Weltgeschehens in dieser wirren, irren Zeit eine Hilfe sein? Setzen sich gerade Willkür, völlige Gesetzlosigkeit und hemmungsloses Morden derer durch, die die Macht dazu haben? Und der Rest der Welt kann nicht verhindern, dass ein ganzes Volk vernichtet werden soll?

Alles Geschehen hat mehrere Ebenen der Betrachtungsweisen: die philosophische, die ethische und die politische, wobei die ethische von der politischen wohl nicht zu trennen ist… !? Das klären wir am

Sonntag, 3. Mai 2026, ab 11 Uhr
Jugend- und Kulturzentrum Marxloh,
Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg

Und dann wäre da ja auch noch das Frühstück, auf das Ihr Euch freuen könnt!!!

Wir grüßen Euch mit einem herzlichen Glückauf!
Eure Hannah Schönig und Edith Fröse

Bonn, 11. April 2026: Werner Rügemer über die „Gene“ des Imperialismus der USA

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter,

der Deutsche Freidenker-Verband Ortsverband Bonn/Rhein-Sieg, DKP Bonn/Rhein-Sieg, Nachdenkseiten Gesprächskreis Köln und BSW Bonn laden ein zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Die „Gene“ des Imperialismus der USA
mit Werner Rügemer
Samstag, 11. April 2026, 16 Uhr
Migrapolis, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn

Die USA sind entschlossen, die westliche Vorherrschaft wieder herzustellen. In München legte der US-Außenminister Marco Rubio den Kontext für diese Ambitionen Washingtons dar. Er sieht das Jahr 1945 als eine Niederlage des Westens. Die Entkolonialisierung sei in Wirklichkeit ein finsteres kommunistisches Komplott. 500 Jahre westlicher Imperien seien zerstört worden. „Aber gemeinsam erkannten unsere Vorgänger, dass der Niedergang eine Entscheidung war, und es war eine Entscheidung, die sie nicht treffen wollten. Das haben wir schon einmal gemeinsam geschafft, und das wollen Präsident Trump und die Vereinigten Staaten jetzt wieder tun…. Wir wollen nicht von Schuldgefühlen geplagt werden oder die Verwalter eines kontrollierten Niedergangs sein … Stattdessen wollen wir ein Bündnis, das mutig in die Zukunft voranschreitet. Und die einzige Angst, die wir haben, ist die Angst vor der Schande, unseren Kindern keine stolzen, starken und wohlhabenden Nationen zu hinterlassen.“

Der Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran erscheinen in diesem Kontext als Teil der Ambitionen, die antikoloniale Befreiung zu revidieren. In dieser Situation ist festzuhalten: Die USA verstehen sich als einzige Weltmacht, die der grenzenlosen Profitakkumulation und Selbstentfaltung einer winzigen Minderheit dient. Dazu gehört, national wie international, bei Bedarf die Verletzung aller Menschenrechte und des Völkerrechts, Terrorismus und Völkermord inbegriffen, auch durch US-Stellvertreter. Die zugrunde liegende DNA, diese Gene gelten seit der Staatsgründung – die damit verbundenen Praktiken werden bis heute ständig modernisiert.

Werner Rügemer: BlackRock Germany. Die heimliche Weltmacht, ihre Praktiken in Deutschland und Friedrich Merz. 112 Seiten, Hintergrund Verlag Berlin 2025, *Werner Rügemer: Verhängnisvolle Freundschaft. Wie die USA Europa eroberten, zunächst vom 1. zum 2. Weltkrieg. Köln 2023. Auch auf französisch, spanisch, englisch, griechisch und chinesisch erschienen. Mitherausgeber und Autor der seit März 2024 erscheinenden „World Marxist Review“

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Bonner Freidenker-Treff am 8. April 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 8. April 2026, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53111 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Alastair Crooke: Ein asymmetrischer Krieg, auf den sich der Iran seit Jahrzehnten vorbereitet hat
Laut dem ehemaligen britischen Diplomaten, der über umfangreiche Erfahrungen in der Region verfügt, ging der voreingenommene Westen davon aus, dass dem Iran moderne Technologie fehle. In diesem ersten Teil untersucht Crooke die militärische Strategie des Iran, berichtet über die ernste innenpolitische Lage in Israel, skizziert mögliche Szenarien für die Reaktion der Schiiten in der Region und analysiert die wahrscheinliche Beteiligung Chinas und Russlands an dem Konflikt, die dazu beitragen könnte, ein mächtiges antiimperialistisches Bündnis zu festigen, das vom US-Deep State seit langem gefürchtet wird.
https://forumgeopolitica.com/de/artikel/dies-ist-ein-asymmetrischer-krieg-auf-den-sich-der-iran-seit-jahrzehnten-vorbereitet-hat-interview-mit-alastair-crooke-teil-i

Dagmar Henn: Butscha – Die Propaganda wird nicht besser
Alle stehen sie brav nebeneinander, Kerzchen in der Hand, und für das Publikum wird die Geschichte von Butscha noch mal aufgewärmt, jenem Ort, der rein zufällig so heißt, wie das englische Wort für Metzger klingt. Sie hält sich schon erstaunlich lang.
https://www.freidenker.org/?p=24810

Felicitas Raabe im Gespräch mit Klaus-Jürgen Bruder: Umbau in eine militarisierte Gesellschaft – Totalitarismus und Gehorsam für Kapitalinteressen
Am letzten Märzwochenende fand in Berlin der Jahreskongress 2026 der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP) zum Thema „Rasende Zerstörung – Ursachen und Folgen der Kriegsvorbereitung“ statt. Am Samstag sprach Felicitas Rabe für RT DE mit dem Professor für Psychologie Klaus-Jürgen Bruder über das Thema der Konferenz. Im Interview wollte Rabe wissen, was Herr Bruder sich unter der „Rasenden Zerstörung bei der Kriegsvorbereitung“ vorstelle. Sie wollte von ihm erfahren, wie die deutsche Gesellschaft dazu gebracht werden konnte, eine Militarisierung zu akzeptieren, und welche Folgen dies für die Gesellschaft und den einzelnen Menschen mit sich bringt.
https://weltexpress.info/im-kopf-voraus-felicitas-rabe-sprach-mit-klaus-juergen-bruder-ueber-totalitarismus-und-gehorsam-fuer-kapitalinteressen/

Deutscher Freidenker-Verband: Freidenker-Protest gegen Kriegskurs der Kirchen
Der Deutsche Freidenker-Verband sieht die Bereitschaft der Katholischen und Evangelischen Kirche in Deutschland, dem Marsch in einen Krieg gegen Russland geistliche Schützenhilfe zu leisten, als alarmierend und empörend an. Seit einigen Jahren stellen wir eine zunehmende Tendenz fest, dass kirchliche Verlautbarungen zu Fragen von Krieg und Frieden immer weniger von biblischen Mahnungen zu Frieden und Nächstenliebe, sondern durch die scharfmacherischen Vorgaben von Bundesregierung, EU und NATO geleitet werden…
https://www.freidenker.org/?p=24777

Russischer Botschaftsrat Alexander Miljutin: über die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen
Der russische Botschaftsrat Alexander Miljutin zeichnet die Entwicklung von einer privilegierten deutsch-russischen Partnerschaft nach dem Kalten Krieg bis zur Zerstörung der Beziehung durch die EU-Sanktionen nach. Trotz massiver anti-russischer Propaganda sei das deutsche Volk mehrheitlich für gute Beziehungen mit Russland…
https://dert.online/inland/275770-russischer-botschaftsrat-alexander-milyutin-ueber/

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Marx in Marxloh im April und Mai 2026

Haaaalloooo……hallo, hallo…..hallo…..hallo,hallo….

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Wie Ihr wahrscheinlich selber schon festgestellt habt, fällt Ostern auf „unseren“ monatlichen MiM-Termin, ein sozusagen unfreundlicher Akt des Osterhasens! Dafür haben wir aber für den nun folgenden Termin am 3. Mai wieder einen ganz besonderen Gastredner:

Günter Pohl in Begleitung von Noem und Hyop!

AUSZUG aus dem Band III: Myop möchte an einem Thema festhalten, aber Noem interventiert.

Noem: Wegen Dir haben wir dann keinen Platz mehr, weil auch dieses Werk eine bestimmte Länge haben soll.

Myop: Wenn die drei Bände genau gleich breit werden sollen, können wir denjenigen, die alle drei gekauft haben, auch einen schönen Schuber dafür anbieten. Das sieht bestimmt gut aus!“ (Bd, III, S. 175)

Noem: Aus Glas und wie Kirchenfenster gestaltet?

Myop: Wahrscheinlich, das ist ja auch sein Beruf. Aber was viel wichtiger ist, lässt der Boss uns am 3. Mai zu Wort kommen oder diskutieren die wieder so lange, dass auf einmal Schluss gemacht werden muss?

Wie schön, dass die Beiden sich Gedanken über die Gestaltung dieser Trilogie Gedanken machen, bzw. gemacht haben! Ich versichere ihnen, dass sie beim nächsten Treffen zu Wort kommen

Sonntag, 3. Mai 2026, ab 11 Uhr
Jugend- und Kulturzentrum Marxloh,
Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg,

und bei einem gemütlichen Sonntagsmorgen-Frühstück!

Ihr Lieben, wir wünschen Euch ein sonniges Osterfest, einen würdigen Frühstücksersatz und gutes, bequemes Schuhwerk für den Osternarsch!!!

Mit kämpferischen Grüßen Eure
Hannah Schönig und Edith Fröse

Bonner Freidenker-Treff am 11. März 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 11. März 2026, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Pepe Escobar: Zehn Stunden, die Westasien erschütterten
https://strategic-culture.su/news/2026/03/01/ten-hours-that-shook-west-asia/

Larry C. Johnson: Wachsende Zweifel der USA und Israels hinsichtlich des Krieges mit dem Iran
https://sonar21.com/growing-doubts-by-us-and-israel-about-the-war-with-iran/

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Internationaler Frauentag

„Die Frau der neuen Gesellschaft ist sozial und ökonomisch unabhängig, sie ist keinem Schein von Herrschaft und Ausbeutung mehr unterworfen, sie steht dem Manne als Freie, Gleiche gegenüber und ist Herrin ihrer Geschichte.“ Heute, fast 150 Jahre später, nachdem August Bebel das schrieb, verdienen Frauen immer noch 16% weniger als Männer, ihr Anteil an Führungspositionen beträgt nur 29%. Der Internationale Frauentag ist der Tag für Frauen, aber auch für Männer, um gemeinsam gegen diese Ungleichheiten zu kämpfen.

Sonderrechte der Kirche erfolgreich bekämpft

Erklärung des Landesverbands Nordrhein-Westfalen im Deutschen Freidenker-Verband zum Urteil des Landesarbeitsgerichts Hamm in Sachen Abtreibungsverbot, 18. Februar 2026

Nachdem das Arbeitsgericht Hamm im August 2025 bescheinigt hatte, dass die katholische Kirche über nationalem Recht steht, ist dies in der Berufungsinstanz vor dem Landesarbeitsgericht Hamm mit dessen Urteil vom 5. Februar 2026 weitgehend revidiert worden. Das von einem kirchlichen Träger gegen den am „Klinikum Lippstadt – Christliches Krankenhaus“ tätigen Chefarzt Prof. Dr. Joachim Volz erlassene Verbot von gesetzlich erlaubten medizinisch induzierten Schwangerschaftsabbrüchen ist in wesentlichen Teilen gekippt worden. Das Verbot gilt nun nicht mehr in seiner privaten Praxis in Bielefeld und nicht mehr für seine Nebentätigkeit als Kassenarzt in der Klinik.

Volz wollte wissen, ob die „Sonderrechte der Kirche noch zeitgemäß sind“. Das Urteil kann ihn zufriedenstellen. Er könne ab sofort wieder so arbeiten, wie vor dem Verbot. „Das Urteil ist rechtsgültig. Für meine Patientinnen und mich ist das ein großer Gewinn, den wir auch Ihnen zu verdanken haben!“ Dieser Dank ist damit auch an den Freidenker-Landesverband Nordrhein-Westfalen gerichtet, denn der war im August 2025 in dieser Sache mit der Pressemitteilung „Das schreit zum Himmel“ an die Öffentlichkeit gegangen.

Die Sonderrechte der Kirche sind also in einem konkreten Einzelfall zumindest eingeschränkt worden – wenn auch nicht umfassend abgeschafft. So ist in Einrichtungen von Weltanschauungsgemeinschaften wie der Kirche die Aushandlung von Tarifverträgen auf Augenhöhe weiterhin nicht vorgesehen und auch das Grundrecht auf Streik wird den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern abgesprochen. Auch in Fragen der Glaubens- und Meinungsfreiheit können Beschäftigte weiterhin von ihrem Arbeitgeber sanktioniert werden – bis hin zum Verlust des Arbeitsplatzes. Explizit ist dieser beispielsweise vorgesehen, wenn Beschäftigte aus der katholischen Kirche austreten. Dennoch ist das aktuelle Urteil zu begrüßen. Es zeigt sich, dass öffentlicher Druck – noch – wirksam werden kann.

Siehe auch Erklärung „Das schreit zum Himmel“ vom 9. August 2025
https://www.nordrhein-westfalen.freidenker.org/das-schreit-zum-himmel/

Marx in Marxloh am 1. März 2026: offene Diskussion nach Wunsch

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Unser Märztreffen von Marx in Marxloh hat nun schon traditionell den Internationalen Frauentag zum Thema. Wir haben in diesem Jahr eine 86jährige Ratsfrau aus Bottrop gewinnen können, die über ihr lebenslanges, politisches Engagement für Frieden und Demokratie berichten und sich zur aktuellen Entwicklung und der fortdauernden Benachteiligung der Frauen äußern wollte. Nun liegt sie leider im Krankenhaus und wir wünschen ihr auch von hier aus gute Besserung. Vielleicht können wir ja am Ende der Veranstaltung eine Resolution zum Frauentag 2026, die dann auf unserer Webseite veröffentlicht wird, verabschieden?

Der Termin der Absage kam zu spät, um noch einen Ersatz zu finden. Wir haben es versucht, das könnt Ihr uns glauben!!! Irgendwann nach einer MiM-Veranstaltung äußerten Teilnehmer den Wunsch, dass man doch auch einmal ohne festes Thema und vorangehendes Referat eine sozusagen offene Diskussion nach dem Wunsch der Teilnehmer planen sollte. Das wollen wir tatsächlich versuchen. Wie findet Ihr das?

Hans-Dieter Gimbel hat sich bereit erklärt, durch eine gruppendynamische Diskussionsleitung zur Themenfindung zu kommen und uns in der anschließenden Diskussion weiter zu begleiten. Wir sind sehr dankbar dafür und sind neugierig darauf, ob wir damit eine gute Erfahrung machen. Hoffentlich vergesst Ihr dabei nicht, das Frühstück zu Euch zu nehmen!

Nun, dann kommt doch in Scharen zum

Jugend- und Kulturzentrum Marxloh, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg
und zwar am 1.3.2026 um 11 Uhr MEZ, ok?

Und denkt dran, vorher nicht frühstücken, das können wir doch auch gemeinsam!

Erwartungs- und hoffnungsvolle Grüße von
Hannah Schönig und Edith

 

Resolution der Teilnehmergruppe

Der 8. März naht und vielerorts erinnert man sich an alte und uralte Forderungen zur Frauenfrage, die man getrost wieder aufgreifen kann, weil sie ja immer noch richtig sind, wie beim equal-pay-day oder der Feststellung, dass bei der Besetzung wichtiger Posten die Frauen äußerst unterrepräsentiert sind. Aber sie bleiben fast alle bei der Beschreibung der Zustände und thematisieren nicht, warum das so ist. Nur Wenige zeigen die Zusammenhänge auf: wenn die Aufrüstungsausgaben in astronomische Höhen steigen, dann bleibt für die Menschen nichts übrig. So einach ist das! Von den Folgen der Kriegsvorbreitungen – Abbau demokratischer Rechte, Massenarbeitslosigkeit und Verarmung – sind Frauen ganz besonders betroffen. Frauenkämpfe sind Klassenkämpfe, das ist im Rückblick auf die letzten Jahre deutlich geworden. Es ist kein Zufall, dass die Streiks der letzten etwa 15 Jahre in Betrieben stattfanden, in denen überwiegend Frauen arbeiten. Das sind Arbeitsbreiche der Daseinsfürsorge, die in besonderem Maße stark von der Politik des Kaputtsparens und des Kahlschlags betroffen sind. Die Bundesregierung greift nicht nur die Arbeitszeitregelungen an, um die Zeiten zu verlängern, sondern auch das „Notlösungsrecht“ auf Teilzeit mit solch unverschämten Aussagen von Friederich Merz, es handele sich um Lifestyle-Teilzeit, die die Produktivität dieses Landes bedrohe. Her mit dem ganzen Leben! Lifestyle in Vollzeit!

Bonner Freidenker-Treff am 11. Februar 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 11. Februar 2026, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich den Podcast in deutscher KI-Übersetzung mit Alastair Crooke (30 Minuten):
China und Russland mit Iran: ein hartes Signal an die USA im Persischen Golf
https://www.youtube.com/watch?v=GaWILXh9HKU

ferner die folgenden Texte:

Alastair Crooke, Trump in einen Angriff auf den Iran treiben? Netanjahu wird einem Iran-Abkommen sein „Koscher-Zertifikat“ verweigern, wenn die iranischen Raketen nicht berücksichtigt werden
https://conflictsforum.substack.com/p/trapping-trump-into-an-iran-strike

Yves Smith: Iran-Krieg? Ein Blick auf die Randbedingungen sagt, dass Trump mit der Absicht, später zuzuschlagen, TACO spielen wird; Israels Terrorismus wird weitergehen
https://www.nakedcapitalism.com/2026/02/iran-war-a-look-at-boundary-conditions-says-trump-will-taco-with-intent-to-strike-later-israel-terrorism-set-to-continue.html

Larry C. Johnson: Russland und China sind entschlossen, die globale Ordnung aufrechtzuerhalten
https://sonar21.com/russia-and-china-are-committed-to-trying-to-maintain-global-order/

Heiner Flassbeck: Die Gewerkschaften (und die SPD) sind sprachlos – sie kennen keine Makroökonomik
https://www.relevante-oekonomik.com/2026/02/07/die-gewerkschaften-und-die-spd-sind-sprachlos-sie-kennen-keine-makrooekonomik/

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff