G20 in Hamburg: Derzeitige „Protestkultur“ in Deutschland

Einladung zur Bonner Freidenker-Runde am Mittwoch, 12. Juli 2017, 19 Uhr,
Restaurant „Olive“, Brüdergasse 12, 53111 Bonn, zum Thema

G20 in Hamburg

Zur derzeitigen „Protestkultur“ in Deutschland erlaube ich mir vorab folgenden persönlichen Kommentar:
In Hamburg haben wir erneut, aber so drastisch wie nie zuvor gesehen, was dabei herauskommt, wenn wohlmeinende Aktivisten so genannter sozialer Bewegungen in unmittelbarer Auseinandersetzung mit einer diplomatischen Staatenkonferenz „auf Weltebene“ erreichen wollen, was sie in direkter Konfrontation mit den „Eliten“ im eigenen Land zu erkämpfen zu mutlos, zu feige, zu bequem oder zu denkfaul sind. So kam zum G20-Treffen in Hamburg als Protest nur ein „Event“ heraus, und zwar je nach Geschmack in zwei Versionen, einerseits in Form von musikalisch umrahmter harmlos-aktivistischer Selbstinszenierung, andererseits in Form blanker Zerstörungswut, sowohl ideologisch von Seiten der raffinierten Provokateure vom „Zentrum für politische Schönheit“ als Stichwortgeber als auch organisiert martialisch auf der Straße vom „Schwarzen Block“. So bot Hamburg ein lehrreiches Bild der derzeit in Deutschland grassierenden „Protestkultur“: Regierung und Volk vereint gegen die „Diktatoren“ dieser Welt, ein original faschistisches Konzept von „Volksgemeinschaft“, allerdings bis zur Unerkennbarkeit neu drapiert als „Wertegemeinschaft“ zur Verteidigung „unserer“ Zivilisation.

Mit freundschaftlichen Grüßen

Klaus von Raussendorff

 

Marxismus als Wissenschaft

Vortrags- und Diskussionsverantaltung des Ortsverbands Bonn
Referent: Andreas Hüllinghorst  (der Tageszeitung  „Junge Welt“)
Datum:  Samstag, 4. Juni 2016, 15:00 bis 17:00 Uhr
Ort: Migrapolis, Seminarraum 2. Stock, Brüdergasse 16-18, 53111 Bonn

Mehr als Karl Marx hat sich Friedrich Engels Gedanken über Aufbau und Struktur des Marxismus als Wissenschaft gemacht. Wie stehen Natur- und Gesellschaftswissenschaften und Philosophie zueinander? Wie ergänzen sich alle drei, damit eine weitgehend gesicherte Erkenntnis entsteht? Schließlich ist die Erkenntnis nicht nur eine Sache der Theorie, denn sie entsteht im Rahmen der gesellschaftlichen Praxis. Wie kommen aber Wissenschaft und Praxis zusammen? Auch das muss der Marxismus wissenschaftlich darlegen. Weiter lesen →

Die internationale Antikriegsaktion Klassenkampf statt Weltkrieg

Teilnehmer berichten

Samstag, 15. August 2015 ,  14-16 Uhr
„ Migrapolis“  Bonn,  Seminarraum  2. Stock
Brüdergasse 16-18 , 53111 Bonn

Vom 8. Mai 2015, dem 70. Jahrestag unserer Befreiung vom Hitlerfaschismus, bis zum 22. Mai zog ein Aktionszug aus 7 historischen LKWs, mit Dutzenden Arbeitern, Gewerkschaftern, revolutionären Jugendlichen, Kommunisten und Sozialisten aus Deutschland, Tschechien und Polen von Berlin nach Warschau. Ihre Losung: Klassenkampf statt Weltkrieg. Sie taten dies nicht nur, um vor dem drohenden deutschen Krieg zu warnen. Sondern um den gemeinsamen Widerstand von deutschen, tschechischen und polnischen Kriegsgegnern organisieren zu helfen. Weiter lesen →

„Ukraine-Krise: ‚Minsk II‘ eine Chance für Frieden?“

Liebe Bonner Freidenkerinnen und Freidenker, liebe Freunde und Mitstreiter, beim nächsten monatlichen Treff befassen wir uns mit dem Thema:

„Ukraine-Krise: ‚Minsk II‘ eine Chance für Frieden?“

Datum: Mittwoch, 13. Mai 2015
Ort: Restaurant „Olive“, Brüdergasse 12, 53111 Bonn
Beginn: 19 Uhr

Renate Koppe, langjährige Aktivistin der Bonner Friedensbewegung und Mitglied der DKP, wird uns über die Entwicklung in der Ukraine, insbesondere in den ostukrainischen Volksrepubliken berichten. Sie arbeitet aufgrund ihrer ausgezeichneten Russischkenntnisse seit einigen Monaten an dem Übersetzungsprojekt „alternativepresseschau“ mit. Dieses Projekt entstand im Verlauf der Ukrainekrise als Reaktion auf die systematische Desinformation westlicher Mainstream-Medien. Es werden vor allem Pressemeldungen und Originaldokumente aus den Volksrepubliken im Donbass ins Deutsche übersetzt und veröffentlicht. Berücksichtig werden vor allem Meldungen, die in den deutschen Medien nicht erscheinen. Die meisten Medien berichten wenig bis gar nicht oder tendenziös. Folglich gibt es insbesondere über die Entwicklung in den Volksrepubliken, einen natürlich sehr widersprüchlichen Prozess, viele ganz unzutreffende Vorstellungen, auch bei Kriegsgegnern und Linken.

Ihr könnt Euch in das Thema schon mal einlesen, und zwar hier: https://alternativepresseschau.wordpress.com/

Mit freundschaftlichen Grüßen

Klaus v. Raussendorff

Bonner Freidenker-Treff

Die Bonner Freidenkerinnen und Freidenker treffen sich jeden zweiten Mittwoch im Monat (außer während der Ferien), um 19 Uhr, im Restaurant Olive, Brüdergasse 12, 53113 Bonn

Wir diskutieren in der Regel ein vorher angekündigtes Thema, das durch ein Kurzreferat eingeleitet wird.

Interessierte herzlich willkommen!

Wer regelmäßig eingeladen und in den Email-Verteiler aufgenommen werden möchte, schicke bitte eine E-Mail an
Klaus von Raussendorff, Bonn
E-Mail:  raussendorff@web.de

Staat und Revolution

Seminarveranstaltung des DFV-Ortsverbands Bonn in zwei Teilen
mit Stefan Eggerdinger
27. April u. 11. Mai 2013
Restaurant Olive (Seminarraum), Brüdergasse 12, 53111 Bonn; 

Dass Theorie die Zusammenfassung der Erfahrungen der Arbeiterbewegung ist, kann man ganz hervorragend an Lenins Schrift „Staat und Revolution“ studieren. Geschrieben ist sie im August und September 1917 aus praktischer Notwendigkeit heraus: Klarheit zu schaffen über Geschichte und Charakter des Staates in einem Moment, als die russischen Arbeiter und Bauern auf dem Sprung standen, ihren Staat zu errichten. Wie sollte der denn aussehen? Welche historischen Erfahrungen musste man kennen und berücksichtigen? Weiter lesen →

„Optimistische Tragödie“

DDR-Fernsehfilm, Regie: Manfred Wekwerth, nach dem Revolutionsstück von Wsewolod Wischnewski (1930)

Filmabend in der Griechischen Gemeinde, Josefstr. 19, 53111 Bonn
15. Dezember 2010

Über Larissa Reissner, das Urbild der Hauptfigur, der im Film auftretenden Kommissarin, schreibt der Regisseur Manfred Wekwerth in „Ossietzky“  : Sie „war 1920 auf den Schiffen der Roten Wolga-Flotte als politische Kommissarin eingesetzt. Wischnewski, damals selber roter Matrose, hatte sie in den Kämpfen gegen die drohende Einkreisung durch die Weißen und die ausländischen Interventen kennengelernt.

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