Bedingungsloses Grundeinkommen

Pro und Kontra
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Elias Davidsson, Bonn
Samstag, 8. August 2015, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar  mit der KVB-Linie 15 u. 16  Haltestelle “Ubierring”
bzw. KVB-Bus-Linie 133  Haltestelle “Rheinauhafen”)

Die Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens beruht auf dem zivilisatorischen Grundsatz, dass die Würde des Menschen nicht von seiner Leistung abhängen darf, insofern diese unantastbar sein soll. Die Geltung des Grundsatzes der unbedingten Fürsorge erweist sich zum Beispiel auch in der Behandlung verurteilter Straftäter, die von der Gesellschaft trotz ihres antisozialen Verhaltens selbst im Falle schwerster Verbrechen in der Haftanstalt Unterkunft, Nahrung, Kleidung, medizinische Betreuung und Möglichkeiten der Weiterbildung erhalten. Weiter lesen →

Die internationale Antikriegsaktion Klassenkampf statt Weltkrieg

Teilnehmer berichten

Samstag, 15. August 2015 ,  14-16 Uhr
„ Migrapolis“  Bonn,  Seminarraum  2. Stock
Brüdergasse 16-18 , 53111 Bonn

Vom 8. Mai 2015, dem 70. Jahrestag unserer Befreiung vom Hitlerfaschismus, bis zum 22. Mai zog ein Aktionszug aus 7 historischen LKWs, mit Dutzenden Arbeitern, Gewerkschaftern, revolutionären Jugendlichen, Kommunisten und Sozialisten aus Deutschland, Tschechien und Polen von Berlin nach Warschau. Ihre Losung: Klassenkampf statt Weltkrieg. Sie taten dies nicht nur, um vor dem drohenden deutschen Krieg zu warnen. Sondern um den gemeinsamen Widerstand von deutschen, tschechischen und polnischen Kriegsgegnern organisieren zu helfen. Weiter lesen →

Die Sowjetdemokratie und Stalin

Theorie und Praxis in der Sowjetunion 1917 – 1953
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Michael Kubi
Samstag, 19. September 2015, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar mit der KVB-Linie 15 u. 16 Haltestelle “Ubierring”
bzw. KVB-Bus-Linie 133 Haltestelle “Rheinauhafen”)

War es der „Stalinismus“, der den Sozialismus in der UdSSR deformierte und folglich später zu ihrem Untergang führte? Oder befand sich die Sowjetunion in der Stalin-Ära auf einem erfolgreichen den Kommunismus anstrebenden Entwicklungsweg, von dem Stalins Nachfolgern abwichen und so letztlich die Wiederherstellung kapitalistischer Verhältnisse vorbereiteten? Weiter lesen →

Friedrich Engels` Dialektik der Natur

„Ein Blick auf ein unvollendetes Werkstück des Dialektischen Materialismus“
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Dr. phil. Elmar Witzall, Oberfranken
Samstag, 18. Juli 2015, 16 Uhr

Eine Schrift des Referenten zum Thema ist hier dokumentiert.

Karl Marx teilte die Meinung von Friedrich Engels, dass eine dialektisch-materialistische Weltanschauung nicht nur die historisch-gesellschaftliche Wirklichkeit, sondern die gesamte belebte und unbelebte Natur einschließen müsse. Weiter lesen →

Nation und nationale Frage (II. Folge)

Zur Wiederholung und Vertiefung auch für Neu-Einsteiger
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Nico Jühe, Marl
Samstag, 6. Juni 2015, 16 Uhr

Eine Skizze des Referenten zur Herleitung des Begriffs Nation ist hier dokumentiert.

In der ersten Veranstaltung zu diesem Thema am 16. Mai 2015 entwickelte Nico Jühe den Begriff der Nation in zwei dialektischen Drei-Schritten, und zwar über die Begriffe Gesellschaft, Kultur und Staat und über die Begriffe kulturelle Einheit, formelle Einheit und nationale Einheit. Auf dieser abstrakt philosophischen Grundlage behandelte der Referent anschließend drei Fragen: 1. Stellung von Marxisten zur Nation, 2. Veränderungen des nationalen Elements seit der Konterrevolution, 3. Verhältnis von Patriotismus und Internationalismus. Auch wurden die derzeitigen militärischen Konflikte in der Welt unter dem Gesichtspunkt der nationalen Selbstbehauptung in den Blick genommen. Weiter lesen →

Nation und nationale Frage

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Nico Jühe, Marl
Samstag, 16. Mai 2015, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar  mit der KVB-Linie 15 u. 16  Haltestelle „Ubierring“
bzw. KVB-Bus-Linie 133  Haltestelle „Rheinauhafen“)

Das Verhältnis der nationalen Frage zum proletarischen Internationalismus prägte die Diskussionen seit Beginn der Arbeiterbewegung und des Marxismus. Es war insbesondere ein Konflikt zwischen der Nation als Errungenschaft der bürgerlichen Revolution und dem proletarischen Klassenkampf als neue internationale Kraft. Mit dem Sieg der Konterrevolution 1989/90 und der Renaissance eines imperialistischen Weltsystems brachen alte nationale Konflikte wieder auf, sie haben auch die Rolle der Kommunisten darin nicht unberührt gelassen. Wie und inwiefern steht die nationale Frage im Fokus der gegenwärtigen marxistischen Klassenposition und welche Schlussfolgerungen sind dadurch für die Kämpfe der Arbeiterklasse abzuleiten?

Nico Jühe (Jg. 1989) ist Philosoph und Mathematiker im Studium

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung vom Faschismus

Bruch und Kontinuitäten in der Geschichte
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Erik Höhne, Neuss
Samstag, 11. April, 2015, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar  mit der KVB-Linie 15 u. 16  Haltestelle „Ubierring“
bzw. KVB-Bus-Linie 133  Haltestelle „Rheinauhafen“)

Das Manuskript des Vortrags ist hierdokumentiert

Das „Berliner Aktionsbündnis“ hat für Sonntag, 10. Mai 2015, zu einer zentralen Demonstration in Berlin aufgerufen. In dem Aufruf „70 Jahre Tag der Befreiung“ heißt es: „Nach der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg vor 70 Jahren, bestand mit der Stärkung des Völkerrechts die Hoffnung auf die friedliche Lösung von Konflikten in den internationalen Beziehungen. Doch noch nie nach 1945 gab es mehr militärische Aggressionen und bewaffnete Konflikte als heute. Weiter lesen →

„Der Hauptfeind steht im eigenen Land“

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
Referent: Richard Corell (Publizist), Berlin
Samstag, 21. März 2015, 16 Uhr
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln
(erreichbar  mit der KVB-Linie 15 u. 16  Haltestelle „Ubierring“
bzw. KVB-Bus-Linie 133  Haltestelle „Rheinauhafen“)

Im Mai 1915 verfasste Karl Liebknecht, damals noch Reichstagsabgeordneter der SPD, für die Gruppe „Internationale“ den Aufruf „Der Hauptfeind steht im eigenen Land“. Das Flugblatt wurde massenhaft verteilt und markiert einen bedeutenden Schritt im Widerstand der deutschen Arbeiterbewegung gegen den großen „Krieg der weißen Männer“.
In dem Referat sollen die Bedeutung des Aufrufs in seiner Zeit herausgearbeitet und daraus einige Lehren für die derzeitige Entwicklung des deutschen Imperialismus gezogen werden.

„Kampf gegen islamistischen Terror“ und Demokratie-Verfall

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung
mit Elias Davidsson, Kirchen/Siegerland
7. Februar 2015

Islamfeindliche Propaganda wurde in den 1990er Jahren im Rahmen neuer Weltmachtstrategien der USA als neues propagandistisches Generalthema konzipiert, das zwecks Zusammenhalt der „westlichen Wertegemeinschaft“ an die Stelle der „Bedrohung aus dem Osten“ treten sollte. Die Anschläge des 11. September 2001 und die imperialistischen Invasionen in Afghanistan und Irak bewirkten eine Welle islamfeindlicher Hysterie. Aber „al-Qaida“, das Phantom des neuen Feindes, war in Wirklichkeit keine definierbare Organisationsstruktur, sondern bestand in dem, was westliche Geheimdienste dazu als Datensammlung angelegt hatten. Weiter lesen →