Marx in Marxloh am 2. August 2026: „Sozialabbau und Krieg aus Sicht der IG Metall“ mit Ünsal Baser

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Beinahe hätte ich Euch mitgeteilt, das Marx in Marxloh im August ausfallen muss, weil wir Probleme hatten, einen Referenten zu finden. Nun ist er da! Ünsal Baser, 2. Bevollmächtigter und Geschäftsführer der IG Metall Duisburg-Dinslaken wird am 2. August zu uns sprechen!

Bei der IG Metall-Demo am 4.7. haben wir starke Reden gehört und viele tolle Plakate und Transparente gesehen. Es tat richtig gut, in dieser Situation der Bedrängung, ja geradezu Bedrohung durch Angst vor Arbeitsplatzverlust und Krieg, Lohn- und Gehaltseinbußen, Verteuerungen des Lebens und Abbau im gesamten Sozialbereich, es tat also richtig gut, in einer so großen Menschenmenge „baden“ zu dürfen!

Whatever it takes – Was immer auch gebraucht wird – waren die Worte dieses Kanzlers, als es darum ging, irrsinnige Summen zu verteilen, und er meinte, 500 Mrd seien für die Aufrüstung angebracht. Er meinte nicht die uralten, verbrauchten Schulgebäude im Land oder was auch immer, man müsste ja fast alles aufzählen, sondern Waffen! Und gleichzeitig findet ein Generalangriff auf die Errungenschaften der Arbeiterbewegung statt, z.B. Rentenkürzungen, Achtstundentag und Überstunden, Streichung von Feiertagen. Die Härte der sozialen Angriffe darf nicht unterschätzt werden! Und mancheiner, dem bei all den Kürzungen und negativen Voraussagungen mulmig wird, wird die Demo der Ruhrpott-Rebellen mit Erleichterung erlebt haben und auf weitere Aktionen hoffen.

Also treffen wir uns doch am:

Sonntag, 2. August 2026, 11 bis 13 Uhr
im Jugend- und Kulturzentrum Marxloh,
Kaiser-Wilhelm-Str. 284, in 47169 Duisburg!

Auch dieses Mal wird es ein reichhaltiges Frühstück geben, wie Ihr wohl wisst!

Es grüßen mit einem kämpferischen Glückauf
Edith Fröse
Hannah Schönig
Andreas Neumann (Beauftragter für Medien und Öffentlichkeitsarbeit)

Meinungsaustausch: Offener Brief der FreidenkerInnen Helene und Dr. Ansgar Klein zur Aussage „Wir entwickeln die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas“ von Minister Pistorius

Offener Brief der FreidenkerInnen Helene und Dr. Ansgar Klein zur Aussage „Wir entwickeln die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas“ von Minister Pistorius

Herr Pistorius, Ihr Anspruch: „Wir entwickeln die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas.“ ist an Geschichtsvergessenheit kaum zu überbieten! Wir erinnern an Ihren Parteigenossen Helmut Schmidt, der in der tagelangen Bundestagsdebatte vom 20. bis 25. März 1958 über das Vorhaben Adenauers, die Bundeswehr im Rahmen der NATO atomar zu bewaffnen, u.a. gesagt hat:

„Meine Damen und Herren, wir sind überzeugt, dass jede Regierung auf dieser Erde, auch die der UDSSR, das Risiko eines Krieges sehr ernst abwägen würde, aber könnte es nicht sein, dass manche Ihrer heutigen Reden tatsächlich in anderen Hauptstädten der Erde die sorgenvolle Frage auslösen müssen, wie lange man dem noch zusehen kann, was sich bei uns hier entwickelt. Weil diese Sorgen so real sind, deshalb müssen wir danach streben, die Kräfte der Großmächte geografisch voneinander zu trennen. Deshalb dürfen wir Deutschen niemals in der Welt den Eindruck machen, als erstrebten wir selbst eine militärische Großmacht zu werden.“

Erinnern Sie sich bitte auch an Josef Goebbels, von dem Sie Ihre Lieblingsvokabel „kriegstüchtig“ übernommen haben! Wir beide, Jahrgang 1937, haben die Folgen des: „Wollt Ihr den totalen Krieg?“ hautnah erlebt. Und wo wollen Sie die „konventionell stärkste Armee Europas“ einsetzen??? „im Kriegsfall an der Ostflanke oder im Nordatlantik“, wie Sie auf der Konferenz der Innenminister aller deutschen Bundesländer am 19. Juni 2026 erklärt haben. Also gegen Russland?! Sie haben wohl nicht mitbekommen, was der Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa, US-General Alexus Grynkewich, zu dem herbeigeredeten „bevorstehenden Angriff Russlands“ gesagt hat: „Russland sucht keinen Konflikt“ und: „Weil die Russen wissen, dass sie keinen Erfolg hätten, werden sie ein solches Risiko nicht eingehen.“

Rudern Sie zurück, ehe es zu spät ist! und das könnte bald sein, wenn Sie nicht alles tun, um die ukrainischen Angriffe auf russisches Territorium, die nur mit massiver westlicher Unterstützung möglich sind, zu stoppen!!!

 

Namentlich gekennzeichnete Artikel bringen die Meinung des Autors / der Autorin und nicht unbedingt die Meinung des Freidenker-Landesverbands zum Ausdruck.

Meinungsaustausch: Kritischer Kommentar von Freidenker Thomas Keuer zur Fußball-WM 2026 in USA, Kanada und Mexiko

Die größte und längste Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten biegt auf ihre Zielgerade ein. Die beiden Finalisten sind ermittelt. Zeit für ein kritisches Fazit. 1978 erlebte ich zum ersten Mal eine Fußball-WM bewusst mit. Es begann in den Wochen davor mit dem Kauf von Knibbelbildern der einzelnen Spieler der 16 WM-Mannschaften am Kiosk neben der Grundschule.

Damals betrug der finanzielle WM-Etat nur gut 5 Prozent des heutigen Etats. Die „Welt in Ordnung“ war freilich auch damals schon nicht: Argentinien war eine faschistische Militärdiktatur, und in unmittelbarer Nähe des wichtigsten Stadions dieser WM befand sich das betriebsamste der 340 argentinischen Konzentrationslager unter einem Folterer, der sich selbst „Menguele“ in Verehrung des berüchtigten Nazi-Arztes Josef Mengele nannte.

Aber das war uns Grundschülern nicht bekannt, und ob das überhaupt in den damaligen Medien hierzulande Thema war, weiß ich nicht. Im Ostblock vermutlich schon eher, zumal schon zur vorangegangenen WM 1974 in der BRD die Sowjetunion zum letzten WM-Qualifikationsspiel in Chile wegen des dortigen faschistischen Militärputsches, bei dem es viele linksgerichtete Ermordete gab, aus Protest nicht antrat und damit sich auch nicht qualifizieren konnte.

12 Weltmeisterschaften und 48 Jahre später ist die Welt eine andere – fußballerisch bei weitem nicht so stark wie politisch. Sicher: vor allem Mannschaften aus Afrika (vor allem Marokko) können eine deutlich größere Rolle als damals für sich beanspruchen. Im Finale machen aber weiterhin Teams aus Europa und Südamerika den Weltmeister unter sich aus – mit dem Unterschied, dass Deutschland seit seinem letzten Weltmeistertitel 2014 keine Rolle mehr spielt.

Politisch, ökonomisch und technisch kann man gar nicht mehr so schnell kucken, wie sich die Welt dreht. Die „Wende“ 1989/1990 war nicht nur eine Niederlage für den Ostblock, sondern für die gesamte Linke. Die beiden Fußball-WMs 2026 und 2022 sind ein zugespitzter Ausdruck dessen: Im Gastgeberland der WM 2022 Katar wurden neue Stadien in den Wüstensand gestampft. Dafür mussten Tausende Arbeiter sterben.

Im WM 2026-Haupt-Gastgeberland USA herrscht ein politisch unberechenbarer Immobilien-Multimilliardär, der mit seinen grenzenlosen imperialen Bedürfnissen (z.B. Iran, Palästina, Grönland) die Welt in Atem, Zerstörung und Kriege hält. Der ökonomische Hintergrund ist die anscheinend unbegrenzte Macht von Gestalten wie Elon Musk, die seit der Pubertät ohne Rücksicht auf Verluste Anderer keine Ruhe mehr geben, solange sie nicht alle Güter in ihren privaten Besitz genommen haben.

Die Zeche für diesen Irrsinn sollen wir zahlen. Die Bundesregierung will die Rüstungsausgaben auf weit über 1/3 des Bundeshaushaltes hochtreiben und peitscht zur Finanzierung während der WM den größten Sozialkahlschlag vor allem im Gesundheitswesen und bei den Sozialleistungen seit Gründung der BRD durch. Inwieweit das Vasallentreue gegenüber Trump und den USA ist oder eigene deutsche antirussische militärische „Gründlichkeit“, ist Gegenstand linker Diskussionen – im Ergebnis beides fatal.

Die für viele Menschen und den Planeten zerstörerischen Kräfte des Kapitals zu bändigen oder gar zu beseitigen, scheint weit weg zu sein. Aber den Kopf in den Sand stecken, bringt ja auch nix: dann ist halt für Linke, Arbeiter und Gewerkschaften hinsichtlich Frieden und Umwelt leider vorerst nur der Weg das Ziel ….

 

Namentlich gekennzeichnete Artikel bringen die Meinung des Autors / der Autorin und nicht unbedingt die Meinung des Freidenker-Landesverbands zum Ausdruck.

Meinungsaustausch

Kritischer Kommentar von Freidenker Thomas Keuer zur Fußball-WM 2026 in USA, Kanada und Mexiko

Die größte und längste Fußball-Weltmeisterschaft aller Zeiten biegt auf ihre Zielgerade ein. Die beiden Finalisten sind ermittelt. Zeit für ein kritisches Fazit. 1978 erlebte ich zum ersten Mal eine Fußball-WM bewusst mit. Es begann in den Wochen davor mit dem Kauf von Knibbelbildern der einzelnen Spieler der 16 WM-Mannschaften am Kiosk neben der Grundschule.

Damals betrug der finanzielle WM-Etat nur gut 5 Prozent des heutigen Etats. Die „Welt in Ordnung“ war freilich auch damals schon nicht: Argentinien war eine faschistische Militärdiktatur, und in unmittelbarer Nähe des wichtigsten Stadions dieser WM befand sich das betriebsamste der 340 argentinischen Konzentrationslager unter einem Folterer, der sich selbst „Menguele“ in Verehrung des berüchtigten Nazi-Arztes Josef Mengele nannte.

Aber das war uns Grundschülern nicht bekannt, und ob das überhaupt in den damaligen Medien hierzulande Thema war, weiß ich nicht. Im Ostblock vermutlich schon eher, zumal schon zur vorangegangenen WM 1974 in der BRD die Sowjetunion zum letzten WM-Qualifikationsspiel in Chile wegen des dortigen faschistischen Militärputsches, bei dem es viele linksgerichtete Ermordete gab, aus Protest nicht antrat und damit sich auch nicht qualifizieren konnte.

12 Weltmeisterschaften und 48 Jahre später ist die Welt eine andere – fußballerisch bei weitem nicht so stark wie politisch. Sicher: vor allem Mannschaften aus Afrika (vor allem Marokko) können eine deutlich größere Rolle als damals für sich beanspruchen. Im Finale machen aber weiterhin Teams aus Europa und Südamerika den Weltmeister unter sich aus – mit dem Unterschied, dass Deutschland seit seinem letzten Weltmeistertitel 2014 keine Rolle mehr spielt.

Politisch, ökonomisch und technisch kann man gar nicht mehr so schnell kucken, wie sich die Welt dreht. Die „Wende“ 1989/1990 war nicht nur eine Niederlage für den Ostblock, sondern für die gesamte Linke. Die beiden Fußball-WMs 2026 und 2022 sind ein zugespitzter Ausdruck dessen: Im Gastgeberland der WM 2022 Katar wurden neue Stadien in den Wüstensand gestampft. Dafür mussten Tausende Arbeiter sterben.

Im WM 2026-Haupt-Gastgeberland USA herrscht ein politisch unberechenbarer Immobilien-Multimilliardär, der mit seinen grenzenlosen imperialen Bedürfnissen (z.B. Iran, Palästina, Grönland) die Welt in Atem, Zerstörung und Kriege hält. Der ökonomische Hintergrund ist die anscheinend unbegrenzte Macht von Gestalten wie Elon Musk, die seit der Pubertät ohne Rücksicht auf Verluste Anderer keine Ruhe mehr geben, solange sie nicht alle Güter in ihren privaten Besitz genommen haben.

Die Zeche für diesen Irrsinn sollen wir zahlen. Die Bundesregierung will die Rüstungsausgaben auf weit über 1/3 des Bundeshaushaltes hochtreiben und peitscht zur Finanzierung während der WM den größten Sozialkahlschlag vor allem im Gesundheitswesen und bei den Sozialleistungen seit Gründung der BRD durch. Inwieweit das Vasallentreue gegenüber Trump und den USA ist oder eigene deutsche antirussische militärische „Gründlichkeit“, ist Gegenstand linker Diskussionen – im Ergebnis beides fatal.

Die für viele Menschen und den Planeten zerstörerischen Kräfte des Kapitals zu bändigen oder gar zu beseitigen, scheint weit weg zu sein. Aber den Kopf in den Sand stecken, bringt ja auch nix: dann ist halt für Linke, Arbeiter und Gewerkschaften hinsichtlich Frieden und Umwelt leider vorerst nur der Weg das Ziel ….

 

Offener Brief der FreidenkerInnen Helene und Dr. Ansgar Klein zur Aussage „Wir entwickeln die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas“ von Minister Pistorius

Herr Pistorius, Ihr Anspruch: „Wir entwickeln die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas.“ ist an Geschichtsvergessenheit kaum zu überbieten! Wir erinnern an Ihren Parteigenossen Helmut Schmidt, der in der tagelangen Bundestagsdebatte vom 20. bis 25. März 1958 über das Vorhaben Adenauers, die Bundeswehr im Rahmen der NATO atomar zu bewaffnen, u.a. gesagt hat:

„Meine Damen und Herren, wir sind überzeugt, dass jede Regierung auf dieser Erde, auch die der UDSSR, das Risiko eines Krieges sehr ernst abwägen würde, aber könnte es nicht sein, dass manche Ihrer heutigen Reden tatsächlich in anderen Hauptstädten der Erde die sorgenvolle Frage auslösen müssen, wie lange man dem noch zusehen kann, was sich bei uns hier entwickelt. Weil diese Sorgen so real sind, deshalb müssen wir danach streben, die Kräfte der Großmächte geografisch voneinander zu trennen. Deshalb dürfen wir Deutschen niemals in der Welt den Eindruck machen, als erstrebten wir selbst eine militärische Großmacht zu werden.“

Erinnern Sie sich bitte auch an Josef Goebbels, von dem Sie Ihre Lieblingsvokabel „kriegstüchtig“ übernommen haben! Wir beide, Jahrgang 1937, haben die Folgen des: „Wollt Ihr den totalen Krieg?“ hautnah erlebt. Und wo wollen Sie die „konventionell stärkste Armee Europas“ einsetzen??? „im Kriegsfall an der Ostflanke oder im Nordatlantik“, wie Sie auf der Konferenz der Innenminister aller deutschen Bundesländer am 19. Juni 2026 erklärt haben. Also gegen Russland?! Sie haben wohl nicht mitbekommen, was der Oberbefehlshaber der alliierten Streitkräfte in Europa, US-General Alexus Grynkewich, zu dem herbeigeredeten „bevorstehenden Angriff Russlands“ gesagt hat: „Russland sucht keinen Konflikt“ und: „Weil die Russen wissen, dass sie keinen Erfolg hätten, werden sie ein solches Risiko nicht eingehen.“

Rudern Sie zurück, ehe es zu spät ist! und das könnte bald sein, wenn Sie nicht alles tun, um die ukrainischen Angriffe auf russisches Territorium, die nur mit massiver westlicher Unterstützung möglich sind, zu stoppen!!!

 

Namentlich gekennzeichnete Artikel bringen die Meinung des Autors / der Autorin und nicht unbedingt die Meinung des Freidenker-Landesverbands zum Ausdruck.

Bonner Freidenker-Treff am 8. Juli 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 8. Juli, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Dmitri Gubin und Jewgeni Krutikow: Die Befreiung von Konstantinowka wird sich auf die gesamte Sonderoperation auswirken
Russlands Truppen schließen die Befreiung einer der größten und strategisch wichtigsten Städte des Donbass – Konstantinowka – ab. Dabei haben sie eine bestimmte Taktik angewandt, um diesen von Gegner befestigten Abschnitt der Front zu durchbrechen. Die Befreiung von Konstantinowka bringt nicht bloß eine Industriestadt mit langjährigen Traditionen, sondern einen wichtigen Teil der russischen Geschichte und Kultur zurück ins Leben der russischen Gesellschaft. Es überrascht nicht, dass die Operation zur Befreiung der Stadt unter der persönlichen Kontrolle des russischen Oberbefehlshabers Wladimir Putin steht. Der Name des Gründers von Konstantinowka ist wohlbekannt. Im Jahr 1812 kaufte der griechische Einwanderer Panteleimon Nomikosow, der im Donkosaken-Heer diente, vom Kaufmann Tschetwerikow aus Bachmut ein Stück Land und von den Kursker Großgrundbesitzern hundert Leibeigene für dessen Bewirtschaftung. Um sie anzusiedeln, gründete er das Dorf Santurinowka, benannt nach seiner Heimat – der Insel Santorin (Fira) im Mittelmeer…
https://de-rtnews.com/russland/284968-befreiung-von-konstantinowka-wird-sonderoperation-auswirken/

Rainer Rupp: Der inszenierte russische Zusammenbruch – Selenskyj’s Psy-Op: 40-Tage-Terror-Kampagne gegen Russland
In Ermangelung anderer, realer Militärhilfe, um dem faschistischen Regime in Kiew zu realen Erfolgen an der Front zu verhelfen, haben vor wenigen Tagen die westlichen Unterstützer Wolodymyr Selenskyj die Erlaubnis gegeben, eine 40-Tage dauernde „Kampagne des Terrors“ gegen zivile Ziele in Russland zu starten. Mit einer Kombination aus militärischer Eskalation und einer massiven Operation der Informations- und psychologischen Kriegsführung soll Russland in westlichen Medien als kurz vor dem Zusammenbruch darstellt werden, wobei Wladimir Putin zu Hause angeblich unmittelbar von einem Aufstand oder Putsch bedroht ist. Ziel der Aktion ist es, die eingeschlafene Ukraine-Hilfsbereitschaft in vielen NATO-Ländern für mehr Waffen und Geld zu reaktivieren indem man zeigen will, Seht her, die Ukraine gewinnt die Oberhand, nur noch ein bisschen mehr Hilfe, dann kann sie gewinnen und dann gibt es Regime-Change in Moskau. Die Öffentlichkeit in US/NATO/EU-Ländern wird derzeit mit Beiträgen in sozialen und traditionellen Medien überschwemmt, die ein düsteres Bild für die Zukunft der russischen Sonderoperation zeichnen, indem sie zugleich die angeblich beeindruckenden Erfolge der Ukraine hervorheben. Bei näherem Hinsehen entpuppt sich das jedoch alles als reine Propaganda…
https://apolut.net/der-inszenierte-russische-zusammenbruch-von-rainer-rupp/

Karin Leukefeld: Konfrontation statt Kooperation – Die USA-Administration versucht, die Region gegen den Iran zu mobilisieren
Der Iran informiert die arabischen Golfstaaten über das Memorandum of Understanding und strebt mit den Golfanrainerstaaten eine Übereinstimmung über die Sicherheit der persischen Golfregion an. Die USA versprechen den Golfkooperationsstaaten Sicherheit und versuchen, sie auf die Perspektive der USA und Israels einzuschwören. Die Regierung des Libanon wird von den USA gedrängt, trotz massiven Widerstands im eigenen Land, ein »Dreiseitiges Rahmenabkommen zwischen den USA, Israel und Libanon« zu unterzeichnen…
https://www.zlv.lu/db/1/1430661833300/0

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Marx in Marxloh am 5. Juli 2026: „EU-Sanktionen und die weiteren Entwicklungen“ mit RA Jürgen Schütte

Liebe Freunde und Freundinnen von Marx in Marxloh!

Zu all den beunruhigenden Anzeichen von Kriegsvorbereitungen – ich muss sie hier wohl nicht einzeln nennen – kommt etwas ganz Neues/Altes dazu: Sanktionen gegen Einzelpersonen. Wir haben zu diesem Thema im Februar dieses Jahres schon eine Einführung von RA Jürgen Schütte gehört, was uns seinerzeit geschockt zurücklies und ganz schnell zu den geäußerten Wünschen führte, man möge eben jenen Rechtsanwalt noch einmal bitten zu kommen. Glücklicherweise sagte der dann auch zu – und nun laden wir wieder zu dem Thema „EU-Sanktionen und die weiteren Entwicklungen“ ein.

Wie kann das sein? Dir wird Dein Hab und Gut und Deine Freiheit genommen, ohne Richterspruch, ohne Anklage, ohne Möglichkeit, Dich verteidigen zu können!!! Gefängnisstrafe für diejenigen, die Dir helfen wollen!!! Das ist der wilde Westen, denkt mancher und manch anderer sagt sich, das ist ein Schritt in alte, überwunden geglaubte Zeiten des Machtmissbrauches… In Acht und Bann gelegt, als vogelfrei erklärt… unser Heute wird später als die Zeit der staatlichen Rechtsbrüche in die Geschichte eingehen! Und was wird dem folgen?

Lasst Euch den Appetit auf das Frühstück nicht verderben! Das gibt es am

Sonntag, 5. Juli 2026 ab 11 Uhr
im Jugend- und Kulturzentrum Marxloh,
Kaiser-Wilhelm-Str. 284, in 47169 Duisburg!

Wir freuen uns auf Euch, auf eine gute Diskussion und hoffentlich auf gute Vorschläge, wie wir uns gegen diese Ungeheuerlichkeiten wehren können.

Mit einem kämpferischen GLÜCKAUF grüßen Euch
Edith Fröse
Hannah Schönig
Andreas Neumann (Beauftragter für Medien und Öffentlichkeitsarbeit)

Bonner Freidenker-Treff am 10. Juni 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 10. Juni, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Pierre Levy: Kriegsstimmung verbreitet sich in Europa
Es ist eine Stimmung, die sich schleichend und heimtückisch ausbreitet. Keine plötzliche Erleuchtung, die eines schönen Morgens aus dem Nichts aufgetaucht wäre. Sondern eine Vorstellung, die sich Tag für Tag unmerklich entwickelt, bis sie als traurigerweise unbestreitbare Selbstverständlichkeit erscheint: Eine Konfrontation zwischen Russland und Europa sei nun unvermeidlich…
https://de-rtnews.com/meinung/282453-kriegsstimmung-verbreitet-sich-in-europa/

Ilja Abramow: Deutschland ganz vorn mit dabei: Die Europäische Union stimmt sich auf den Krieg mit Russland ein
Im Mai zeigte sich in Europa eine Verschärfung der westlichen Konfrontationsstrategie. Der durchschnittliche Wert des Feindseligkeitsindexes im „Ranking russlandfeindlicher Regierungen“ der Zeitung Wsgljad stieg um neun Punkte, und die Maßnahmen russlandfeindlicher Regierungen fügen sich immer deutlicher zu einem einheitlichen System der langfristigen Konfrontation mit Russland zusammen – von der Entwicklung der militärischen Infrastruktur und Drohnenprogrammen bis hin zur Verlegung von Truppen und der Ausweitung der militärischen Präsenz an den russischen Grenzen…
https://de-rtnews.com/europa/282222-russlandfeindliche-regierungen-europaeische-union-krieg/

Wladimir Putin auf dem Sankt Petersburger Wirtschaftsforum: „Treffen mit Selenskij hat keinen Sinn“
Russlands Präsident Wladimir Putin ist am Freitag auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg aufgetreten. Sensationell war dabei sein Bericht, dass Selenskij ihn über einen russischen Geschäftsmann um ein Treffen gebeten habe. Dies und andere Highlights des Tages in dem nachfolgenden Bericht. Die Plenarsitzung des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums am Freitag brachte mehrere aufsehenerregende Momente. Als Russlands Präsident Wladimir Putin über die Lage in der Ukraine sprach, berichtete er Dinge, die normalerweise nicht an die Öffentlichkeit gelangen…
https://de-rtnews.com/russland/282332-wladimir-putin-auf-wirtschaftsforum-treffen/

Und hier die Einladung zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung:

Den Dritten Weltkrieg verhindern! – Vorschläge für ein gemeinsames Handeln von Arbeiter- und Friedensbewegung
mit Björn Blach, stellvertretender Vorsitzender der DKP
22. Juni 2026, 19 Uhr, Linkes Zentrum, Vorgebirgsstraße 37, 53119 Bonn

Die Militarisierung in Deutschland geht weiter. 2025 hat der Bundestag das Grundgesetz geändert und eine unbegrenzte Schuldenaufnahme für militärische Aufrüstung ermöglicht. Die Militärausgaben sollen nun 5% des Bruttoinlandsprodukts betragen – das sind fast 50% des Bundeshaushalts. Diese Aufrüstung dient der Führung und Vorbereitung von Kriegen. An den meisten Kriegen ist die Bundesregierung beteiligt oder unterstützt diese direkt oder indirekt: den Angriff auf den Iran, den Völkermord in Gaza, den Krieg in der Ukraine. Völkerrecht und Diplomatie spielen keine Rolle. Diese Aufrüstung geht auch auf Kosten der arbeitenden Menschen. Für Bildung, öffentlichen Verkehr, Gesundheitswesen, Sport und Kultur fehlt überall das Geld. Auch das Milliardenpaket für Investitionen in die Infrastruktur führt nicht zur Verbesserung unserer Lebensbedingungen, sondern unterstützt vor allem den militärischen Bereich. Die DKP hat ein Strategiepapier veröffentlicht, in dem es um die Frage geht, wie der Militarismus zurückgedrängt und eine weitere Eskalation verhindert werden kann. Darin werden der Arbeiter- und Friedensbewegung Vorschläge unterbreitet, wie der Kampf gegen den dritten Weltkrieg und für eine friedliche Zukunft aussehen kann. Welche Forderungen sind sinnvoll? Und vor allem: Wie können wir diese durchsetzen? Über diese Fragen wollen wir mit allen interessierten Kolleginnen und Kollegen, Freundinnen und Freunden aus der Friedens- und Gewerkschaftsbewegung diskutieren.

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

Bonner Freidenker-Treff am 13. Mai 2026

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, für das

Bonner Freidenker-Treff
Mittwoch, 13. Mai 2026, ab 19 Uhr
Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

empfehle ich die folgenden Texte:

Alastaire Crooke: Eine Verhandlungslösung für einen souveränen Iran ist nahezu unmöglich
Zwei Seiten an einen Tisch zu bringen – geschweige denn drei –, die über völlig unterschiedliche Geschichtsverläufe verfügen und noch weniger Gemeinsamkeiten bei der Gestaltung ihres künftigen nationalen Kurses haben, war von vornherein unwahrscheinlich, um eine einvernehmliche Einigung zu erzielen. Wahrscheinlicher ist bei solchen schlecht vorbereiteten Begegnungen oft eine gereizte Wiederholung der allgemeinen Uneinigkeit…
https://ronpaulinstitute.org/a-negotiated-settlement-for-a-sovereign-iran-is-nigh-impossible/

Dagmar Henn: Trump, Netanjahu und Weltuntergangssekten
Dass gerade in Deutschland nichtzionistischen Juden das Wort verboten wird, ist nicht nur absurd und bekämpft geradezu alle Optionen auf Frieden; es ist sogar gefährlich. Das Urteil des Berliner Verwaltungsgerichts geht da einen kleinen Schritt in die richtige Richtung…
https://weltexpress.info/trump-netanjahu-und-weltuntergangssekten/

Udo Norden: Lebenslügen der NATO
Die Nato gilt als langlebigste Allianz der Moderne. Doch gescheiterte Kriege, interne Widersprüche und schwindende Glaubwürdigkeit lassen Zweifel an ihrer Zukunft wachsen. Im weltgeschichtlichen Maßstab kann sich die Nato sehen lassen. Sie ist die am längsten bestehende Militärallianz der Neuzeit. Länger hielten nur das Anglo-Portugiesische Bündnis, das ab 1373 geschlossen wurde und noch aktiv ist, und die Auld-Alliance von Schottland und Frankreich, die von 1295 bis 1560 bestand. Doch kein Militärbund ist ewig. Sie alle gehen zugrunde an denselben Gebrechen: an unrealistischen Zielen, an überdehnten Ambitionen und inneren Widersprüchen. Das sind die historischen Holzwürmer, die schon das Gebälk manch scheinbar für die Ewigkeit gefügter Allianz zernagten. Es scheint, dass nun die Nato an der Reihe ist, ihren Nimbus und ihre praktische Bedeutung einzubüßen…
https://www.berliner-zeitung.de/article/nato-krise-zukunft-militaerbuendnis-analyse-10033452

Mit freundschaftlichen Grüßen
Klaus v. Raussendorff

NRW-Freidenker Werner Rügemer erstreitet wichtiges Urteil für die Meinungsfreiheit

Erklärung des NRW-Freidenker-Landesverbands, 7. Mai 2026

In einem Liedtext der Kölner Politrock-Band Floh de Cologne heißt es: Die Meinung ist frei, es sei denn man hat eine. Diese Erfahrung musste der freie Autor und Freidenker Werner Rügemer machen.

Was war geschehen? Die Berliner Zeitung fragte im April 2023 bei Werner Rügemer an, ob er einen Artikel zum Thema „Rheinmetall“ im Umfang von 10.000 Zeichen schreiben könne. Der Autor sagte zu und schrieb den Artikel versehen mit dem deutlichen Hinweis: „Änderungen sind nur nach Abstimmung mit dem Autor möglich“.

Dann erschien der Artikel – zensiert. Wesentliche Sätze wurden gestrichen – so z.B. die Aussage, dass u.a. der Verteidigungsminister Boris Pistorius ein Beispiel für „Wendehälse mit schlechtem Gewissen“ sei, der „für Richtungswechsel besonders geeignet“ ist. Rügemer zielte dabei auf Pistorius Aussage, er sei Anhänger von Willy Brands Ostpolitik, die er dann als Irrtum bedauerte.

Zensiert und gestrichen wurden auch Sätze, die auf Agnes Strack-Zimmermanns Mitgliedschaft im Förderkreis Deutsches Heer, Deutsche Gesellschaft für Wehrtechnik, wo auch Rheinmetall Mitglied ist, hinweisen. Ebenso gestrichen wurden die Sätze, die auf die Spenden von Rheinmetall an FDP und CDU hinweisen. Gestrichen wurde alles von Henning Otte, der damals CDU-Abgeordneter im Wahlkreis Celle/Niedersachen war, wo die älteste und größte Rheinmetall-Fabrik steht und auch schon einmal eine Spende von Rheinmetall bei der örtlichen CDU landet.

Dagegen ging Rügemer vor Gericht, mit Erfolg, nach drei Jahren: Das Landgericht Köln verurteilte die Berliner Zeitung wegen Urheberrechtsverletzung und Rufschädigung sowie deshalb auch zur Zahlung einer Entschädigung. Das Oberlandesgericht Köln wies am 27.3.2026 die Berufung der Berliner Zeitung zurück: Das Urteil ist rechtskräftig – und das erste derartige Urteil in Deutschland überhaupt.

Solche branchenübliche Zensur von „freien“ Autoren zeigt, wie Redaktionen die herrschende Linie durchsetzen. Werner Rügemer fordert die „Freien“ auf, sich gemeinsam dagegen zur Wehr zu setzen.

Der Freidenkerverband NRW gratuliert Werner Rügemer zu seinem juristischen Erfolg. In Zeiten, in denen die Meinungsfreiheit immer mehr eingeschränkt wird und gegen Einzelpersonen EU-Sanktionen verhängt werden, ist die kritische Auseinandersetzung mit den Medien zwingend notwendig. Der Freidenkerverband unterstützt jede Initiative für Presse- und Meinungsfreiheit.