Bonner Freidenker-Treff am 14. Oktober 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 14. Oktober 2026, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Putin im O-Ton über die neue Weltordnung und den Konflikt mit dem Westen
Am 1. Otober 2026 hat Präsident Putin beim Valdai-Klub seine alljährliche Rede über die russische Sicht auf die Lage der Weltpolitik gehalten und wie jedes Jahr übersetzt der Anti-Spiegel die komplette Rede. Der Valdai-Klub ist der wichtigste russische Thinktank zur Geopolitik und inzwischen international als eines der wichtigsten Expertentreffen zu dem Thema anerkannt. Zum Erfolg des Valdai-Klubs und seiner hochrangigen Besetzung hat sicherlich beigetragen, dass der russische Präsident Putin jedes Jahr daran teilnimmt. Dabei hält er eine etwa einstündige Grundsatzrede über die russische Sicht auf die aktuelle Lage der Weltpolitik und stellt sich anschließend noch etwa drei Stunden den Fragen des Publikums. Wie jedes Jahr habe ich Putins Rede komplett übersetzt, damit die deutsche Öffentlichkeit die Möglichkeit hat, die russische Sicht auf die aktuelle Lage der Weltpolitik, den Konflikt mit dem Westen und die neue Weltordnung kennenzulernen.
https://anti-spiegel.ru/2026/putin-im-o-ton-ueber-die-neue-weltordnung-und-den-konflikt-mit-dem-westen/

Pepe Escobar: Das Rätsel um Pakistan, Saudi-Arabien, den Jemen und Iran
Das Haus Saud greift Ansarallah an, um den Todeskult in Westasien zu schützen. Während die Diplomatie – selbst in Ersatzform – in einer Sackgasse steckt, könnte die Eskalationsleiter im Handumdrehen außer Kontrolle geraten und aufgrund eines einzigen Funkens die Hölle losbrechen. Beginnen wir mit exklusiven Informationen. Am Donnerstag überreichte Yahya Ali al-Rai, Sprecher des in Sanaa ansässigen Repräsentantenhauses unter Ansarallah, Sardar Ayaz Sadiq, dem Sprecher der pakistanischen Nationalversammlung, einen Brief, in dem er Pakistan um Vermittlung zwischen Ansarallah und Riad ersucht. Rai, der weithin respektiert wird, ist seit 2008 Sprecher in Sanaa. Sadiq trat seine derzeitige Amtszeit als Sprecher in Islamabad im März 2024 an.
https://de-rt.com/meinung/294342-raetsel-um-pakistan-saudi-arabien/

Rainer Rupp: CIA-Bewertung sieht Israel in Gefahr eines „inneren Zusammenbruchs“
Eine angeblich geheime CIA-Analyse warnt vor explosiven gesellschaftlichen Spannungen. Wirtschaftskrise, Wehrpflichtstreit, bewaffnete Veteranen, Siedlergewalt, Machtkämpfe könnten das Land destabilisieren. Kurz vor den Parlamentswahlen stellt sich die Frage: Steht Israel vor einer inneren Zerreißprobe?
https://weltexpress.info/cia-bewertung-sieht-israel-in-gefahr-eines-inneren-zusammenbruchs/

Sven Versteegen: Sven Versteegen: BSW und AfD fordern in Sachsen-Anhalt gemeinsam Kurswechsel in der Ukrainepolitik
„Wir werben hier für den Frieden“: AfD und BSW beantragen ein Sonderplenum des Landtags von Sachsen-Anhalt für eine Ukraine-Friedensinitiative. Die Landesregierung muss einem möglichen Beschluss nicht folgen. Eine Woche nach der konstituierenden Sitzung soll der Landtag von Sachsen-Anhalt erneut zusammenkommen. AfD und BSW haben für Mittwoch, den 14. Oktober, ein Sonderplenum beantragt. Dort soll ein gemeinsamer Antrag unter dem Titel „Friedensgespräche statt Ausweitung des Krieges in der Ukraine“ beraten werden.
Videobericht: https://odysee.com/@RTDE:e/Sachsen-Anhalt-BSW-und-AfD-fordern-gemeinsam-Kurswechsel-in-der-Ukrainepolitik:6

RT-Redaktion: Der deutsche Spionagechef, der sich im Netz des Mossad verfing
Ex-BND-Chef August Hanning wird beschuldigt, mit einem ausländischen Geheimdienst zusammengearbeitet zu haben. Um welches Land es dabei geht, hat die Staatsanwaltschaft nicht öffentlich bekannt gegeben – doch alle Indizien deuten in eine Richtung. Es bedurfte einer verpatzten Entführung, bis gegen Deutschlands ehemaligen Geheimdienstchef Anklage wegen Spionage und Landesverrats erhoben wurde; doch August Hannings Verbindungen zu israelischen Spionen und Kriminellen hätten in Berlin schon längst die Alarmglocken schrillen lassen müssen. Hanning, der von 1998 bis 2005 an der Spitze des Bundesnachrichtendienstes (BND) stand, wurde am Dienstag festgenommen. Ihm werden Spionage, die Preisgabe von Staatsgeheimnissen sowie Landesverrat zur Last gelegt.
https://de-rt.com/inland/294250-der-deutsche-spionagechef-der-sich-im-netz-des-mossad-verfing/

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Marx in Marxloh am 4. Oktober 2026: Gewerkschaften in der Zeitenwende mit Ulrike Eifler

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Beinahe hätte ich den Termin abgesagt, weil ich dachte, der Kontakt mit Ulli Eifler kommt nicht mehr zustande. Aber dann klappte es doch noch buchstäblich in letzter Minute. Darum kommt dieses Mal die Einladung leider sehr spät. Aber Ihr seid ja wendig und aufgeschlossen, und nun können wir uns auf das Frühstück mit Ulli freuen.

Die Auswirkungen des Kriegskurses auf die Daseinsfürsorge und die Beschäftigten sind konkret erfahrbar. Schamlos wird von der Regierung im Gleichklang mit den Konzernen von umfassenden Kürzungen in allen gesellschaftlichen Bereichen gesprochen. In allen? Nein, bei der Aufrüstung werden irrsinnige Summen verplant und hohe Schulden für die kommenden Generationen aufgenommen. Gleichzeitig werden demokratische Rechte abgebaut bis hin zu Verstößen gegen das Grundgesetz!

Die Bevölkerung ist durch die gleichgeschalteten Medien in eine Art Agonie verfallen und zeigt keine Spur von Aufbegehren gegen alle Zumutungen. Wenn wir jetzt eine kämpferische Gewerkschaft hätten, was könnten wir… Aber mal hören, was eine aktive Gewerkschafterin dazu sagen kann.

Am Sonntag, 4. Oktober 2026, 11 bis 13 Uhr
im Jugend- und Kulturzentrum Marxloh,
Kaiser-Wilhelm-Str. 284, in 47169 Duisburg

wird es wieder ein gutes Frühstück geben.

Mit einem herzlichen Glückauf grüßen und erwarten Euch

Edith Fröse
Hannah Schönig

Offener Brief an den Polizeipräsidenten der Stadt Köln, 06.09.2026

Sehr geehrte Damen und Herren, zum zweiten Mal hat die Kölner Polizei die friedlichen Demonstrationen mit der Forderung „Rheinmetall entwaffnen“ behindert. Bereits im letzten Jahr wurden unter fadenscheinigen Begründungen Demonstranten eingekesselt. Dieser Tradition folgend kam es auch am 05. September 2026 erneut zur massiven Behinderung bei der Ausübung des grundgesetzlich geschützten Demonstrationsrechts.

Ausweislich der Presseerklärung der Kölner Polizei soll es „Hinweise gegeben haben, es würde Pyrotechnik“ eingesetzt. Grund genug, Wasserwerfer einzusetzen und erneut friedliche Demonstranten einzukessseln. Würden solche Maßnahmen beim Einsatz von Pyrotechnik bei Fußballspielen angewandt, würde es in NRW keinen Profifußball mehr geben.

Der Deutsche Freidenkerverband NRW protestiert aufs Schärfste gegen die ausgeübte Polizeigewalt in Köln und fordert die Polizei auf, zukünftig friedliche Demonstrationen zu schützen und nicht zu behindern.

Bonner Freidenker-Treff am 9. September 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 9. September 2026, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Kiril Strelnikow: SOZ-Gipfel in Bischkek – Es dämmert sogar dem Mainstream: Russland samt Partnern hat Alternative zur westlichen Weltordnung
„Autokraten-Treff“, „Anführer-Klub der Achse des Bösen“ und so weiter – diese Klischees über Gipfeltreffen der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit sind jetzt selbst für die Westmedien zu abgedroschen. Sollte es ihnen endlich aufgefallen sein? Über die Protokollergebnisse des Jubiläumsgipfels der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit in Kirgisistans Hauptstadt Bischkek wurde bereits viel geschrieben, und zwar viel Treffendes. Doch hinter den langen Berichten und Meinungen verbirgt sich, wie immer, vieles Interessante – vor allem weniger Offensichtliches. Dieser Gipfel war der 26. in der 25-jährigen Geschichte der Organisation und gilt vielen schon jetzt als historisch…
https://de-rtnews.com/meinung/290882-es-daemmert-sogar-mainstream-russland-samt-soz-partnern-alternative-west-weltordnung/

Mohammed Marandi: Der Iran feuert Raketen auf Schiffe ab, nachdem die USA die wirtschaftliche Lebensader der Türkei unterbrochen haben
In den letzten Stunden haben sich die Spannungen zwischen Washington und Teheran erneut zugespitzt. Das US-Finanzministerium hat im Rahmen der „Operation Economic Outcast“ Sanktionen gegen die in der Türkei ansässige Golden Global Bank und ihre Tochtergesellschaften verhängt und ihr den Zugang zum US-Finanzsystem entzogen. Gleichzeitig feuert Iran ballistische Anti-Schiff-Raketen auf Schiffe ab, die auf der omanischen Seite der Straße von Hormuz fahren – eine Eskalation gegenüber früheren Drohnen- und Marschflugkörper-Angriffen. Professor Seyed Mohammad Marandi bewertet diese Entwicklungen in einem Interview mit Mario Nawfal als Teil eines umfassenden Wirtschaftskrieges, den Teheran militärisch beantworten werde…
https://uncutnews.ch/der-iran-feuert-raketen-auf-schiffe-ab-nachdem-die-usa-die-wirtschaftliche-lebensader-der-tuerkei-unterbrochen-haben-mit-prof-marandi/

Michael von der Schulenburg: Ist Europa auf die Niederlage der Ukraine vorbereitet?
Die ukrainischen Drohnenangriffe brachten keinen strategischen Durchbruch, die russischen Streitkräfte rücken vor. Und vor dem Hintergrund der sich anbahnenden Niederlage der Ukraine weigert sich Europa weiterhin, sich den kommenden Herausforderungen zu stellen. Noch am 26. Juli dieses Jahres zeigte sich Ursula von der Leyen bei ihrem Besuch in Kiew siegessicher. Sie behauptete, das Kriegsglück habe sich gewendet, die Ukraine habe die Initiative zurückgewonnen und Russland sei in der Defensive. Ursache für diese vermeintliche Wende nach viereinhalb Jahren verheerenden Krieges sei angeblich eine neue „Wunderwaffe“…
https://de-rtnews.com/meinung/289727-ist-europa-auf-niederlage-ukraine/

Werner Rügemer: Rede zum 1. September
Meine Grüße aus Köln bringe ich aus dem anderen Köln, aus dem friedlichen Köln. Es ist das größere Köln, auch wenn es öffentlich-rechtlich nicht so sichtbar ist wie der Kölner Dom. Ich bringe Grüße von der Kölner Friedensbewegung, insbesondere von der Initiative Aufruf70plus. Diese Initiative haben letztes Jahr hundert Kölner und Kölnerinnen aller Geschlechter gegründet, die über 70 Jahre alt sind. Wir unterstützen die Schüler und Jugendlichen bei der Wehrdienstverweigerung…
https://www.nachdenkseiten.de/?p=155774

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Marx in Marxloh am 6. September 2026: „60 Jahre Floh de Cologne – 60 Jahre Politrock gegen Kapitalismus und Krieg“

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Wir laden herzlich ein zu einem Kulturevent mit Film und Musik: Sonntag, 6. September 2026. Floh de Cologne: 1966 zunächst als Politkabarett gegründet – war eine zwischen 1966 und 1983 aktive Kölner Politrock-Band, deren Lieder der Lehrlings-, Arbeiter- und Friedensbewegung bis heute nachwirken und an Aktualität nicht verloren haben. 1970 trat die Gruppe beim Fehmarn-Festival nach Jimmi Hendrix auf und 1973 vertrat Floh de Cologne die westdeutsche Abordnung bei den X. Weltfestspielen der Jugend in Ost-Berlin! 1983 Abschschiedskonzert in der Kölner Sporthalle unter Beteiligung der üblichen Verdächtigen: Wader, Süverkrüp, Degenhardt, Hüsch, Niedecken und Ina Deter. 2023 erhielt die Band von der Stadt Köln den Holger-Czukay-Ehrenpreis für ihr lebenslanges, künstlerisches Wirken, was in der Tat sehr vielfältig war: Kabarett, Beat, Rock, Theater, Oper, Discografie u.v.m.!

Entspannung, Musikgenuss, lebendige Erinnerungen durch Film und dazu ein gutes Frühstück – was wollt Ihr mehr?

Sonntag, 6. September 2026, 11 bis 13 Uhr
im Jugend- und Kulturzentrum Marxloh,
Kaiser-Wilhelm-Str. 284, in 47169 Duisburg!

Mit einem Trommelsolo begrüßen Euch
Edith Fröse
Hannah Schönig

Bonner Freidenker-Treff am 12. August 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 12. August 2026, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Freddie Ponton: Der Sturm auf Ceuta: Anatomie einer herbeigeführten Krise
Auf der afrikanischen Seite der Straße von Gibraltar trennt eine schmale Grenze Marokko von einem Stück Spanien. In der Nacht des 29. Juli brach diese Grenze zusammen. Zehntausende junger Männer strömten auf dem Land- und Seeweg nach Ceuta, nachdem im Internet Behauptungen kursierten, der Grenzübergang sei geöffnet worden. Am Morgen wurden Leichen aus dem Wasser gezogen und beim Grenzzaun geborgen. Doch wie kam es zu dieser Katastrophe und was ist die Vorgeschichte? Eine Untersuchung von Freddie Ponton, aus dem Englischen übersetzt von Maike Gosch.
https://www.nachdenkseiten.de/?p=154670

Rainer Rupp: Amerika muss den Nahen Osten verlassen
Dass man einen Artikel mit dieser Überschrift in der aktuellen Ausgabe der einflussreichen politischen Zeitschrift „Foreign Affairs“ findet, ist eine kleine Sensation. Sie wird nämlich vom „US-Council for Foreign Relations“ herausgegeben, und der hat die imperialistische Diskussion im außenpolitischen Establishment der USA seit Jahrzehnten maßgeblich beeinflusst und nicht selten richtungsweisend dominiert. Und jetzt lautet ein Titel in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift „Amerika muss den Nahen Osten verlassen“. Bedeutet das, dass der kläglich gescheiterte, unprovozierte US-Angriffskrieg gegen Iran in Washington der Erkenntnis den Weg gebahnt hat, dass aufgrund fehlender Ressourcen (z.B. „rare earth“) und industrieller Kapazitäten und kriegsentscheidender, neuer und billiger Waffentechnologien zugunsten kleinerer Länder die imperiale Überausdehnung des US-Militärs nicht länger aufrechtzuerhalten ist?
https://apolut.net/amerika-muss-den-nahen-osten-verlassen-von-rainer-rupp/

Geworg Mirsajan: Drei islamische Staaten haben die Hoffnung auf die USA aufgegeben
Die Türkei, Pakistan und Saudi-Arabien haben einen gemeinsamen Militärblock gegründet. Der Begriff „islamische NATO“ ist bereits im Umlauf, doch in Wirklichkeit handelt es sich um etwas ganz anderes. Das Bündnis ist weder islamisch noch eine NATO, sondern eine Folge der Misserfolge der USA im Nahen Osten.
https://germany.news-pravda.com/world/2026/08/08/310800-amp.html

Sergej Lawrow: Interview
Unsere nationalen Interessen auf globaler Ebene bestehen darin, dass wir ein souveräner Staat und eine eigenständige Zivilisation bleiben, dass unsere Grenzen zuverlässig geschützt sind und dass niemand auch nur auf den Gedanken kommt, uns vorzuschreiben, wie wir unser Leben innerhalb Russlands zu gestalten haben. Ebenso müssen alle Völker der Russischen Föderation weiterhin die ihnen durch die Verfassung garantierten Rechte wahrnehmen können: das Recht auf Bildung sowie auf die Bewahrung ihrer Kultur, ihrer Traditionen und ihrer religiösen Überzeugungen.
https://mailchi.mp/russische-botschaft/newsletter-der-russischen-botschaft-11049716?e=34bdcd87f0

Doris Pumphrey: Pistorius und Kermani – eine gemeinsame Botschaft
Am 20. Juli 2026 fand das jährliche Gelöbnis der Bundeswehr-Rekruten im Bendlerblock, Berlin statt. In der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1944 waren dort vier führende Offiziere des gescheiterten Hitler-Attentats nach einem standrechtlichen Todesurteil hingerichtet worden. Das Gelöbnis der Rekruten trage „das historische Erbe des 20. Juli in unsere Zeit“, betonte der deutsche Verteidigungsminister Pistorius. Als Ehrengast und Hauptredner hatte er den Schriftsteller Dr. Navid Kermani eingeladen.
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29904

Und passend zu Doris Pumphrey von den Autoren in Absprache mit Klaus von Raussendorff ergänzt:

Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann: Die hochgefährliche Ansprache von Navid Kermani
Sie hat besondere Aufmerksamkeit und Anerkennung erzielt – auch in Kreisen, die kritisch drauf sind: die Ansprache von Navid Kermani beim „feierlichen Gelöbnis“ der Bundeswehr am 20. Juli 2026 in Berlin im Bendlerblock, am Jahrestag des Attentats auf Adolf Hitler. Diese Einschätzung basiert auf einigen herausgegriffenen Passagen. Doch insgesamt betrachtet ist die Ansprache verheerend NATO-konform. Extrem deutlich wird diese Sicht mit dem Satz: „…würden die Ukrainer ihre Freiheit nicht so heroisch verteidigen, stünde womöglich jetzt schon auch unsere eigene Freiheit als Europäer unter Beschuss.“ Schlimmer lässt sich das Russland-Feindbild kaum bedienen. Hiermit wird suggeriert, Russland habe die Absicht, Deutschland und die ganze EU zu überfallen, und deshalb sei es erforderlich, extrem aufzurüsten und so Krieg gegen Russland vorzubereiten.
http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=29906

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Marx in Marxloh am 2. August 2026: „Sozialabbau und Krieg aus Sicht der IG Metall“ mit Ünsal Baser

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Beinahe hätte ich Euch mitgeteilt, das Marx in Marxloh im August ausfallen muss, weil wir Probleme hatten, einen Referenten zu finden. Nun ist er da! Ünsal Baser, 2. Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Duisburg-Dinslaken wird am 2. August zu uns sprechen!

Bei der IG Metall-Demo am 4.7. haben wir starke Reden gehört und viele tolle Plakate und Transparente gesehen. Es tat richtig gut, in dieser Situation der Bedrängung, ja geradezu Bedrohung durch Angst vor Arbeitsplatzverlust und Krieg, Lohn- und Gehaltseinbußen, Verteuerungen des Lebens und Abbau im gesamten Sozialbereich, es tat also richtig gut, in einer so großen Menschenmenge „baden“ zu dürfen!

Whatever it takes – Was immer auch gebraucht wird – waren die Worte dieses Kanzlers, als es darum ging, irrsinnige Summen zu verteilen, und er meinte, 500 Mrd seien für die Aufrüstung angebracht. Er meinte nicht die uralten, verbrauchten Schulgebäude im Land oder was auch immer, man müsste ja fast alles aufzählen, sondern Waffen! Und gleichzeitig findet ein Generalangriff auf die Errungenschaften der Arbeiterbewegung statt, z.B. Rentenkürzungen, Achtstundentag und Überstunden, Streichung von Feiertagen. Die Härte der sozialen Angriffe darf nicht unterschätzt werden! Und mancheiner, dem bei all den Kürzungen und negativen Voraussagungen mulmig wird, wird die Demo der Ruhrpott-Rebellen mit Erleichterung erlebt haben und auf weitere Aktionen hoffen.

Also treffen wir uns doch am:

Sonntag, 2. August 2026, 11 bis 13 Uhr
im Jugend- und Kulturzentrum Marxloh,
Kaiser-Wilhelm-Str. 284, in 47169 Duisburg!

Auch dieses Mal wird es ein reichhaltiges Frühstück geben, wie Ihr wohl wisst!

Es grüßen mit einem kämpferischen Glückauf
Edith Fröse
Hannah Schönig

Meinungsaustausch: Offener Brief der FreidenkerInnen Helene und Dr. Ansgar Klein zur Aussage „Wir entwickeln die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas“ von Minister Pistorius

Herr Pistorius, Ihr Anspruch: „Wir entwickeln die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas.“ ist an Geschichtsvergessenheit kaum zu überbieten! Wir erinnern an Ihren Parteigenossen Helmut Schmidt, der in der tagelangen Bundestagsdebatte vom 20. bis 25. März 1958 über das Vorhaben Adenauers, die Bundeswehr im Rahmen der NATO atomar zu bewaffnen, u.a. gesagt hat:

„Meine Damen und Herren, wir sind überzeugt, dass jede Regierung auf dieser Erde, auch die der UDSSR, das Risiko eines Krieges sehr ernst abwägen würde, aber könnte es nicht sein, dass manche Ihrer heutigen Reden tatsächlich in anderen Hauptstädten der Erde die sorgenvolle Frage auslösen müssen, wie lange man dem noch zusehen kann, was sich bei uns hier entwickelt. Weil diese Sorgen so real sind, deshalb müssen wir danach streben, die Kräfte der Großmächte geografisch voneinander zu trennen. Deshalb dürfen wir Deutschen niemals in der Welt den Eindruck machen, als erstrebten wir selbst eine militärische Großmacht zu werden.“

Erinnern Sie sich bitte auch an Josef Goebbels, von dem Sie Ihre Lieblingsvokabel „kriegstüchtig“ übernommen haben! Wir beide, Jahrgang 1937, haben die Folgen des: „Wollt Ihr den totalen Krieg?“ hautnah erlebt. Und wo wollen Sie die „konventionell stärkste Armee Europas“ einsetzen??? „im Kriegsfall an der Ostflanke oder im Nordatlantik“, wie Sie auf der Konferenz der Innenminister aller deutschen Bundesländer am 19. Juni 2026 erklärt haben. Also gegen Russland?! Sie haben wohl nicht mitbekommen, was der Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa, US-General Alexus Grynkewich, zu dem herbeigeredeten „bevorstehenden Angriff Russlands“ gesagt hat: „Russland sucht keinen Konflikt“ und: „Weil die Russen wissen, dass sie keinen Erfolg hätten, werden sie ein solches Risiko nicht eingehen.“

Rudern Sie zurück, ehe es zu spät ist! und das könnte bald sein, wenn Sie nicht alles tun, um die ukrainischen Angriffe auf russisches Territorium, die nur mit massiver westlicher Unterstützung möglich sind, zu stoppen!!!

 

Namentlich gekennzeichnete Artikel bringen die Meinung des Autors / der Autorin und nicht unbedingt die Meinung des Freidenker-Landesverbands zum Ausdruck.

Meinungsaustausch: Kritischer Kommentar von Freidenker Thomas Keuer zur Fußball-WM 2026 in USA, Kanada und Mexiko

Die größte und längste Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten biegt auf ihre Zielgerade ein. Die beiden Finalisten sind ermittelt. Zeit für ein kritisches Fazit. 1978 erlebte ich zum ersten Mal eine Fußball-WM bewusst mit. Es begann in den Wochen davor mit dem Kauf von Knibbelbildern der einzelnen Spieler der 16 WM-Mannschaften am Kiosk neben der Grundschule.

Damals betrug der finanzielle WM-Etat nur gut 5 Prozent des heutigen Etats. Die „Welt in Ordnung“ war freilich auch damals schon nicht: Argentinien war eine faschistische Militärdiktatur, und in unmittelbarer Nähe des wichtigsten Stadions dieser WM befand sich das betriebsamste der 340 argentinischen Konzentrationslager unter einem Folterer, der sich selbst „Menguele“ in Verehrung des berüchtigten Nazi-Arztes Josef Mengele nannte.

Aber das war uns Grundschülern nicht bekannt, und ob das überhaupt in den damaligen Medien hierzulande Thema war, weiß ich nicht. Im Ostblock vermutlich schon eher, zumal schon zur vorangegangenen WM 1974 in der BRD die Sowjetunion zum letzten WM-Qualifikationsspiel in Chile wegen des dortigen faschistischen Militärputsches, bei dem es viele linksgerichtete Ermordete gab, aus Protest nicht antrat und damit sich auch nicht qualifizieren konnte.

12 Weltmeisterschaften und 48 Jahre später ist die Welt eine andere – fußballerisch bei weitem nicht so stark wie politisch. Sicher: vor allem Mannschaften aus Afrika (vor allem Marokko) können eine deutlich größere Rolle als damals für sich beanspruchen. Im Finale machen aber weiterhin Teams aus Europa und Südamerika den Weltmeister unter sich aus – mit dem Unterschied, dass Deutschland seit seinem letzten Weltmeistertitel 2014 keine Rolle mehr spielt.

Politisch, ökonomisch und technisch kann man gar nicht mehr so schnell kucken, wie sich die Welt dreht. Die „Wende“ 1989/1990 war nicht nur eine Niederlage für den Ostblock, sondern für die gesamte Linke. Die beiden Fußball-WMs 2026 und 2022 sind ein zugespitzter Ausdruck dessen: Im Gastgeberland der WM 2022 Katar wurden neue Stadien in den Wüstensand gestampft. Dafür mussten Tausende Arbeiter sterben.

Im WM 2026-Haupt-Gastgeberland USA herrscht ein politisch unberechenbarer Immobilien-Multimilliardär, der mit seinen grenzenlosen imperialen Bedürfnissen (z.B. Iran, Palästina, Grönland) die Welt in Atem, Zerstörung und Kriege hält. Der ökonomische Hintergrund ist die anscheinend unbegrenzte Macht von Gestalten wie Elon Musk, die seit der Pubertät ohne Rücksicht auf Verluste Anderer keine Ruhe mehr geben, solange sie nicht alle Güter in ihren privaten Besitz genommen haben.

Die Zeche für diesen Irrsinn sollen wir zahlen. Die Bundesregierung will die Rüstungsausgaben auf weit über 1/3 des Bundeshaushaltes hochtreiben und peitscht zur Finanzierung während der WM den größten Sozialkahlschlag vor allem im Gesundheitswesen und bei den Sozialleistungen seit Gründung der BRD durch. Inwieweit das Vasallentreue gegenüber Trump und den USA ist oder eigene deutsche antirussische militärische „Gründlichkeit“, ist Gegenstand linker Diskussionen – im Ergebnis beides fatal.

Die für viele Menschen und den Planeten zerstörerischen Kräfte des Kapitals zu bändigen oder gar zu beseitigen, scheint weit weg zu sein. Aber den Kopf in den Sand stecken, bringt ja auch nix: dann ist halt für Linke, Arbeiter und Gewerkschaften hinsichtlich Frieden und Umwelt leider vorerst nur der Weg das Ziel ….

 

Namentlich gekennzeichnete Artikel bringen die Meinung des Autors / der Autorin und nicht unbedingt die Meinung des Freidenker-Landesverbands zum Ausdruck.

Bonner Freidenker-Treff am 8. Juli 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 8. Juli, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Dmitri Gubin und Jewgeni Krutikow: Die Befreiung von Konstantinowka wird sich auf die gesamte Sonderoperation auswirken
Russlands Truppen schließen die Befreiung einer der größten und strategisch wichtigsten Städte des Donbass – Konstantinowka – ab. Dabei haben sie eine bestimmte Taktik angewandt, um diesen von Gegner befestigten Abschnitt der Front zu durchbrechen. Die Befreiung von Konstantinowka bringt nicht bloß eine Industriestadt mit langjährigen Traditionen, sondern einen wichtigen Teil der russischen Geschichte und Kultur zurück ins Leben der russischen Gesellschaft. Es überrascht nicht, dass die Operation zur Befreiung der Stadt unter der persönlichen Kontrolle des russischen Oberbefehlshabers Wladimir Putin steht. Der Name des Gründers von Konstantinowka ist wohlbekannt. Im Jahr 1812 kaufte der griechische Einwanderer Panteleimon Nomikosow, der im Donkosaken-Heer diente, vom Kaufmann Tschetwerikow aus Bachmut ein Stück Land und von den Kursker Großgrundbesitzern hundert Leibeigene für dessen Bewirtschaftung. Um sie anzusiedeln, gründete er das Dorf Santurinowka, benannt nach seiner Heimat – der Insel Santorin (Fira) im Mittelmeer…
https://de-rtnews.com/russland/284968-befreiung-von-konstantinowka-wird-sonderoperation-auswirken/

Rainer Rupp: Der inszenierte russische Zusammenbruch – Selenskyj’s Psy-Op: 40-Tage-Terror-Kampagne gegen Russland
In Ermangelung anderer, realer Militärhilfe, um dem faschistischen Regime in Kiew zu realen Erfolgen an der Front zu verhelfen, haben vor wenigen Tagen die westlichen Unterstützer Wolodymyr Selenskyj die Erlaubnis gegeben, eine 40-Tage dauernde „Kampagne des Terrors“ gegen zivile Ziele in Russland zu starten. Mit einer Kombination aus militärischer Eskalation und einer massiven Operation der Informations- und psychologischen Kriegsführung soll Russland in westlichen Medien als kurz vor dem Zusammenbruch darstellt werden, wobei Wladimir Putin zu Hause angeblich unmittelbar von einem Aufstand oder Putsch bedroht ist. Ziel der Aktion ist es, die eingeschlafene Ukraine-Hilfsbereitschaft in vielen NATO-Ländern für mehr Waffen und Geld zu reaktivieren indem man zeigen will, Seht her, die Ukraine gewinnt die Oberhand, nur noch ein bisschen mehr Hilfe, dann kann sie gewinnen und dann gibt es Regime-Change in Moskau. Die Öffentlichkeit in US/NATO/EU-Ländern wird derzeit mit Beiträgen in sozialen und traditionellen Medien überschwemmt, die ein düsteres Bild für die Zukunft der russischen Sonderoperation zeichnen, indem sie zugleich die angeblich beeindruckenden Erfolge der Ukraine hervorheben. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich das jedoch alles als reine Propaganda…
https://apolut.net/der-inszenierte-russische-zusammenbruch-von-rainer-rupp/

Karin Leukefeld: Konfrontation statt Kooperation – Die USA-Administration versucht, die Region gegen den Iran zu mobilisieren
Der Iran informiert die arabischen Golfstaaten über das Memorandum of Understanding und strebt mit den Golfanrainerstaaten eine Übereinstimmung über die Sicherheit der persischen Golfregion an. Die USA versprechen den Golfkooperationsstaaten Sicherheit und versuchen, sie auf die Perspektive der USA und Israels einzuschwören. Die Regierung des Libanon wird von den USA gedrängt, trotz massiven Widerstands im eigenen Land, ein »Dreiseitiges Rahmenabkommen zwischen den USA, Israel und Libanon« zu unterzeichnen…
https://www.zlv.lu/db/1/1430661833300/0

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff