Marx in Marxloh: Fußballweltmeisterschaft der Frauen

Sonntag, 7.Juli 2019 von 11 bis 13 Uhr, Jugend- und Kultur­verein, 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Aus aktuellem Anlass befassen wir uns mit der Fußballweltmeisterschaft der Frau­en. Sie wird alle vier Jahre jeweils ein Jahr nach dem Turnier der Männer ausge­tragen und findet vom 7.6. bis 7.7.2019 in Frankreich statt.

Unser Freund und Genosse Detlef Hertz, ausgewiesener Fußball-Experte, wird einen Überblick des Kampfes der Frauen in einer von Männern dominierten Sportart ge­ben.

G20 in Hamburg: Derzeitige „Protestkultur“ in Deutschland

Einladung zur Bonner Freidenker-Runde am Mittwoch, 12. Juli 2017, 19 Uhr,
Restaurant „Olive“, Brüdergasse 12, 53111 Bonn, zum Thema

G20 in Hamburg

Zur derzeitigen „Protestkultur“ in Deutschland erlaube ich mir vorab folgenden persönlichen Kommentar:
In Hamburg haben wir erneut, aber so drastisch wie nie zuvor gesehen, was dabei herauskommt, wenn wohlmeinende Aktivisten so genannter sozialer Bewegungen in unmittelbarer Auseinandersetzung mit einer diplomatischen Staatenkonferenz „auf Weltebene“ erreichen wollen, was sie in direkter Konfrontation mit den „Eliten“ im eigenen Land zu erkämpfen zu mutlos, zu feige, zu bequem oder zu denkfaul sind. So kam zum G20-Treffen in Hamburg als Protest nur ein „Event“ heraus, und zwar je nach Geschmack in zwei Versionen, einerseits in Form von musikalisch umrahmter harmlos-aktivistischer Selbstinszenierung, andererseits in Form blanker Zerstörungswut, sowohl ideologisch von Seiten der raffinierten Provokateure vom „Zentrum für politische Schönheit“ als Stichwortgeber als auch organisiert martialisch auf der Straße vom „Schwarzen Block“. So bot Hamburg ein lehrreiches Bild der derzeit in Deutschland grassierenden „Protestkultur“: Regierung und Volk vereint gegen die „Diktatoren“ dieser Welt, ein original faschistisches Konzept von „Volksgemeinschaft“, allerdings bis zur Unerkennbarkeit neu drapiert als „Wertegemeinschaft“ zur Verteidigung „unserer“ Zivilisation.

Mit freundschaftlichen Grüßen,

Klaus von Raussendorff

 

Zur aktuellen Situation im Donbass

Einladung zu Diskussionsveranstaltung der DKP Bonn/Rhein-Sieg und des Deutschen Freidenker-Verbands Bonn mit Renate Koppe, Parteivorstand und inter­nationale Kommission der DKP

Donnerstag, 27. Juni 2019, 19:00

Rosa Lu, Vorgebirgsstraße 80, 53119 Bonn

Seit fünf Jahren findet im Donbass ein von der Ukraine mit US-, NATO- und EU-Un­terstützung entfachter Krieg statt, der begann, nachdem sich die Bevölkerung dort 2014 gegen einen nationalistischen und profaschistischen Putsch gestellt hatte.

Bereits im April 2014 wurden dort die Donezker und die Lugansker Volksrepublik ausgerufen und im Mai in einem Referendum mit großer Mehrheit bestätigt.

Die grundlegenden Dokumente der Volksrepubliken erhalten viele fortschrittliche Prinzipien, wie gesellschaftliches Eigentum an Grund und Boden und den wichtigs­ten Produktionsmitteln. Kommunisten spielten bei der Gründung der Republiken eine große Rolle.

Marx in Marxloh: Juni ohne Ernte – Distomo 1944

Sonntag, 2.Juni 2019 von 11 bis 13 Uhr, Jugend- und Kultur­verein, 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Vor 75 Jahren, am 10. Juni 1944 verübten auf Befehl der SS deutsche Soldaten im griechischen Distomo ein Massaker, dem 218 unschuldige Menschen zum Opfer fie­len.

Aus Anlass des Gedenktages stellt Thomas Keuer das einzigartige Buch seiner Art über das Märtyrer-Dorf Distomo vor. Das Buch behandelt Distomo in Friedenszeiten und das Massaker vom 10. Juni 1944; es beinhaltet Augenzeugenberichte, die wis­senschaftliche Aufarbeitung, tangiert ähnliche Tragödien in anderen europäischen Ländern wie z.B. Oradour oder Lidice sowie die Entschädigungsfrage.

Marx in Marxloh: Kündigung der INF-Verträge: Schlachtfeld Europa?

Sonntag, 5.Mai 2019 von 11 bis 13 Uhr, Jugend- und Kultur­verein, 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Der zwischen der Sowjetunion und den USA im Jahre 1987 auf unbeschränkte Dauer abgeschlossene INF-Vertrag (Intermediate Range Nuclear Forces – zu deutsch: nukleare Mittelstreckensysteme) über die Vernichtung aller landgestützten Flugkörper mit kürzerer und mittlerer Reichweite (500 bis 5.500 Kilometer) wurde am 1. Februar durch die USA mit der vorgesehenen 6-monatigen Frist aufgekündigt. Russland erklärte am 2. Februar 2019, den Vertrag ebenfalls per Juli 2019 zu verlassen.

Inge Holzinger vom Friedensforum Duisburg wird die möglichen Konzequenzen aufzeigen.

Marx in Marxloh: Gegen das EU-Europa der Banken, Konzerne und Kriegstreiber

Sonntag, 7.April 2019 von 11 bis 13 Uhr, Jugend- und Kulturvere­in, 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Die nächste Ausgabe von Marx in Marxloh befasst sich mit der Wahl zum Europäi­schen Parlament am 26. Mai 2019. Insgesamt treten 41 politische Vereinigungen 1 zur Europawahl an. Eine davon ist die Deutsche Kommunistische Partei.

Wir konnten für unsere Bildungsreihe Günter Pohl, Mitglied des DKP-Parteivor­standes, zuständig für internationale Beziehungen, als Referenten gewinnen. Er wird uns das Programm der DKP zur EU-Wahl 2019 vorstellen.

Marx in Marxloh: 25 Jahre Deutsche Bahn AG

Sonntag, 3.Februar 2019 von 11 bis 13 Uhr, Jugend- und Kultur­vereins in 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Die Duisburger Freidenker werden die Spuren der Deutschen Eisenbahn von ihrem Aufstieg bis zum rasanten Abstieg in den letzten 25 Jahren nachverfolgen. Es werden die beteiligten Akteure aus der Industrie und auch dem Militär mit ihren Begehrlichkeiten genannt sowie mögliche Alternativen zum jetzigen Transportcha­os, an dem nicht nur die Deutsche Bahn AG beteiligt ist, aufgezeigt und disku­tiert.

Als Referentin konnten wir die Landesvorsitzende des Deutschen Freidenkerverban­des NRW, Brigitte Streicher gewinnen.

Marx in Marxloh: Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Sonntag, 6.Januar 2019 von 11 bis 13 Uhr, Jugend- und Kultur­verein, 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Referent: Hans-Peter Speer, Vorstandsmitglied der VVN Duisburg

Vor 100 Jahren – am 15. Januar 1919 ermordeten Freikorpssoldaten der Garde-Ka­vallerie-Schützen-Division in Berlin die Führer des Spartakusbundes Rosa Luxem­burg und Karl Liebknecht. Sie verschleppten die beiden Köpfe der revolutionären Bewegung in das Hauptquartier des Freikorps im Hotel Eden und verhörten sie dort unter schweren Misshandlungen. Anschließend erschossen sie Liebknecht im Tier­garten mit drei Schüssen aus nächster Nähe. Luxemburg wurde ebenfalls von ihren Bewachern heimtückisch ermordet. Ihre Leiche warfen sie in den Landwehrkanal, wo sie erst Ende Mai 1919 gefunden wurde.

Der Matrosenaufstand in Kiel hatte eine Revolution in Gang gesetzt, quer durchs Land wurden Arbeiter- und Soldatenräte gegründet. Karl Liebknecht, der kurz zu­vor am 9. November vom Balkon des Berliner Stadtschlosses die „Freie sozialisti­sche Republik Deutschland“ ausgerufen und zum Jahreswechsel gemeinsam mit Rosa Luxemburg die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) gegründet hatte, drängte auf Absetzung der provisorischen Regierung.

Marx in Marxloh: Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen

Sonntag, 7.Oktober 2018 von 11 bis 13 Uhr, Jugend- und Kultur­verein, 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Referent: Dr. phil. Elmar Witzgall

Arbeit spielt im marxistisch begründeten historischen Materialismus eine zentra­le Rolle. Friedrich Engels machte in seiner Schrift „Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen“ deutlich, dass diese Rolle nicht zufällig, sondern na­turnotwendig mit der Entwicklung des Menschen und der menschlichen Gesellschaft verbunden war. Damit war er der rein naturwissenschaftlichen Evolutionstheorie weit voraus, ja sogar noch der heutigen Ur- und Frühmenschforschung, die immer noch nicht über ein geschlossenes Erklärungsmodell zur Entwicklungsgeschichte des Menschen verfügt.

Marx in Marxloh: Geschichte und Rolle der NATO

Sonntag, 2.September 2018 von 11 bis 13 Uhr, Jugend- und Kul­turverein, 47169 Duisburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 284

Referent: Hermann Kopp, Vorsitzenden der Marx-Engels-Stiftung

Rund um den Antikriegstag, der alljährlich am 1. September an den Überfall der deutschen Armee auf Polen und damit dem Beginn des 2. Weltkrieges erinnern soll, wird sich die nächste Ausgabe unserer Bildungsreihe „Marx in Marxloh“ mit dem Thema Krieg und Frieden befassen.