Bonner Freidenker-Treff am 10. Juni 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 10. Juni, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Pierre Levy: Kriegsstimmung verbreitet sich in Europa
Es ist eine Stimmung, die sich schleichend und heimtückisch ausbreitet. Keine plötzliche Erleuchtung, die eines schönen Morgens aus dem Nichts aufgetaucht wäre. Sondern eine Vorstellung, die sich Tag für Tag unmerklich entwickelt, bis sie als traurigerweise unbestreitbare Selbstverständlichkeit erscheint: Eine Konfrontation zwischen Russland und Europa sei nun unvermeidlich…
https://de-rtnews.com/meinung/282453-kriegsstimmung-verbreitet-sich-in-europa/

Ilja Abramow: Deutschland ganz vorn mit dabei: Die Europäische Union stimmt sich auf den Krieg mit Russland ein
Im Mai zeigte sich in Europa eine Verschärfung der westlichen Konfrontationsstrategie. Der durchschnittliche Wert des Feindseligkeitsindexes im „Ranking russlandfeindlicher Regierungen“ der Zeitung Wsgljad stieg um neun Punkte, und die Maßnahmen russlandfeindlicher Regierungen fügen sich immer deutlicher zu einem einheitlichen System der langfristigen Konfrontation mit Russland zusammen – von der Entwicklung der militärischen Infrastruktur und Drohnenprogrammen bis hin zur Verlegung von Truppen und der Ausweitung der militärischen Präsenz an den russischen Grenzen…
https://de-rtnews.com/europa/282222-russlandfeindliche-regierungen-europaeische-union-krieg/

Wladimir Putin auf dem Sankt Petersburger Wirtschaftsforum: „Treffen mit Selenskij hat keinen Sinn“
Russlands Präsident Wladimir Putin ist am Freitag auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg aufgetreten. Sensationell war dabei sein Bericht, dass Selenskij ihn über einen russischen Geschäftsmann um ein Treffen gebeten habe. Dies und andere Highlights des Tages in dem nachfolgenden Bericht. Die Plenarsitzung des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums am Freitag brachte mehrere aufsehenerregende Momente. Als Russlands Präsident Wladimir Putin über die Lage in der Ukraine sprach, berichtete er Dinge, die normalerweise nicht an die Öffentlichkeit gelangen…
https://de-rtnews.com/russland/282332-wladimir-putin-auf-wirtschaftsforum-treffen/

Und hier die Einladung zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung:

Den Dritten Weltkrieg verhindern! – Vorschläge für ein gemeinsames Handeln von Arbeiter- und Friedensbewegung
mit Björn Blach, stellvertretender Vorsitzender der DKP
22. Juni 2026, 19 Uhr, Linkes Zentrum, Vorgebirgsstraße 37, 53119 Bonn

Die Militarisierung in Deutschland geht weiter. 2025 hat der Bundestag das Grundgesetz geändert und eine unbegrenzte Schuldenaufnahme für militärische Aufrüstung ermöglicht. Die Militärausgaben sollen nun 5% des Bruttoinlandsprodukts betragen – das sind fast 50% des Bundeshaushalts. Diese Aufrüstung dient der Führung und Vorbereitung von Kriegen. An den meisten Kriegen ist die Bundesregierung beteiligt oder unterstützt diese direkt oder indirekt: den Angriff auf den Iran, den Völkermord in Gaza, den Krieg in der Ukraine. Völkerrecht und Diplomatie spielen keine Rolle. Diese Aufrüstung geht auch auf Kosten der arbeitenden Menschen. Für Bildung, öffentlichen Verkehr, Gesundheitswesen, Sport und Kultur fehlt überall das Geld. Auch das Milliardenpaket für Investitionen in die Infrastruktur führt nicht zur Verbesserung unserer Lebensbedingungen, sondern unterstützt vor allem den militärischen Bereich. Die DKP hat ein Strategiepapier veröffentlicht, in dem es um die Frage geht, wie der Militarismus zurückgedrängt und eine weitere Eskalation verhindert werden kann. Darin werden der Arbeiter- und Friedensbewegung Vorschläge unterbreitet, wie der Kampf gegen den dritten Weltkrieg und für eine friedliche Zukunft aussehen kann. Welche Forderungen sind sinnvoll? Und vor allem: Wie können wir diese durchsetzen? Über diese Fragen wollen wir mit allen interessierten Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden aus der Friedens- und Gewerkschaftsbewegung diskutieren.

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Bonner Freidenker-Treff am 13. Mai 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 13. Mai 2026, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Alastaire Crooke: Eine Verhandlungslösung für einen souveränen Iran ist nahezu unmöglich
Zwei Seiten an einen Tisch zu bringen – geschweige denn drei –, die über völlig unterschiedliche Geschichtsverläufe verfügen und noch weniger Gemeinsamkeiten bei der Gestaltung ihres künftigen nationalen Kurses haben, war von vornherein unwahrscheinlich, um eine einvernehmliche Einigung zu erzielen. Wahrscheinlicher ist bei solchen schlecht vorbereiteten Begegnungen oft eine gereizte Wiederholung der allgemeinen Uneinigkeit…
https://ronpaulinstitute.org/a-negotiated-settlement-for-a-sovereign-iran-is-nigh-impossible/

Dagmar Henn: Trump, Netanjahu und Weltuntergangssekten
Dass gerade in Deutschland nichtzionistischen Juden das Wort verboten wird, ist nicht nur absurd und bekämpft geradezu alle Optionen auf Frieden; es ist sogar gefährlich. Das Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts geht da einen kleinen Schritt in die richtige Richtung…
https://weltexpress.info/trump-netanjahu-und-weltuntergangssekten/

Udo Norden: Lebenslügen der NATO
Die Nato gilt als langlebigste Allianz der Moderne. Doch gescheiterte Kriege, interne Widersprüche und schwindende Glaubwürdigkeit lassen Zweifel an ihrer Zukunft wachsen. Im weltgeschichtlichen Maßstab kann sich die Nato sehen lassen. Sie ist die am längsten bestehende Militärallianz der Neuzeit. Länger hielten nur das Anglo-Portugiesische Bündnis, das ab 1373 geschlossen wurde und noch aktiv ist, und die Auld-Alliance von Schottland und Frankreich, die von 1295 bis 1560 bestand. Doch kein Militärbund ist ewig. Sie alle gehen zugrunde an denselben Gebrechen: an unrealistischen Zielen, an überdehnten Ambitionen und inneren Widersprüchen. Das sind die historischen Holzwürmer, die schon das Gebälk manch scheinbar für die Ewigkeit gefügter Allianz zernagten. Es scheint, dass nun die Nato an der Reihe ist, ihren Nimbus und ihre praktische Bedeutung einzubüßen…
https://www.berliner-zeitung.de/article/nato-krise-zukunft-militaerbuendnis-analyse-10033452

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Marx in Marxloh am 3. Mai 2026: Einführung in die erweiterten Grundlagen der Philosophie mit Günter Pohl

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Wie von vielen von Euch eingefordert, kommt erneut Günter Pohl, “Mitarbeiter“ von Myop und Noem, zu einem philosophischen Austausch nach Duisburg zu Marx in Marxloh.

Können uns philosophische Betrachtungen des Weltgeschehens in dieser wirren, irren Zeit eine Hilfe sein? Setzen sich gerade Willkür, völlige Gesetzlosigkeit und hemmungsloses Morden derer durch, die die Macht dazu haben? Und der Rest der Welt kann nicht verhindern, dass ein ganzes Volk vernichtet werden soll?

Alles Geschehen hat mehrere Ebenen der Betrachtungsweisen: die philosophische, die ethische und die politische, wobei die ethische von der politischen wohl nicht zu trennen ist… !? Das klären wir am

Sonntag, 3. Mai 2026, ab 11 Uhr
Jugend- und Kulturzentrum Marxloh,
Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg

Und dann wäre da ja auch noch das Frühstück, auf das Ihr Euch freuen könnt!!!

Wir grüßen Euch mit einem herzlichen Glückauf!
Eure Hannah Schönig und Edith Fröse

Bonn, 11. April 2026: Werner Rügemer über die „Gene“ des Imperialismus der USA

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter,

der Deutsche Freidenker-Verband Ortsverband Bonn/Rhein-Sieg, DKP Bonn/Rhein-Sieg, Nachdenkseiten Gesprächskreis Köln und BSW Bonn laden ein zur Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

Die „Gene“ des Imperialismus der USA
mit Werner Rügemer
Samstag, 11. April 2026, 16 Uhr
Migrapolis, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn

Die USA sind entschlossen, die westliche Vorherrschaft wieder herzustellen. In München legte der US-Außenminister Marco Rubio den Kontext für diese Ambitionen Washingtons dar. Er sieht das Jahr 1945 als eine Niederlage des Westens. Die Entkolonialisierung sei in Wirklichkeit ein finsteres kommunistisches Komplott. 500 Jahre westlicher Imperien seien zerstört worden. „Aber gemeinsam erkannten unsere Vorgänger, dass der Niedergang eine Entscheidung war, und es war eine Entscheidung, die sie nicht treffen wollten. Das haben wir schon einmal gemeinsam geschafft, und das wollen Präsident Trump und die Vereinigten Staaten jetzt wieder tun…. Wir wollen nicht von Schuldgefühlen geplagt werden oder die Verwalter eines kontrollierten Niedergangs sein … Stattdessen wollen wir ein Bündnis, das mutig in die Zukunft voranschreitet. Und die einzige Angst, die wir haben, ist die Angst vor der Schande, unseren Kindern keine stolzen, starken und wohlhabenden Nationen zu hinterlassen.“

Der Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran erscheinen in diesem Kontext als Teil der Ambitionen, die antikoloniale Befreiung zu revidieren. In dieser Situation ist festzuhalten: Die USA verstehen sich als einzige Weltmacht, die der grenzenlosen Profitakkumulation und Selbstentfaltung einer winzigen Minderheit dient. Dazu gehört, national wie international, bei Bedarf die Verletzung aller Menschenrechte und des Völkerrechts, Terrorismus und Völkermord inbegriffen, auch durch US-Stellvertreter. Die zugrunde liegende DNA, diese Gene gelten seit der Staatsgründung – die damit verbundenen Praktiken werden bis heute ständig modernisiert.

Werner Rügemer: BlackRock Germany. Die heimliche Weltmacht, ihre Praktiken in Deutschland und Friedrich Merz. 112 Seiten, Hintergrund Verlag Berlin 2025, *Werner Rügemer: Verhängnisvolle Freundschaft. Wie die USA Europa eroberten, zunächst vom 1. zum 2. Weltkrieg. Köln 2023. Auch auf französisch, spanisch, englisch, griechisch und chinesisch erschienen. Mitherausgeber und Autor der seit März 2024 erscheinenden „World Marxist Review“

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Bonner Freidenker-Treff am 8. April 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 8. April 2026, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53111 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Alastair Crooke: Ein asymmetrischer Krieg, auf den sich der Iran seit Jahrzehnten vorbereitet hat
Laut dem ehemaligen britischen Diplomaten, der über umfangreiche Erfahrungen in der Region verfügt, ging der voreingenommene Westen davon aus, dass dem Iran moderne Technologie fehle. In diesem ersten Teil untersucht Crooke die militärische Strategie des Iran, berichtet über die ernste innenpolitische Lage in Israel, skizziert mögliche Szenarien für die Reaktion der Schiiten in der Region und analysiert die wahrscheinliche Beteiligung Chinas und Russlands an dem Konflikt, die dazu beitragen könnte, ein mächtiges antiimperialistisches Bündnis zu festigen, das vom US-Deep State seit langem gefürchtet wird.
https://forumgeopolitica.com/de/artikel/dies-ist-ein-asymmetrischer-krieg-auf-den-sich-der-iran-seit-jahrzehnten-vorbereitet-hat-interview-mit-alastair-crooke-teil-i

Dagmar Henn: Butscha – Die Propaganda wird nicht besser
Alle stehen sie brav nebeneinander, Kerzchen in der Hand, und für das Publikum wird die Geschichte von Butscha noch mal aufgewärmt, jenem Ort, der rein zufällig so heißt, wie das englische Wort für Metzger klingt. Sie hält sich schon erstaunlich lang.
https://www.freidenker.org/?p=24810

Felicitas Raabe im Gespräch mit Klaus-Jürgen Bruder: Umbau in eine militarisierte Gesellschaft – Totalitarismus und Gehorsam für Kapitalinteressen
Am letzten Märzwochenende fand in Berlin der Jahreskongress 2026 der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP) zum Thema „Rasende Zerstörung – Ursachen und Folgen der Kriegsvorbereitung“ statt. Am Samstag sprach Felicitas Rabe für RT DE mit dem Professor für Psychologie Klaus-Jürgen Bruder über das Thema der Konferenz. Im Interview wollte Rabe wissen, was Herr Bruder sich unter der „Rasenden Zerstörung bei der Kriegsvorbereitung“ vorstelle. Sie wollte von ihm erfahren, wie die deutsche Gesellschaft dazu gebracht werden konnte, eine Militarisierung zu akzeptieren, und welche Folgen dies für die Gesellschaft und den einzelnen Menschen mit sich bringt.
https://weltexpress.info/im-kopf-voraus-felicitas-rabe-sprach-mit-klaus-juergen-bruder-ueber-totalitarismus-und-gehorsam-fuer-kapitalinteressen/

Deutscher Freidenker-Verband: Freidenker-Protest gegen Kriegskurs der Kirchen
Der Deutsche Freidenker-Verband sieht die Bereitschaft der Katholischen und Evangelischen Kirche in Deutschland, dem Marsch in einen Krieg gegen Russland geistliche Schützenhilfe zu leisten, als alarmierend und empörend an. Seit einigen Jahren stellen wir eine zunehmende Tendenz fest, dass kirchliche Verlautbarungen zu Fragen von Krieg und Frieden immer weniger von biblischen Mahnungen zu Frieden und Nächstenliebe, sondern durch die scharfmacherischen Vorgaben von Bundesregierung, EU und NATO geleitet werden…
https://www.freidenker.org/?p=24777

Russischer Botschaftsrat Alexander Miljutin: über die Entwicklung der deutsch-russischen Beziehungen
Der russische Botschaftsrat Alexander Miljutin zeichnet die Entwicklung von einer privilegierten deutsch-russischen Partnerschaft nach dem Kalten Krieg bis zur Zerstörung der Beziehung durch die EU-Sanktionen nach. Trotz massiver anti-russischer Propaganda sei das deutsche Volk mehrheitlich für gute Beziehungen mit Russland…
https://dert.online/inland/275770-russischer-botschaftsrat-alexander-milyutin-ueber/

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Marx in Marxloh im April und Mai 2026

Haaaalloooo……hallo, hallo…..hallo…..hallo,hallo….

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Wie Ihr wahrscheinlich selber schon festgestellt habt, fällt Ostern auf „unseren“ monatlichen MiM-Termin, ein sozusagen unfreundlicher Akt des Osterhasens! Dafür haben wir aber für den nun folgenden Termin am 3. Mai wieder einen ganz besonderen Gastredner:

Günter Pohl in Begleitung von Noem und Hyop!

AUSZUG aus dem Band III: Myop möchte an einem Thema festhalten, aber Noem interventiert.

Noem: Wegen Dir haben wir dann keinen Platz mehr, weil auch dieses Werk eine bestimmte Länge haben soll.

Myop: Wenn die drei Bände genau gleich breit werden sollen, können wir denjenigen, die alle drei gekauft haben, auch einen schönen Schuber dafür anbieten. Das sieht bestimmt gut aus!“ (Bd, III, S. 175)

Noem: Aus Glas und wie Kirchenfenster gestaltet?

Myop: Wahrscheinlich, das ist ja auch sein Beruf. Aber was viel wichtiger ist, lässt der Boss uns am 3. Mai zu Wort kommen oder diskutieren die wieder so lange, dass auf einmal Schluss gemacht werden muss?

Wie schön, dass die Beiden sich Gedanken über die Gestaltung dieser Trilogie Gedanken machen, bzw. gemacht haben! Ich versichere ihnen, dass sie beim nächsten Treffen zu Wort kommen

Sonntag, 3. Mai 2026, ab 11 Uhr
Jugend- und Kulturzentrum Marxloh,
Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg,

und bei einem gemütlichen Sonntagsmorgen-Frühstück!

Ihr Lieben, wir wünschen Euch ein sonniges Osterfest, einen würdigen Frühstücksersatz und gutes, bequemes Schuhwerk für den Osternarsch!!!

Mit kämpferischen Grüßen Eure
Hannah Schönig und Edith Fröse

Bonner Freidenker-Treff am 11. März 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 11. März 2026, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Pepe Escobar: Zehn Stunden, die Westasien erschütterten
https://strategic-culture.su/news/2026/03/01/ten-hours-that-shook-west-asia/

Larry C. Johnson: Wachsende Zweifel der USA und Israels hinsichtlich des Krieges mit dem Iran
https://sonar21.com/growing-doubts-by-us-and-israel-about-the-war-with-iran/

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Marx in Marxloh am 1. März 2026: offene Diskussion nach Wunsch

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Unser Märztreffen von Marx in Marxloh hat nun schon traditionell den Internationalen Frauentag zum Thema. Wir haben in diesem Jahr eine 86jährige Ratsfrau aus Bottrop gewinnen können, die über ihr lebenslanges, politisches Engagement für Frieden und Demokratie berichten und sich zur aktuellen Entwicklung und der fortdauernden Benachteiligung der Frauen äußern wollte. Nun liegt sie leider im Krankenhaus und wir wünschen ihr auch von hier aus gute Besserung. Vielleicht können wir ja am Ende der Veranstaltung eine Resolution zum Frauentag 2026, die dann auf unserer Webseite veröffentlicht wird, verabschieden?

Der Termin der Absage kam zu spät, um noch einen Ersatz zu finden. Wir haben es versucht, das könnt Ihr uns glauben!!! Irgendwann nach einer MiM-Veranstaltung äußerten Teilnehmer den Wunsch, dass man doch auch einmal ohne festes Thema und vorangehendes Referat eine sozusagen offene Diskussion nach dem Wunsch der Teilnehmer planen sollte. Das wollen wir tatsächlich versuchen. Wie findet Ihr das?

Hans-Dieter Gimbel hat sich bereit erklärt, durch eine gruppendynamische Diskussionsleitung zur Themenfindung zu kommen und uns in der anschließenden Diskussion weiter zu begleiten. Wir sind sehr dankbar dafür und sind neugierig darauf, ob wir damit eine gute Erfahrung machen. Hoffentlich vergesst Ihr dabei nicht, das Frühstück zu Euch zu nehmen!

Nun, dann kommt doch in Scharen zum

Jugend- und Kulturzentrum Marxloh, Kaiser-Wilhelm-Str. 284, 47169 Duisburg
und zwar am 1.3.2026 um 11 Uhr MEZ, ok?

Und denkt dran, vorher nicht frühstücken, das können wir doch auch gemeinsam!

Erwartungs- und hoffnungsvolle Grüße von
Hannah Schönig und Edith

 

Resolution der Teilnehmergruppe

Der 8. März naht und vielerorts erinnert man sich an alte und uralte Forderungen zur Frauenfrage, die man getrost wieder aufgreifen kann, weil sie ja immer noch richtig sind, wie beim equal-pay-day oder der Feststellung, dass bei der Besetzung wichtiger Posten die Frauen äußerst unterrepräsentiert sind. Aber sie bleiben fast alle bei der Beschreibung der Zustände und thematisieren nicht, warum das so ist. Nur Wenige zeigen die Zusammenhänge auf: wenn die Aufrüstungsausgaben in astronomische Höhen steigen, dann bleibt für die Menschen nichts übrig. So einach ist das! Von den Folgen der Kriegsvorbreitungen – Abbau demokratischer Rechte, Massenarbeitslosigkeit und Verarmung – sind Frauen ganz besonders betroffen. Frauenkämpfe sind Klassenkämpfe, das ist im Rückblick auf die letzten Jahre deutlich geworden. Es ist kein Zufall, dass die Streiks der letzten etwa 15 Jahre in Betrieben stattfanden, in denen überwiegend Frauen arbeiten. Das sind Arbeitsbreiche der Daseinsfürsorge, die in besonderem Maße stark von der Politik des Kaputtsparens und des Kahlschlags betroffen sind. Die Bundesregierung greift nicht nur die Arbeitszeitregelungen an, um die Zeiten zu verlängern, sondern auch das „Notlösungsrecht“ auf Teilzeit mit solch unverschämten Aussagen von Friederich Merz, es handele sich um Lifestyle-Teilzeit, die die Produktivität dieses Landes bedrohe. Her mit dem ganzen Leben! Lifestyle in Vollzeit!

Bonner Freidenker-Treff am 11. Februar 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 11. Februar 2026, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich den Podcast in deutscher KI-Übersetzung mit Alastair Crooke (30 Minuten):
China und Russland mit Iran: ein hartes Signal an die USA im Persischen Golf
https://www.youtube.com/watch?v=GaWILXh9HKU

ferner die folgenden Texte:

Alastair Crooke, Trump in einen Angriff auf den Iran treiben? Netanjahu wird einem Iran-Abkommen sein „Koscher-Zertifikat“ verweigern, wenn die iranischen Raketen nicht berücksichtigt werden
https://conflictsforum.substack.com/p/trapping-trump-into-an-iran-strike

Yves Smith: Iran-Krieg? Ein Blick auf die Randbedingungen sagt, dass Trump mit der Absicht, später zuzuschlagen, TACO spielen wird; Israels Terrorismus wird weitergehen
https://www.nakedcapitalism.com/2026/02/iran-war-a-look-at-boundary-conditions-says-trump-will-taco-with-intent-to-strike-later-israel-terrorism-set-to-continue.html

Larry C. Johnson: Russland und China sind entschlossen, die globale Ordnung aufrechtzuerhalten
https://sonar21.com/russia-and-china-are-committed-to-trying-to-maintain-global-order/

Heiner Flassbeck: Die Gewerkschaften (und die SPD) sind sprachlos – sie kennen keine Makroökonomik
https://www.relevante-oekonomik.com/2026/02/07/die-gewerkschaften-und-die-spd-sind-sprachlos-sie-kennen-keine-makrooekonomik/

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff