Offener Brief an den Polizeipräsidenten der Stadt Köln, 06.09.2026

Sehr geehrte Damen und Herren, zum zweiten Mal hat die Kölner Polizei die friedlichen Demonstrationen mit der Forderung „Rheinmetall entwaffnen“ behindert. Bereits im letzten Jahr wurden unter fadenscheinigen Begründungen Demonstranten eingekesselt. Dieser Tradition folgend kam es auch am 05. September 2026 erneut zur massiven Behinderung bei der Ausübung des grundgesetzlich geschützten Demonstrationsrechts.

Ausweislich der Presseerklärung der Kölner Polizei soll es „Hinweise gegeben haben, es würde Pyrotechnik“ eingesetzt. Grund genug, Wasserwerfer einzusetzen und erneut friedliche Demonstranten einzukessseln. Würden solche Maßnahmen beim Einsatz von Pyrotechnik bei Fußballspielen angewandt, würde es in NRW keinen Profifußball mehr geben.

Der Deutsche Freidenkerverband NRW protestiert aufs Schärfste gegen die ausgeübte Polizeigewalt in Köln und fordert die Polizei auf, zukünftig friedliche Demonstrationen zu schützen und nicht zu behindern.