Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das
Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 10. Juni, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn
empfehle ich die folgenden Texte:
Pierre Levy: Kriegsstimmung verbreitet sich in Europa
Es ist eine Stimmung, die sich schleichend und heimtückisch ausbreitet. Keine plötzliche Erleuchtung, die eines schönen Morgens aus dem Nichts aufgetaucht wäre. Sondern eine Vorstellung, die sich Tag für Tag unmerklich entwickelt, bis sie als traurigerweise unbestreitbare Selbstverständlichkeit erscheint: Eine Konfrontation zwischen Russland und Europa sei nun unvermeidlich…
https://de-rtnews.com/meinung/282453-kriegsstimmung-verbreitet-sich-in-europa/
Ilja Abramow: Deutschland ganz vorn mit dabei: Die Europäische Union stimmt sich auf den Krieg mit Russland ein
Im Mai zeigte sich in Europa eine Verschärfung der westlichen Konfrontationsstrategie. Der durchschnittliche Wert des Feindseligkeitsindexes im „Ranking russlandfeindlicher Regierungen“ der Zeitung Wsgljad stieg um neun Punkte, und die Maßnahmen russlandfeindlicher Regierungen fügen sich immer deutlicher zu einem einheitlichen System der langfristigen Konfrontation mit Russland zusammen – von der Entwicklung der militärischen Infrastruktur und Drohnenprogrammen bis hin zur Verlegung von Truppen und der Ausweitung der militärischen Präsenz an den russischen Grenzen…
https://de-rtnews.com/europa/282222-russlandfeindliche-regierungen-europaeische-union-krieg/
Wladimir Putin auf dem Sankt Petersburger Wirtschaftsforum: „Treffen mit Selenskij hat keinen Sinn“
Russlands Präsident Wladimir Putin ist am Freitag auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg aufgetreten. Sensationell war dabei sein Bericht, dass Selenskij ihn über einen russischen Geschäftsmann um ein Treffen gebeten habe. Dies und andere Highlights des Tages in dem nachfolgenden Bericht. Die Plenarsitzung des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums am Freitag brachte mehrere aufsehenerregende Momente. Als Russlands Präsident Wladimir Putin über die Lage in der Ukraine sprach, berichtete er Dinge, die normalerweise nicht an die Öffentlichkeit gelangen…
https://de-rtnews.com/russland/282332-wladimir-putin-auf-wirtschaftsforum-treffen/
Und hier die Einladung zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung:
Den Dritten Weltkrieg verhindern! – Vorschläge für ein gemeinsames Handeln von Arbeiter- und Friedensbewegung
mit Björn Blach, stellvertretender Vorsitzender der DKP
22. Juni 2026, 19 Uhr, Linkes Zentrum, Vorgebirgsstraße 37, 53119 Bonn
Die Militarisierung in Deutschland geht weiter. 2025 hat der Bundestag das Grundgesetz geändert und eine unbegrenzte Schuldenaufnahme für militärische Aufrüstung ermöglicht. Die Militärausgaben sollen nun 5% des Bruttoinlandsprodukts betragen – das sind fast 50% des Bundeshaushalts. Diese Aufrüstung dient der Führung und Vorbereitung von Kriegen. An den meisten Kriegen ist die Bundesregierung beteiligt oder unterstützt diese direkt oder indirekt: den Angriff auf den Iran, den Völkermord in Gaza, den Krieg in der Ukraine. Völkerrecht und Diplomatie spielen keine Rolle. Diese Aufrüstung geht auch auf Kosten der arbeitenden Menschen. Für Bildung, öffentlichen Verkehr, Gesundheitswesen, Sport und Kultur fehlt überall das Geld. Auch das Milliardenpaket für Investitionen in die Infrastruktur führt nicht zur Verbesserung unserer Lebensbedingungen, sondern unterstützt vor allem den militärischen Bereich. Die DKP hat ein Strategiepapier veröffentlicht, in dem es um die Frage geht, wie der Militarismus zurückgedrängt und eine weitere Eskalation verhindert werden kann. Darin werden der Arbeiter- und Friedensbewegung Vorschläge unterbreitet, wie der Kampf gegen den dritten Weltkrieg und für eine friedliche Zukunft aussehen kann. Welche Forderungen sind sinnvoll? Und vor allem: Wie können wir diese durchsetzen? Über diese Fragen wollen wir mit allen interessierten Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden aus der Friedens- und Gewerkschaftsbewegung diskutieren.
Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff


