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Wirtschaftssanktionen: Friedliches Druckmittel oder Verstoß gegen Völker- und Menschenrecht?

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit
Elias Davidsson

Samstag, 7. Januar 2012
Freidenker-Zentrum, Bayenstraße 11, 50678 Köln 
(erreichbar mit der KVB-Linie 15 u. 16 Haltestelle "Ubierring"  bzw. KVB-Bus-Linie 106 Haltestelle "Rheinauhafen")
Beginn: 16 Uhr

Seit den Sanktionen gegen die Apartheid in Südafrika, herrscht besonders in fortschrittlichen Kreisen die Meinung, dass Wirtschaftssanktionen ein geeignetes Druckmittel gegen Regierungen seien, die das Völkerrecht verletzen und Menschenrechte unterdrücken. Boykott sei immerhin humaner als Krieg. Doch ist nicht diese simple Vorstellung durch die verheerenden Folgen der Wirtschaftssanktionen gegen den Irak (1990-2003) ad absurdum geführt worden? Mehr als eine halbe Million Kinder verloren infolge dieser Wirtschaftsmaßnahmen ihr Leben, viele mehr ihre Gesundheit. Wirtschaftssanktionen bewirken eine Isolierung einer ganzen Bevölkerung von der Welt. Sie sind eine Kollektivstrafe gegen eine ganze Nation. Die Menschen sollen durch Mangel, Arbeitslosigkeit und Hunger dazu gebracht werden, gegen ihre Regierung zu revoltieren und eine Politik erzwingen, die im Interesse der Sanktionsmächte liegt. Ist aber dieser Grundgedanke der Sanktionen nicht derselbe, der dem Terrorismus zugrunde liegt, der unschuldige Menschen für politische Ziele opfert? Allerdings gibt es Maßnahmen nicht-militärischer Art, die Alternativen zu Wirtschaftssanktionen darstellen, z.B. Reiseverbote gegen Personen, die mutmaßlich Kriegsverbrechen begangen haben, oder das Verbot des Waffenhandels mit einem bestimmten Land. Doch müssen nicht auch solche Maßnahmen die Menschenrechte respektieren? Müssen sie nicht generell mit dem Völkerrecht vereinbar sein? Ist schließlich nicht die bittere Wahrheit der Wirtschaftssanktionen ihr menschenverachtender, menschenrechtsfeindlicher Grundcharakter? 

Vor dem Hintergrund der Konfrontation der NATO-Mächte gegen Syrien und Iran wollen wir uns von unserem Bonner Mitglied Elias Davidsson über die völkerrechtliche Problematik der Wirtschaftssanktionen informieren lassen und über diese und andere Fragen diskutieren. Elias Davidsson hat viele Arbeiten zu völkerrechtlichen Fragen veröffentlicht. Insbesondere hat er sich mit der Problematik der Wirtschaftssanktionen beschäftigt.



 
was - wie - warum

Atheistisches Lexikon

herausgegeben vom Deutschen Freidenker-Verband Landesverband NRW,
200 Seiten, zum Preis von 10 EUR (ab 10 Exemplare 7 EUR)
zu beziehen bei

 

Klaus Simon

Truchseßstraße 71-73
53175 Bonn
Tel.: 0228 693748
E-Mial: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

Das Atheistische Lexikon will dem Bedürfnis nach Orientierung und Wissen vor allem der Jugend nachkommen.
Es ist nicht nur ein trockenes Wörterbuch.
Viele Begriffe sind umstritten.
Freidenker streiten darum auf der Grundlage des philosophischen Materialismus, der Dialektik und einer darauf gegründeten Geschichstauffassung.
Die Behandlung der Stichwörter ist in drei Bereiche eingeteilt: "Kosmos-Erde-Leben", "Mensch und Gesellschaft" und "Philosophie und Weltanschauung".

 
FRAUENANSICHTEN - Festschrift zum 100. Internationalen Frauentag

Die Festschrift kann über den Freidenkerverband NRW bezogen werden.

bei H.P.Keul Vors. Köln Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

(Einzelpreis: 10,-€ +Versandkosten und freiw. Spende)

 



l"Zum 100. Internationalen Frauentag hat der Freidenkerverband NRW der Frauenbewegung ein besonderes Geschenk gemacht,"  schreibt  Edith Bartelmus-Scholich in einer Rezension in der online-Zeitung scharf links. " In einer Festschrift mit dem Titel FrauenANSICHTEN bilanzieren 58 Aktivistinnen – jede ganz persönlich – die gesellschaftliche Lage der Frauen. 'Was ist erreicht? Wie haben wir es geschafft? Und was ist noch zu tun?', wollte Edith Fröse, die für die FreidenkerInnen das Projekt verantwortlich betreut hat, von den Frauen wissen. 
So wie die Frauen sich in Alter, beruflichem Hintergrund, politischer Erfahrung unterscheiden, so unterschiedlich sind auch ihre Sichtweisen und Antworten. Vorgestellt werden sie gleichwertig. Pro Frau und Beitrag enthält das Buch je eine Seite mit dem Bild, einer biographischen Notiz und der Stellungnahme der jeweiligen Frau.

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Wofür sich die Freidenker einsetzen:

  • für eine freie Gesellschaft gleichberechtigter Menschen

  • für die völlige Emanzipation des Individuums

  • für Toleranz und die volle Verwirklichung der Gewissens-, Glaubens- und Weltanschauungsfreiheit

  • für eine dogmenfreie, rationale und wissenschaftlich begründete Weltsicht und -erkenntnis

  • für die strikte Trennung von Staat und Kirchen sowie von Kirche und Schule

 

 

 
"Gegen Volksverdummung und Zerstörung der Vernunft"

lautet die Überschrift einer Erklärung des  Bundesvorstands des Deutschen Freidenker-Verbands gemäß  Beschluss vom 31. Oktober/1. November 2009 zu  aktuellen Aufgaben.

 

 
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